Wie „sich“ etwas „von selbst“ in der sprache etabliert

Auch wenn es zum Teil heftig umstritten ist: In der Sprache etabliert sich das sogenannte Gendern immer mehr. Viele Radiomoderatoren und -moderatorinnen zum Beispiel sprechen inzwischen eine geschlechtsneutrale Form aus, indem sie nach einer winzigen Sprechpause noch ein -innen an die Endung -er anhängen

[Archivversjon]

So glaubt ein scheißjornalist, dass sich etwas in der sprache etabliert: wenn scheißjornalisten es immer wieder vorsprechen. Ich kenne jedenfalls keinen einzigen menschen, der im alltag irgendwelche stimmritzenverschlusslaute (außer in wörtern wie „dortmund“ oder als anlaut zu „apfel“) in seine sprache streut. So etwas geschieht nur in den parallelgesellschaften des scheißjornalismus und der universitären verblödungswissenschaften (so genannte „geisttötungswissenschaft“, sehr beliebt bei nichtskönner*innen und nichtdenker*innen, die sich toll und gebildet vorkommen, wenn sie, erfüllt von eminenzbasierter wisschenschaft, gepauktes einfach nur wiedergeben können). Und selbst dort wird es keine große strahlkraft in den alltag entfalten.

Dem scheißjornalisten von der scheißsüddeutschen scheißzeitung (die war ja vor zwei jahrzehnten mal halbwegs lesbar und gut, ohne so schwärzelnd-staubig wie die FAZ rüberzukommen) fällt nicht einmal sein eigener hirnriss auf, wenn er solche prachtabsätze tintenklext:

Viele benutzen beim Schreiben das Gendersternchen (Musiker*innen). Aus Studenten sind längst Studierende geworden – und in Stadtratsanträgen tauchen immer häufiger kurios klingende Formulierungen wie „Zufußgehende“ oder „Radfahrende“ auf, speziell in Anträgen der grün-roten Rathauskoalition

Ich habe in meinem leben jedenfalls viele studenten kennengelernt, die keine studierenden waren — und zufußgehende und radfahrende sind genau dann nicht mehr, was das wort sagt, wenn sie zum beispiel an einer ampel stehen. So ein partizip hat nun einmal eine andere bedeutung als ein wort für eine gruppe von individuen wie das altmodische „studenten“ oder bullschittige und wegen des sonderzeichens blinde und schwerbehinderte menschen diskriminierende „student*innen“, „student:innen“ oder „student_innen“. So ein professjoneller (also für sein tun bezahlter) schreiber oder schreibender sollte das eigentlich wissen. Aber für so ein propagandaäffchen von der pressefront ist es kein problem, irgendwelche sprachentwicklungen zu behaupten — selbst kanackendeutsch¹ ist im alltag der deutschsprachler (vor allem in den städten) alltags- und kulturprägender als dieser ideologisch überwürzte gendersprechbullschitt und wird in bestimmten kontexten auch zwanglos von „richtigen kartoffeln“ ärmerer sozjaler schichten übernommen — und daran dann die gendergerechte stadtentwickung aufzuhängen. Als ob es in den innenstädten der BRD überhaupt noch angebote neben conrad gäbe, die sich nicht explizit und nahezu ausschließlich an weiber und ihr bedürfnis, mit der kreditkarte von männern teuren tinnef zu kaufen, richten.

¹Auch türken nennen das hier so. Pawlowschen hündchen mit antifa-hintergrund, analysefaulheit und/oder elitärem gehabe, denen jetzt wegen dieses wortes der speichel aus dem mund trieft, empfehle ich dringend, sich häufiger mit gebildeten türken zu unterhalten. Die meisten türken sind übrigens — wie man es fast überall auf der welt beobachtet — wesentlich bessere menschen als die gegenwärtige regierung der türkei. Ach, es gibt bei euch gar keine türken? Woran das nur liegen mag!

Seuchenbekämpfung des tages

Stellt euch mal vor, ihr seid (zum beispiel) wegen eines schweren lungenleidens durch ärztliches attest von der maskenpflicht befreit worden, werdet krank, wollt zu einem anderen arzt und euch wird dort die medizinische behandlung verweigert, weil ihr keine maske tragt.

Eine schöne geschichte haben die seuchenbekämpfungsgegner vom rubikon da gefunden! Ich würde mir so etwas ja vom arzt schriftlich geben lassen und den scheißarzt hinterher verklagen… das ist viel wirksamer als so ein ziemlich unpassendes gefasel von 1933, ein leicht fanatisch klingender artikel auf einer webseit mit eher geringer leserschaft und generell: als so eine sinnlose psychische überhöhung. Warum? Weil es dem arzt die approbazjon kosten kann. Das kann kein arzt wollen.

Und allein deshalb (und weil offenbar im ganzen rubikon-kollektiv niemand auf die sehr naheliegende idee gekommen ist, einfach mal eine strafanzeige zu erstatten und das ding auf diesem hintergrund viel größer aufzumachen, egal, was bei der strafanzeige rauskommt) habe ich den kaum noch abzuschüttelnden geschmack von Relotius auf der zunge. Und der schmeckt mir nicht.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich in einer gelangweilten stunde mal einen relikwien-fetisch der hl. röm.-kath. kinderfickersekte angeschaut und dabei zum baffen erstaunen des ganzen himmels rausgekriegt, dass es sich um eine zur verehrung freigegebene fälschung handelt:

Die vermeintliche Reliquie des Jakobus stammt aus der Zeit zwischen 214 und 340 nach Christus – sie kann daher nicht von einem Apostel stammen

Aber immer ganz fest an alles glauben, was euch die scheißkirche sonst noch so erzählt, liebe schafe! Vor allem die teile, die man gar nicht erst überprüfen kann, so mit ewigen leben, fegefeuer und hölle. Können diese kinderfickeraugen lügen? 🐏️

In hannover wird nicht nur gemessert

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei hielt sich der 31-Jährige in der Nacht zu Donnerstag gegen 00:40 Uhr an der Vahrenwalder Straße/Ecke Büttnerstraße auf, als auf ihn plötzlich ein Schuss abgefeuert wurde. Der 31-Jährige wurde am Oberkörper getroffen und ging zu Boden. Zeugen beobachteten zwei mutmaßliche Tatverdächtige, die zu Fuß in Richtung Büttnerstraße flüchteten

Ich war da ja lange nicht mehr, aber gibt das aus dem unmittelbaren umfeld des landesamtes für verfassungsschutz etwa keine verwertbaren kameraaufnahmen? oder sind die zu geheim, als dass man sie der polizei geben könnte? Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie schnell man einen mutmaßlichen geheimdienstler kennenlernt, wenn man da nur mal ein halbes stündchen sinnlos rumlungert.

Guhgell des tages

Damit ist Google der einzige (!) Marktteilnehmer, der es schafft, einen Webbrowser alszuliefern, der keine Security-Patches mehr kriegt. Microsoft macht es besser, Apple macht es besser, Chromium macht es besser, fucking Mozilla macht es besser! Nur Google hält das für ein akzeptables Geschäftsgebahren, Kunden einfach ins Gesicht zu sagen, sie können die Geräte ja gerne weiter nutzen, wenn ihnen ihre Daten darauf nicht so viel wert sind

Dass Fefe sich überhaupt so einen verrammelten gängelkompjuter andrehen lässt!

Geistiges eigentum des tages

Die durch und durch korrupte bundesregierung, auch ansonsten für vollumfängliches versagen mit aufdringlichem bananengeschmack bei nahezu allem bekannt, sorgt mal eben dafür, dass die gelder, die allen leuten wegen angeblicher urheberrechte aus der tasche gezogen werden, nicht bei den urhebern, sondern bei den scheißverlegern ankommen. Autoren, musiker und künstler, fühlt euch betrogen, beschissen, verraten und verkauft!

Grüße an die SPD, CDU und CSU, deren gestaltungswillen sich hier bahn bricht, scheißegal, auf wessen kosten das geht! Aber dieses scheißpack interessiert sich nur noch für die treue der scheißpresse, und dann müssen eben mal opfer gebracht werden. Zum beispiel durch ein ins gesetz gegossenes urheberunrecht, das urhebern das geld aus der tasche klaut, um damit dem krebsgeschwür des scheißverlagswesens ein bedingungs- und leistungsloses grundeinkommen zu schenken. 🤮️

Die schlechte nachricht des tages

US-Armee in Deutschland
Pläne für Truppenabzug liegen auf Eis

[Archivversjon]

Auch weiterhin können die vereinigten staaten eines teils von nordamerika ihre ölbesoffenen, lebensverachtenden und völkerrechtswidrigen raub- und angriffskriege auch von der BRD aus mit voller BRD-unterstützung vorbereiten und durchführen, um die welt mit einem tsunami aus terror, tod und angst zu überfluten. Von der bummsregierung haben sie ja leider nix zu befürchten. Egal, welche parteizugehörigkeit ein künftiger regierungsscheff hat, er wird wie ein analstöpsel den USA im arsche stecken, aber so tief, dass nicht einmal die füßlein herausschauen.