So fickt man in den 2020er jahren…

Kaum sind sie zur Tür hineingetaumelt, fragt sie ihn: „Hast du die iConsent-App heruntergeladen?“ Sie setzen sich aufs Bett und nehmen ihre Smartphones hervor. Dann sendet sie ihm eine Anfrage, und die Transaktion kann erfolgen: Sex gegen Zustimmung. Beide drücken den grünen Knopf und willigen ein, jetzt dann gleich miteinander zu schlafen

Ein ganz großer sieg für den feminismus! Da sehnt man sich ja nach den total verklemmten siebzigern zurück! 😐️

Aber immerhin: sind irgendwelche smartdinger mit internetzanbindung erstmal fürs ficken vorgeschrieben und wird alles andere als vergewaltigung behandelt, bestraft und geächtet, braucht keine frau mehr die pille in sich reinzuschütten. Wer von solchen (vom gesetzgeber explizit für die dokumentazjon des einvernehmlichen geschlechtsverhers vorgesehenen) verfahren nicht völlig abgetörnt wird, der ist vermutlich zu dumm oder zu besoffen zum ficken. Hübsche dildos für die weibchen gibts im üblichen versandhandel. Und vor allem: es gibt sie auch mit internetz…

2 Antworten zu “So fickt man in den 2020er jahren…

  1. Das bringt interessante Implikationen mit sich, die das Paarungsverhalten deutlich ändern können, wenn mindestens ein Kluger involviert ist.

    Ein Mann, den eine Frau der Vergewaltigung beschuldigt, kann sich also nicht mehr damit verteidigen, dass sich die Frau nicht deutlich gewehrt habe.

    Aus Gleichberechtigungsgründen müsste das doch auch umgekehrt funktionieren: Das Männlein könnte ebenso das Weiblein der Vergewaltigung bezichtigen.

    Rational betrachtet. müsste es also nach einem „schwarzen“ Beischlaf ein Wettrennen darum geben, wer zuerst den Ex-Partner der Vergewaltigung bezichtigt. Denn sonst könnte man ja Opfer einer Verführung geworden sein, die zur „Pump and Dump“-Strategie erweitert worden ist, wie man sie von Spekulanten und Spammern kennt: Erst hochtreiben, dann abverkaufen.

    Dort steht auch geschrieben, dass man jeweils nur für ein Mal Geschlechtsverkehr zustimmt.

    Da ergibt sich ein Beweisproblem. A sagt, die registrierten Male seien einvernehmlich gewesen, die danach wiederholten Male nicht mehr. B sagt, es habe überhaupt nur die registrierten Male gegeben. Was nun?

    Ich vermute einfach mal, dass es dann eine Vermutung in Richtung auf eine Kopulationsrichthäufigkeit f geben wird. Multipliziert man f mit der Dauer der Zweisamkeit T, ergibt sich daraus eine Schätzung der zu erwartenden Kopulationszahl F. Wenn weniger registriert worden sind, trägt der Angeklagte die Beweislast, sonst der Ankläger.

    Das bedeutet wiederum, dass man das F-Kontingent voll ausschöpfen muss, um die Beweislast nicht gegen sich zu haben. Wenn es also nicht so toll war wie erhofft, muss man trotzdem den Rest noch absolvieren, um das rechtliche Risiko gering zu halten. Oder man schläft nicht aus, sondern geht früh oder besorgt sich ein Alibi, um den Erwartungswert für F zu verringern.

    Tut man das nicht, ist es egal, ob es einen „schwarzen“ Beischlaf gegeben hat oder nicht, denn das wird einfach vermutet, wenn man unter dem F-Kontingent liegt. Das erhöht das Risiko einer Beschuldigung noch weiter.

    Damit wird ein Markt geschaffen für Versicherungen gegen Teilaspekte eines solchen Angriffs. Solche Versicherungen finanzieren sich aus Beiträgen. Die sind idealerweise direkt proportional zur Häufigkeit der Bums-Registrierungen.
    Also liegt es nahe, der diesbezüglichen Dokumentations-App eine Bezahlfunktion nachzurüsten, über welche die Bums-Partner und ihre Versicherungen möglichst automatisiert (ähnlich wie an der Börse) einen Bums-Preis bilden und die dazugehörigen Transaktionsgebühren an ihre Versicherungen und die sonstigen Mitglieder der Verwertungskette entrichten.

    Meine Erwartung ist allerdings, dass dann die Weibchen dafür zahlen müssen, gevögelt zu werden, denn traditionell tragen die Männchen das Hauptrisiko eines Vergewaltigungsvorwurfs, also werden deren Versicherungsbeiträge höher sein. Diese Differenz, multipliziert mit dem F-Kontingent, muss von den Weibchen überboten werden, damit es zu einer Einigung kommt.

  2. braucht keine frau mehr die pille in sich reinzuschütten.

    Vorhersage: Zur Aufrechterhaltung des Opfer-Geschäftsmodells werden die üblichen Verdächtigen ergänzend den Straftatbestand einer „Vergewaltigung übers Internet“ erfinden. Danach werden Milliardäre fürs Twittern verklagt. In der Folge ziehen die sich dann wieder aus der Öffentlichkeit zurück. Wer als wohlhabend gelten will, tut es ihnen nach.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.