Die bummsregierung mal wieder

Einen roten knopf will sie fürs internetz. Wisst schon, zum schutz eines „supergrundrechtes“, nämlich des geistigen eigentums. So einen:

Bearbeitetes foto eines feuermeldeknopfes mit der aufschrift: Internet -- Scheibe einschlagen -- Internet ausschalten

Was passiert, wenn man so genannten „geistigen eigentümern“ das privileg einräumt, beliebige inhalte bei irgendwelchen großdiensten beliebig behandeln zu dürfen, lässt sich schon seit fast einem jahrzehnt ganz prächtig bei scheißguhgells scheißjuhtjuhbb beobachten: es wird missbraucht und missbraucht und missbraucht, teils betrügerisch, teils für zensurzwecke. Und hej, irgendwelche haftungsansprüche nützen gar nichts, wenn man diese form des betruges gewerbsmäßig macht. Dann führt das eben eine kapitalgesellschaft mit ganz bescheidener kapitalisierung durch, die man einfach wegschmeißen und durch eine neue ersetzen kann.

Die geistigen eigentümer zu diesem schon weitgehenden scheißdreck so:

So haben etwa der Bundesverband Musikindustrie (BVMI), der Bundesverband professioneller Bildanbieter, die früher als VG Media bekannte Corint Media, der DFB, der Computerspieleverband Game, die Motion Picture Association der Filmindustrie, die Produzentenallianz, die im Vaunet vertretenen Privatsender sowie der Verband unabhängiger Musikunternehmer einen „dringenden Appell“ insbesondere an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) geschickt […] „Der kleinste Ausschnitt eines Werkes kann eine Urheberrechtsverletzung darstellen, die Handlung eines ganzen Films oder einer Serie kann in wenigen Sekunden verraten werden.“ Es drohe ein dramatischer Einschnitt „in die Wertschöpfung unserer Sektoren“

Das hört sich an, als hätten diese riesenarschlöcher mit angeflanschter rechtsabteilung am liebsten ein geistiges eigentum auf jeden verdammten scheißpixel. Aber schön, dass heise mal so eine namensliste meiner feinde kompakt zusammengefasst hat.

Eine Antwort zu “Die bummsregierung mal wieder

  1. Das könnte sogar eine gute Wirkung haben, indem die Konzentration der Angebote bei „Netzwerkbetreibern wie Youtube“ (das steht in dem Heise-Artikel so) unattraktiv wird. Die „Gutsherren“ sollen sich ihre „Pächter“ suchen müssen.

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