Gefällt mir!

Gefällt mir, dass in hannover endlich auch polizeibeamtys¹ auf der beschissenen fahrrad-infrastruktur verunfallt werden können. Vielleicht heißt es dann, nachdem die werten polizistys¹ immer wieder ihre kollegys im krankenhaus besuchen, nicht mehr so oft in der polizeisprache, dass ein radfahrery von einem kfz erfasst wurde, wenn ihm die vorfahrt genommen wurde…

¹Ich benutze vorläufig die endung -y für ein geschlechtsneutrales wort. Das läuft gerade als neue idee in der szene um, und es das erste mal, dass mir eine solche form gefällt, weil sie unverkrampft, nicht sperrig und sprechbar ist. Und das fügt sich hervorragend in die rechte gutschreibung…

6 Antworten zu “Gefällt mir!

  1. Es ist kaum zu glauben, aber wir haben schon (bio-)geschlechtsneutrale Hauptwörter für Personen und Personengruppen, die sich einwandfrei aussprechen lassen und wo es auch keinerlei Missverständnisse gibt (es sei denn man provoziert diese). Nur die sexistisch-feministischen Hirnficker zu denen seit neustem wohl auch die Duden-Redaktion gehört, wollen uns weismachen, dass ein Mieter nur ein Person männlichen Geschlechts sei kann/können darf. Scheint ja selbst bei denen zu wirken, die es eigentlich besser wissen müssten …
    Auf meine kritische, aber höfliche Anfrage an die Duden-Redaktion habe ich übrigens bis heute keine Antwort erhalten. Diskussionsverweigerung mit Andersdenkenden hat ja gerade Konjunktur …

    • Es ist kaum zu glauben, aber wir haben schon (bio-)geschlechtsneutrale Hauptwörter für Personen und Personengruppen, die sich einwandfrei aussprechen lassen und wo es auch keinerlei Missverständnisse gibt

      Ich habe für diese „first world problem solutions“ immer wieder ein bisschen spott übrig. Das angehängte -y gefällt mir aber richtig gut, weil es irgendwie den spott gleich mitliefert, wenn man anfängt, so zu sprechen. Ich glaube auch nicht, dass diese idee lange bestand hat. Obwohl es der erste vorschlag ist, der nicht völlig krampfig und zungenstrafend daherkommt…

    • Ich glaube nicht, dass ich das lange genug durchhalte. Rechte gutschreibung nimmt ja einfach nur ein paar rechtsschreibreformen vorweg, ohne den kern der sprache und ihrer grammatik anzufassen – und achtet darauf, dass anglizisten und viele bildungsbürgerliche fremdwörter extrem hässlich aussehen. Die vorsichtigen fonetischen anpassungen, die ich dafür gemacht habe, machen nicht einmal probleme mit heutigen vorleseprogrammen. Auch habe ich vor der abschaffung des „ß“ zurückgeschreckt; vor allem, weil ich es nach den reformierten regeln, bei denen ich nicht mehr die konwenzjonen des fraktursatzes berücksichtigen muss, fast automatisch richtig schreibe. Aber ob die blindys und anderen schwer behinderten menschys gefallen an den neuen formen finden werden? Ich kann es mir nicht vorstellen. Immerhin ist es besser als doppelpunkte, unterstriche, asteriske oder glottalverschlusslautnotierende tremas über dem i der femininen endung, weil es problemlos sprechbar ist. 😉

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