Kurz verlinkt

Nebenan bei heise erklärt uns Sabine Hossenfelder — übrigens eine der wenigen frauen, die ich bei der kleinsten gelegenheit auf der stelle heiraten würde — was es mit der kürzlichen und von der teoretischen vorhersage abweichenden messung des magnetischen moments des myons auf sich hat. Wer Interesse daran hat: das wird die für nicht-fysiker verständlichste nicht-völlig-durch-vereinfachung-falsche erklärung¹ sein, die es in den publikazjonen deutschsprachiger presseverleger gibt.

¹Allerdings ist g nicht das magnetische moment. Zu erklären, was dieser korrekturfaktor ist, und warum man g minus 2 betrachtet, hätte allerdings noch einmal einen genau so langen und ziemlich abstrakten text erfordert — und viel klarer gemacht, warum bei der berechnung des teoretischen wertes so viele einzelfälle unterschieden werden müssen. Der außerordentlich hohe rechenaufwand führt selbst im kompjuterzeitalter noch dazu, dass der entsprechende wert für das elektron heute genauer gemessen als berechnet ist. Nähere erläuterungen holt euch aber bei interesse oder bedarf bitte von jemanden, der sich damit auskennt, nicht von mir…

Gender des tages

Das zentralkomitee der deutschen katoliken fängt jetzt an, asteriske in die texte zu streuen, damit sie geschlechtergerechter werden [archivversjon]. Werte linkys und feministys, spätestens wenn man und frud im erzpatriarchat von katolistan — das ist dort, wo ein mensch bis heute nur mit intakten hoden priester werden kann — eure wirren, von höheren töchtern an bullschitthochschulen erbrüteten ideen gutheißt und übernimmt, solltet ihr aber mal was merken! 😘️