Wenn man für guhgell schreibt und nicht für menschen…

Ich schaue resigniert zum hundertsten Mal ins Briefing und lese: „Hierbei ist besonders wichtig, dass Du das Keyword nicht beugst, deklinierst und auch nicht in der Reihenfolge abänderst.“ Ich soll also einen Text verfassen für gebildete Eltern, die sich eine wissenschaftliche Bildung ihrer Kinder wünschen und dafür über einen Text angelockt werden sollen, der schief und nicht grammatikalisch korrekt klingt. Dieses Detail scheint dem Auftraggeber und wohl auch den klickenden Eltern egal zu sein, denn der Erfolg dieser SEO-Strategie hat sich bewährt

Ich finde ja, dass der welt nichts verloren geht, wenn wir damit anfangen, jeden idjoten, der irgendwas mit SEO (blendwort für auf suchmaschinen gerichtete, asozjale scheißspämm) macht, über kleiner flamme zu grillen — und jeden idjoten, der solche SEO-spämmer bezahlt, in die wohlverdiente insolvenz schicken. Das gehirn ist ja schon bankrott. Sonst würde man doch nicht so eine dumme, asozjale scheiße machen.

Ja, SEO ist spämm. Kein wunder, dass diese bullschitt-dienstleistung oft auch über mäjhlspämm angeboten wird. Da wäxt zusammen, was immer schon zusammengehörte!

Hach, war das eine schöne zeit, in der menschen ihre texte noch für menschen geschrieben haben…

Ach ja, wie man im verlinkten artikel lesen kann, richtet sich die SEO-spämm vor allem auf guhgell. Und tatsächlich: mit anderen suchmaschinen hat man deutlich weniger von diesem spämmmüll im suchergebnis.

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