Ach ja, es ist ja frauentag

Steinmeier und Büdenbender:
Frauen sollen Digitalisierung gestalten

Tja, liebe frauen, dann fangt gleich mal mit eurer gestaltung an und lernt eine programmiersprache, denn die „digitalisierung“ gestaltet man durch programmierung von kompjutern und durch nichts anderes. Auch nicht dadurch, dass man ständig und überall über sein wischofon streichelt. Oder noch besser: lernt gleich ein paar progammiersprachen mehr, so wie diese ganzen gewalttätig männlichen gestalter der „digitalisierung“, denn es ist immer praktisch, ein paar programmiersprachen mehr zu können.

Ich empfehle euch C (ohne plus-plus) als erste kompeilersprache, weil frud danach ein paar grundlegende konzepte kennt und relativ einfach andere programmiersprachen erlernen kann, zumal weite teile der C-syntax in andere sprachen übernommen wurden. Ich warne aber auch: C ist beim erlernen ein bisschen frustrierend. Aber glaubt es mir: der frust lohnt sich. Wenn ihr dazu als erste skriptsprache für den schnellen häck lua lernt, habt ihr gleich etwas, was ihr leicht mit C kombinieren könnt, um eure C-programme skriptfähig, für die anwenderin leicht konfigurierbar und nützlich zu machen.

Lua lernt man viel schneller und leichter als C.

Leider ist lua ein bisschen zu minimal, um nützlich für das skripten von ganz allgemeinen täglichen routineaufgaben am kompjuter zu sein, aber es gibt umfangreiche erweiterungen, und die syntax von lua ist sehr viel leichter aufzufassen als die syntax einer… sagen wir mal… postmodern daherkommenden programmiersprache wie perl.

Ich wünsche euch viel spaß bei der gestaltung der „digitalisierung“, werte frauen! Fangt am besten heute noch damit an und wartet nicht darauf, dass euch jemand die erlaubnis dazu erteilt! Ermächtigt euch selbst als digital kompetent! Tut euch zusammen und unterstützt euch gegenseitig im lernen und tun! Es gibt keinen grund, warum ihr das nicht können solltet, denn das wichtigste, was frud dafür braucht, habt ihr ja immer dabei… 🧠️

Ach ja: und wenn ihr das nicht macht, dann gestalten eben andere diese „digitalisierung“ für euch, und es labern irgendwelche typen zusammen mit ihrer dekorativ „wegen des frauentages“ mit in das kamerabild geschobenen gesponsin für euch; typen, die nicht einmal unfallfrei erklären könnten, was das wort „digital“ überhaupt bedeutet. Dann beschwert euch aber auch nicht. Ihr habt einfach nur getan, was ihr tun wolltet und gelassen, was ihr lassen wolltet. Das hat — wie alles im leben — folgen. Gefällt mir auch nicht. Es hat auch für frauen folgen, was sie tun und lassen, trotz umfangreicher geschlechtsspezifischer schutz- und sonderrechte und allgemein privilegierter behandlung im so genannten „patriarchat“. (Frauen und kinder zuerst von bord, zum sterben sind die männer noch gut genug. Jemand muss ja auch die körperliche und geistige verschleißarbeit machen…)

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