Häjhtspietsch des tages

Wisst ihr, was eine ganz schlimme, homosexuelle menschen herabsetzende beleidigung ist? Der öffentlich-schreckliche schundfunk im internetz, bezahlt mit den kwasiwohnungssteuern der einwohner der BRD, klärt euch jetzt mal aus der hl. katedrale der p’litisch korrekten sprachbenutzung auf: „warmduscher“ ist eine ganz schlimme homofobe und diskriminierende beleidigung [der link geht aufs zwitscherchen, hier ist eine dezentrale sicherheitskopie des bildschirmfotos für leute, die sich lieber nicht zum zwitscherchen klicken wollen].

Ich wills mal so sagen: ich dusche auch lieber warm, und ich bin kein bisschen schwul. 😉

Die folgen des S/M-verstärkten umgangstones von dummen, brutalen idjoten jeglicher farblage

Was über reklameoptimierte, algoritmisch aufmerksamkeitsaufsaugende scheißwebseits wie zwitscherchen, finster-gram und fratzenbuch aus der menschlichen kommunikazjon wird, beschreibt Henning Uhle:

Ich habe irgendwann mal erzählt, dass ich mich politisch nicht mehr wirklich äußern werde. Das hat exakt mit dem zu tun, was ich oben geschildert habe. Aber auch dafür wurde ich kritisiert, weil man mich bisher als eine der Stimmen der Vernunft wahrgenommen hatte. Aber soll ich denn wirklich aufs Spiel setzen, dass ich ein gut gehendes Privatleben und Gesundheit habe, nur um am Ende Recht zu haben?

Ja, schimpft nur, dass der Uhle eingeknickt ist. Wenn du aber zu ein und demselben Thema von beiden extremen politischen Lagern in das jeweils andere Lager gequatscht wirst, fehlt dir jegliche weitere Diskussionsgrundlage. Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass politische und gesellschaftliche Diskussionen ohne mich stattfinden müssen. Das ist es mir nicht wert, dass ich mich dem Hass im Netz aussetzen muss und vielleicht sogar echte Nachteile davon habe

Leider ist der herr Uhle ein kleines bisschen kurzsichtig und fasst das alles wie der gegenwärtige scheißjornalist und drexp’litiker mit dem wort „hass“ zusammen und macht sich damit zum hilfsonkel der zensurbefürworter, die unter dem wehen banner der häjhtspietschbekämpfung das internetz durchzensieren wollen. Die straftatsbestände sind nötigung, bedrohung, öffentliche aufforderung zu straftaten, üble nachrede und beleidigung. Dafür braucht es keine neuen gesetze. Hass ist nicht strafbar. Taten sind strafbar — und zwar völlig unabhängig davon, ob täter etwas dabei fühlen oder einfach nur spaß an ihrer kriminellen asozjalität oder ideologischen verblendung haben. Und das hat einen guten grund, denn alles andere ist faschistische willkür- und gesinnungsjustiz aus dem handbuch für die errichtung einer totalitären diktatur. Und genau diese form der von scheiß-CDU, scheiß-CSU, scheiß-SPD und scheißgrünen explizit gewünschten scheißjustiz soll jetzt schon seit rd. drei jahren durch allmediale propaganda herbeigeschwafelt und herbeigeschrieben werden — weil dieses so genannte, in meinen augen menschenrechts- und grundgesetzwidrige „netzwerkdurchsetzungsgesetz“ ohne rechtsbehelf für die davon betroffenen menschen noch nicht genug stimmen erstickt hat — neulich hätte es zum beispiel beinahe sempervideo mundtot gemacht. Die davon adressierte kriminalitätsform ist übrigens nichts neues und nicht einmal S/M-typisch. Ich selbst wurde vor 23 jahren in einer antifa-postille unter voller namens- und adressnennung als „nazi, dem man aufs maul geben sollte“ denunziert, weil einer „netten“ stalinistin¹ einige meiner standpunkte nicht gefielen, und ich habe das dann erfahren, weil zwei jugendlich-unreife und durch so ein geschmiere leicht manipulierbare schläger bei mir vor der haustür standen. (In einem hochnotspießigen stadtteil, in dem die beiden in ihrer schwarzen schlägerkluft so sehr wie bunte hunde aussahen, dass sie nicht nur mir sofort auffielen.) Gut, dass denen keiner gesagt hat, was ich für einen körperbau habe und dass sie von meinem anblick und auftreten auch eingeschüchtert genug waren, so dass ich im folgenden gespräch herausbekam, was mir geschehen sollte und in den folgenden tagen auch, welches arschloch das so feige veranlasst hat. Das hätte auch sehr anders ausgehen können, zumal ich damals in einem umfeld gearbeitet habe, in dem reputazjon sehr wichtig ist.

Dass webseits von unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell jenseits der reklameplatzvermarktung, wie etwa zwitscherchen, finster-gram und fratzenbuch, darauf angewiesen sind, möglichst viel aufmerksamkeit an sich zu binden und deshalb nach dem motto „wenig hirn und viel psyche“ vorgehen, ist allerdings ein unguter verstärker. Das problem ist hier allerdings nicht die bestehende freiheit der meinungsäußerung, sondern die reklame.

Und es ist schon sehr bezeichnend, dass fast alles als fäjhknjuhs bekämpft werden soll, bis auf zwei ausnahmen, an die niemand zu denken scheint: die reklameplatzvermarktung der contentindustrie und die industriell erstellte, psychisch manipulative lüge der reklame.

Ach!

¹Ja, es gibt ein paar menschen, die Stalin ganz toll finden. Gefällt mir auch nicht. Ist aber so.

Datenschleuder des tages

Ein Hacker namens ShinyHunters hat aktuell Daten von 2,28 Millionen Nutzern der Dating-Website MeetMindful veröffentlicht […] Die im Jahr 2014 ins Leben gerufene Dating-Website MeetMindful.com wirbt damit, eine Lücke im Dating-Markt auszufüllen. Das Technologieunternehmen aus Denver, Colorado, richtet sich an Menschen, die an Gesundheit, Wohlbefinden und Achtsamkeit interessiert sind. Zielpersonen sind insofern alle, die sich u.a. für Yoga, persönliche Entwicklung und Nachhaltigkeit interessieren

Na, ist doch prächtig! Dann können die opfer jetzt mal drauf meditieren, warum es eine gewisse „nachhaltigkeit“ hat, wenn man überall in diesem internetzdingens alle möglichen daten angibt. Wenn diese daten dann irgendwann für erpressungen (bei unüblichen sexuellen wünschen in moralisch restriktiven umfeldern) oder für einen kriminellen identitätsmissbrauch benutzt werden, dann ist es mit gesundheit, wohlbefinden und achtsamkeit schnell vorbei, und stattdessen gibt es nur noch stress, ärger und kosten.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall lufteleicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Der einzig wirksame datenschutz besteht nach wie vor in strikter zurückhaltung bei der angabe von daten aller art (das bedeutet übrigens auch, den webbrauser sehr restriktiv zu konfigurieren, einen adblocker zu verwenden und die ausführung von javascript nur ausnahmsweis zuzulassen, und nicht jedesmal, wenn ein scheißpresseverleger es mit lügen erzwingen will). Alles andere ist glauben an die versprechungen irgendwelcher dritten, die über ein anonymisierendes technisches medium mitgeteilt werden. Angesichts der zustände: dummes glauben.

Zitat des jahres

Ja, das jahr ist noch jung, ich weiß… aber ich glaube, dass die tiefe idjotie… ähm… freude an der nachvollziehbaren darlegung der gedanklichen logik… in diesen worten [archivversjon] nicht mehr unterboten werden kann:

Ich möchte Sie alle darum bitten, dass Sie böhmische, mährische und schlesische Lebensmittel kaufen […] Schauen Sie, wenn Sie Kaffee trinken, welche Milch Sie hineingeben. Sie alle gießen deutsche Milch in den Kaffee. Das Gesetz ist also notwendig

Ach komm, Miroslav, verarsch uns doch nicht! Du bist doch eine reinkarnazjon von Kurt Schwitters! 👻️

Prof. dr. Offensichtlich mal wieder

Massentest an Bremer Schulen widerlegt die These, dass Kinder und Jugendliche sich seltener infizieren als Erwachsene

[…] Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD), die Eltern erst unlängst aufgefordert hatte, ihre Kinder zur Schule zu schicken, reagierte zurückhaltend […]

Ach!

Schon scheiße, frau Bogedan, sie stinkende schreibtischkindermörderin, wenn sich die wirklichkeit gar nicht an ihren schönen wunschvorstellungen hält. Schade, dass sie niemals vor einem gericht stehen werden.

Wer seine kinder lieb hat, wird im moment alles dafür tun, dass sie nicht in diese antihygjenischen BRD-zwangsschulen gehen (und sich von mutti merkel mit der bleiernen raute erzählen lassen, dass sie doch ein paar kniebeugen machen können, wenns ihnen beim lüften kalt wird).