Fefe fragt mal so, dass es hoffentlich weh tut

Aber ich finde, diese ganze Nawalny-Chose wirft ein paar unangenehme Fragen auf.

Wie? Nein, nicht für Russland. Für uns.

Ich finde es gut, dass Deutschland den Nawalny aufgenommen und seine Vergiftung behandelt hat. Gab es eigentlich ein Auslieferungsersuchen Russlands für Navalny? Ich hab keines gesehen. Das wäre mal eine interessante Frage gewesen, wie Deutschland damit umgegangen wäre.

Aber in meinem Kopf muss ich doch Nawalny mit den absaufenden Flüchtlingen im Mittelmeer vergleichen, mit Julian Assange, mit Edward Snowden und mit Murat Kurnaz

Fefe

2 Antworten zu “Fefe fragt mal so, dass es hoffentlich weh tut

  1. Was man sich vor allem fragen sollte, ist wieso – nur weil er „Kremlkritiker“ aka. Feind von Putin ist – hier ein derartiges Gewese um einen rechtsextremen Rassisten wie Nawalny gemacht wird, den (und dessen Sippschaft ebenfalls) die ihn hofierenden Medien und Politiker nicht einmal mit der Kneifzange anfassen würden, wäre er Deutscher.

    Die Sonderbehandlung gibt es nicht weil er „weiß“ ist, sondern weil er gegen den bösen Russen ist UND obendrein nichts weiß, was irgendwem gefährlich werden könnte. Mit den beiden eigenschaften könnte er auch jede beliebige andere Hautfarbe oder perverse politische Position sein eigen nennen.

    • Die Bahandlung gab es a) gegen Zahlung und b) weil man so schön als angeblicher Täter alle Zweifel am Mitwirken zerstreuen kann. Väterchen Russland lässt den verletzen Sohn Nawalny im Ausland heilen, trotz div. politischer Ungereimtheiten im eigenen Land, dass ist doch sehr großzügig und wird auch genau so dort PR mässig dargestellt. Im übrigen kräht nach dem Trottel eh kein Hahn mehr, der Typ ist fertig. Die echten Geldgeber und Unterstützer des (p)Oppos Nawalny sitzen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den USA und müssen sich nun eine andere Puppe suchen um dort destabilisierend wirken zu können. Schade ? Hätte ja klappen können… und weil in diesem Zusammenhang weiter oben der Edward Snowden genannt wurde : man darf sich gerne mal fragen, warum sich exakt zum damaligen Zeitpunkt der teilweisen Veröffentlichung der Snowdenpapiere, Russland sich die Krim hastig unter den Nagel gerissen hatte. Immerhin sind nie alle Papiere von Väterchen R. zur Veröffentlichung freigegeben worden, nur einige der Datensätze. Deren Analysten haben bestimmt im Vorgarten Krim ein ähnliches Szenario wie früher auf Kuba geostrategisch gerochen und dem blöden US-Spiel gleich ein Schloss vorgehängt. Hätte jedes andere Land auch genauso gemacht, mit den Möglichkeiten Russlands. Nawalny war leider dagegen und das sagt viel.

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