Relotius-jornalismus des tages

Ich nominiere die mit rundfunkkwasiwohnungssteuern bezahlte und jornalismuspreisen ausgezeichnete „dokumentarfilmerin“ Elke Margarete Lehrenkrauss für die diesjährige Claas-Relotius-gedenkmedallje aus unterzeugend vergoldetem blech am fadenscheinigen bande. Warum? Wegen dieser aussage zu geschauspielerten und damit gefälschten szenen in ihrem „dokumentarfilm“ [archivversjon]:

Ich kann mir auf jeden Fall nicht vorwerfen, die Realität verfälscht zu haben, weil diese Realität, die ich in dem Film geschaffen habe, ist eine viel authentischere Realität.

Es ist ja überhaupt kein problem, in solchen filmen eine einblendung „szene nachgespielt, dialog sinngemäß wiedergegeben“, oder so etwas ähnliches zu machen, wenn sich das nicht völlig eindeutig aus dem kontext ergibt. Wird nur peinlich, wenn die ganze „doku“ daraus besteht.

In der BRD sind übrigens schon menschen für kleinere realitätsverluste lebenslang in die rechtsfreien räume psychjatrischer kliniken gesteckt worden. Die waren aber keine jornalistys oder „dokumentarfilmys“. 😁️

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim bezahlen der so genannten „rundfunkabgabe“ zur finanzierung des BRD-parteienstaatsfunks, die in der praxis eher eine steuer für das bewohnen einer wohnung ist.

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