đŸŒïž Neues aus bananistan đŸŒïž

Ein Dokument von Ende Juni 2020 zeigt alle bewilligten Ausgaben des Konzerns fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2019 […] bis hin zu 20.000 Euro, die an den CDU- Wirtschaftsrat ĂŒberwiesen wurden – als Mitgliedsbeitrag […] Geld aus Darlehen der Wirecard-Bank ist dabei mutmaßlich wieder zurĂŒck in andere Konzerngesellschaften geflossen. Die Bafin erklĂ€rte dazu, die Wirecard-Bank sei mit dem Wissen von damals ordnungsgemĂ€ĂŸ beaufsichtigt und geprĂŒft worden […] Wirecard war auch ein Honigtopf fĂŒr viele Berater. Vor allem viele Ehemalige: Ein Ex-Geheimdienstkoordinator stand offenbar auf der Payroll von Wirecard, zudem mit Karl-Theodor zu Guttenberg ein Ex-Bundesminister sowie ein Ex-Polizeichef aus Bayern. Über die PR-Agentur wurde mit Kai Diekmann auch ein ehemaliger „Bild“-Chefredakteur mit seiner „Storymachine“ fĂŒr Wirecard tĂ€tig […] Auch Karl-Theodor zu Guttenberg half Wirecard mit seiner Firma Spitzberg Partners vier Jahre lang. Selbst Kanzlerin Angela Merkel teilte er bei einem Treffen im Kanzleramt mit, dass der Dax-Konzern aus Aschheim den Markteintritt in China plane, was das Kanzleramt und die Botschaft in Peking durchaus wohlwollend unterstĂŒtzten […] Ex-„Bild“-Chef Diekmann hatte im Zusammenhang mit der Wirecard-Leerverkaufsverbots-Initiative offenbar auch zwei StaatssekretĂ€re im Wirtschafts- und Finanzministerium […] So tief der Einblick in die Wirecard-Welt ist, so unvollstĂ€ndig bleibt er: Neben dem ĂŒblichen Mailverkehr schuf sich das Unternehmen einen verschlĂŒsselten Kommunikationskanal. Dabei griff man auf den von einem Russen gegrĂŒndeten Messengerdienst Telegram zurĂŒck

[Archivversjon]

Und klar, die pösen pösen russen mĂŒssen von der scheißtagesschau auch propagandatrĂ€chtig miterwĂ€hnt werden, wenn es um die ganz normale korrupzjon in der bananenrepublik deutschland geht, die hier die gesamten p’litisch-jornalistischen komplex und die gesamte verwaltung durchzieht. Aber passt mal auf: irgendein idjot aus der korrupten BRD-p’litik wird sich schon hinstellen und davon faseln, wie schlimm doch verschlĂŒsselte kommunikazjon ist — und am ende werden nicht großverbrecher ĂŒberwacht, sondern du und du und ich und jedermann und allefruhn. Wenn man verschlĂŒsselung abschafft und wirksame verschlĂŒsselung illegal macht, werden nur noch kriminelle wirksame verschlĂŒsselung nutzen. Und natĂŒrlich p’litiker. Aber das ist ja fast das gleiche.

Nachtrag: oh, da blubbert ja noch mehr ĂŒbelriechendes faulgas raus, wenn man mal ein bisschen im datenschlamm rumstochert [archivversjon]

Der insolvente Zahlungsdienstleister Wirecard hat in den vergangenen Jahren dafĂŒr lobbyiert, illegale GlĂŒcksspielanbieter und deren Zahlungsdienstleister weniger streng zu verfolgen […] Die Unterlagen zeigen auch, dass Wirecard dabei mehrere Ex-Politiker fĂŒr seine Zwecke eingespannt hatte, unter anderem den ehemaligen Hamburger BĂŒrgermeister Ole von Beust und den ehemaligen MinisterprĂ€sidenten von Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen, beide von der CDU […] SpĂ€testens im Februar 2014 brachte Hambach den ehemaligen Schleswig-Holsteinischen MinisterprĂ€sidenten Carstensen bei Wirecard als Lobbyist ins GesprĂ€ch. Gemeinsam mit einem Wirecard-Vorstand, Burkhard Ley, besuchten Carstensen und Hambach den damaligen hessischen MinisterprĂ€sidenten Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden. Hessen gehörte in den vergangenen Jahren zu denjenigen BundeslĂ€ndern, die einen milden Umgang mit den illegalen Anbietern forderten […] Weiter schrieb Hambach in einer E-Mail an Wirecard, Carstensen kenne den grĂŒnen MinisterprĂ€sidenten von Baden-WĂŒrttemberg, Winfried Kretschmann, sehr gut. Ein gemeinsamer Besuch, wie zuvor in Wiesbaden, sei „lohnend“. Mit einem Treffen könne man einer damals geplanten Maßnahme zur Blockade von Zahlungsdienstleistern illegaler Online-Casinos „den Wind aus den Segeln nehmen“, schrieb Hambach […] Die Nachrichten belegen, dass Carstensen im Jahr 2015 ein Treffen zwischen Hambach, dem damaligen Digital-Kommissar der EuropĂ€ischen Union, GĂŒnther Oettinger (CDU), und einem Wirecard-Manager in BrĂŒssel angebahnt hatte

Das wird noch lustig… aber keine angst. Dass einer von den großverbrechern oder ihren komplizen ein gefĂ€ngnis von innen sehen wird, ist völlig ausgeschlossen. Die gefĂ€ngnisse sind schon voll mit schwarzfahrern, cannabisrauchern und hartz-IV-contĂ€jhnerbrötchendieben.

Eine Antwort zu “đŸŒïž Neues aus bananistan đŸŒïž

  1. Na, Grossverbrecher sind das nicht, die haben doch nur 1/2Million veruntreut.

    Und die Wikepedia sagt dazu schon alles : „Wirecard bot Lösungen fĂŒr den elektronischen Zahlungsverkehr, das Risikomanagement sowie die Herausgabe und Akzeptanz von Kreditkarten an.“

    … Lösungen fĂŒr die Akzeptanz von Kreditkarten … tja, den Wahn von (End)lösungen hatten auch schon viele andere.

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