Scheißjornalisten aller colöhr…

Scheißjornalisten aller colöhr geben heute (neben ihrer jährlich wiederholten betroffenheitssimulazjon wegen des gedenktages für die opfer des nazjonalsozjalismus) die PResseerklärung irgendwelcher „marktforscher“ wieder und befleißigen sich ganz besonders darin, zu benennen, dass sich wegen des extramegahyperverstärkten löckchendäunchens „das konsumklima eingetrübt“ habe, so dass die „kauflust gedrückt“ würde.

Ich wills mal so sagen, scheißjornalist. Ich habe kauflust, durchaus auch für größere anschaffungen, und genau das gleiche gilt für verdammt viele menschen, die ich kenne. Bei einigen ist es nicht einmal „lust“, sondern echter mangel, der behoben werden müsste. Was hindert, sind nicht irgendwelche „stimmungen“, sondern armut. Und nein, die leben nicht alle vom betteln, so wie ich, einige machen sich im land der staatlich subvenzjonierten lohndrückerei auch jeden scheißtag acht stunden lang kaputt und kriegen trotzdem kein bein mehr auf die erde. Gib einfach ein bisschen geld, du arsch, und wir kaufen!

Scheißjornalist, du arschloch, geh sterben!

Huch!

Ein bisschen war es schon absehbar, als nach und nach javascript-zwang für die navigazjon und für die anmeldung eingeführt wurden, nachdem adblocker-nutzer eine über javascript künstlich verlangsamte seite bekamen: Der ehemalige fachverlag heise aus dem schönen hannover scheint seine leser jetzt mit zwangseinwilligungen zur datenübertragung in den überwachungs-, kriegsverbrecher- und folterstaat USA beglücken zu wollen.

Ich habe diese zumutung noch nicht gesehen, aber ich gebe heise onlein weder das recht, javascript auszuführen noch das recht, cookies von drittanbietern bei mir abzulegen. Natürlich ist da als krönchen auch noch ein wirksamer adblocker drauf. Und nein, das mache ich nicht etwa, weil ich nicht einsehe, dass heise geld verdienen will, sondern nur zum schutz der integrität meines kompjuters, meiner privatsfäre und meines nervensystems. Ich habe nichts dagegen, wenn heise onlein ein weniger asozjales und grenzkriminelles geschäftsmodell als vermarktung von reklameplätzen und überwachung seiner leser durch dritte findet und davon existieren kann.

Irgendwelche datenschutzsimulierenden und sich in den weg stellenden erlaub-mir-cookies-nervtexte mache ich übrigens mit einem brauser-addon weg, weil man sie wegen ihrer kaputten implementazjon oft mit abgeschaltetem javascript nicht mehr wegkriegt¹. Darum, keine cookies von dritten zu akzeptieren, habe ich mich mit durch schlichtes herumklicken in den brausereinstellungen selbst gekümmert, wie das übrigens schon seit jahrzehnten jeder nutzer jedes webbrausers tun könnte:

Bildschirmfoto der entsprechenden einstellung im webbrauser pale moon

Diese sehr einfache einstellung zum datenschutz — es ist nicht einmal ein addon erforderlich — empfehle ich jeden menschen. Damit funkzjoniert praktisch jede normale webseit weiter.

Irgendwelcher simulierter datenschutz durch gesetzliches erzwingen einer „zustimmung“ war also nicht einen verdammten scheißtag lang erforderlich. Besser wäre hingegen gewesen, die zurückweisung von cookies aus drittkwellen (zum beispiel träckende werbebanner) zur standardeinstellung aller brauser zu machen. Aber woher soll ein stinkender scheißp’litiker das auch wissen?! Wenn er das wüsste, hätte er vielleicht sogar einfach die gegenwärtige menschenverdatungs-, datensammel- und überwachungspraxis illegal gemacht. Oh, das gefällt dem lobbyisten nicht? Schade, dann eben nicht. Dann gibt es halt nur einen wirksamen datenschutz für autokennzeichen, nicht für menschen.

Wie gesagt: ich sehe diese meldung bei heise noch nicht. Und wenn der ehemalige fachverlag aus hannover demnächst auch mit solchen gängelungen anfängt wie golem, dann werde ich den ehemaligen fachverlag aus hannover halt nicht mehr verlinken. Genau, wie ich golem nicht mehr direkt verlinke, so schade das in manchen fällen auch ist. Die generelle kwalität von heise ist eh mittlerweile so mies, dass ich an vielen tagen ganz vergesse, auch mal bei heise vorbeizuschauen — den RSS-fiehd habe ich schon lange nicht mehr in meiner tageskost.

Heise: Ehemaliger Fachverlag

Möge der pleitegeier sein fresschen kriegen!

¹Klar könnte da auch einfach ein zustimmungs-link drauf sein, ein ganz normaler HTTP-link auf eine seite, die mir einen cookie setzt, dass ich zugestimmt habe und die anschließend (über einen parameter oder über den referer) zur aufgerufenen seite weiterleitet, Die zeigt dann keinen cookie-hinweis mehr an, weil mein brauser das gesetzte cookie hinfunkt, dass ich zugestimmt habe. Es ist sehr einfach, das so zu machen — viel einfacher, als jedes verfahren, das javascript erfordert. Wenn so etwas nicht auf die einfachste weise gemacht wird, sondern in einer unnötig komplexen und aufwändigen weise, die nur funkzjoniert, wenn man die sicherheitseinstellungen seines webbrausers lockert, dann weiß man, was wohl der „datenschutz“ bedeuten wird, dem damit genüge getan werden soll.

Polizeigeschichten aus der BRD

Ein dunkelhäutiger lehrer an einer hamburger schule wird von einem passanten für einen einbrecher gehalten, die polizei kommt mit fuffzehn leuten an, blendet den völlig unbewaffneten mann mit taschenlampen und bedroht ihn mit der dienstwaffe — und glaubt ihm während der 38 minuten einsatz nicht, dass er lehrer an der schule ist, obwohl er schlüssel zu allen räumen hat [archivversjon]. Natürlich gab es nach der aufklärung nicht einmal eine entschuldigung. Was bildet dieser typ sich auch ein, und überhaupt, was hat der auch für eine hautfarbe!

Meine fresse! Diese scheißbullen wären aber auch im dritten reich was geworden.

Grundgesetzwidriges gesetz des tages

Die bayerische 15-kilometer-regelung, die besagt, dass man sich in bestimmten gebieten nicht mehr als 15 kilometer von seiner wohnung entfernen darf, hat sich schon rein formal vorm bayerischen verwaltungsgerichtshof als diffuse willkürscheiße und damit nichtig erwiesen und gilt damit ab sofort nicht mehr. Eine prüfung der verhältnismäßigkeit hat dabei noch gar nicht stattgefunden.

So eine argumentation des Söderschen freistaates, warum 14 kilometer bewegung im umfeld der eigenen wohnung das corona-verbreitungsrisiko nicht so stark erhöhen wie 15 kilometer, hätte ich aber trotzdem zu gern mal gehört. Ich mag doch dada.

Aber dass diese ganzen scheißjuristen, die in den scheißparlamenten durch deutlich überrepräsentativ zugegen sind, es immer weniger hinbekommen, gesetze so zu formulieren, dass sie wenigstens formal gültig sind, zeigt nur eines: die besten juristen sind das nicht, die in den BRD-scheißparteien groß werden, sondern eher im gegenteil.