Frauenkwote des tages

Kennt ihr schon den deutschen genderindex… sorry, german gender index für das börsencasino:

Der GERMAN GENDER INDEX bietet Ihnen die Aktien von 50 deutschen Unternehmen, die bei der Unternehmensführung durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Führungskräften in Vorstand und Aufsichtsrat hervorstechen

Aha, ein börsenindex für genau das, was vertreter der CDU, SPD, CSU, FDP, der grünen und der linkspartei zum gesetzlich vorgeschriebenen und mit staatsgewalt durchgesetzen standard für jedes größere unternehmen machen wollen.

Das ist doch sehr schön, da kann man ja mal einen schnellen vergleich machen, wie die börsenwertentwicklung von unternehmen mit sexistisch-ideologischen personalentscheidungsgrundlagen anhand genetischer merkmale und mit ideologiefrei-wirtschaftlichen personalentscheidungsgrundlangen (fähigkeit, beziehungen, erfahrung, verzweiflungstat) sich so verhält.

Hier der deutsche genderindex über die letzten fünf jahre:

  • 1 Jahr: minus 3,46 %
  • 3 Jahre: minus 3,29 %
  • 5 Jahre: plus 8,29 %

Und jetzt als vergleich ohne sexistisch-ideologische präferenz mal der DAX über die letzten fünf jahre:

  • 1 Jahr: plus 0,36 %
  • 3 Jahre: plus 2,58 %
  • 5 Jahre: plus 18,08 %

Huj, das sieht aber deutlich aus… 😁️

(Und nein, das ist keine auch nur im ansatz valide und belastbare wissenschaftliche betrachtung, denn in den DAX-unternehmen gibt es ja auch die zunehmende tendenz zur kwotenfrau in der unternehmensführung und allerlei vergleichbare rassehygjen… ähm… feministisch-genetische erwägungen. Diesen effekt müsste man noch in einer kleinarbeit rausrechnen, der weit über das auflisten der entwicklung irgendwelcher indizes hinausgeht. Trotzdem: die evidenz eines börsenindex ist noch deutlich „wissenschaftlicher“ als der typische feministisch-eminenzbasierte „beweis durch behauptung“, „beweis durch zitat einer behauptung“ oder „beweis durch gefundene und gut passende korrelazjon“. Es ist nur ein ganz grobe abschätzung, was eine p’litisch mit gewalt durchgesetzte frauenkwote in unternehmensvorständen für folgen haben wird. Hinterher sage keines von den idjot*innen unter der erstickenden wucht der bleiernen raute, die gerade sogar mit CSU-unterstützung so eine regelung in gesetzeskraft bringen wollen, dass sie es nicht vorher gewusst haben können. Sie konnten es vorher wissen. Und sie wussten es vorher. Es ist ihnen egal. Wenn eine ausgewogene geschlechtsverteilung im vorstand irgendeinen wirtschaftlichen vorteil brächte, dann müsste sie ja auch nicht p’litsch erzwungen werden…)

Grüße auch an den scheißjornalismus in der BRD, der es geschafft hat, die existenz des deutschen genderindex so viele jahre vor mir und dem rest der bevölkerung der BRD zu verschweigen — trotz erheblicher relevanz für die beurteilung der aktuellen p’litischen diskussjon.

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