Werter scheißjornalist!

Ich habe keine angst vorm gendern, und ich habe auch kein wirkliches problem damit, deinen manipulativen scheißtext in spaltender sprache zu lesen. Ich finde es einfach nur besser, wenn man geschriebene sprache einigermaßen ruckelfrei sprechen kann. Vor allem, wenn das problem, das mit den sprachruckelern „gelöst“ werden soll, ein scheinproblem ist, dessen lösung nur nachteile hat.

(Und wenn ich mal gendere, weil ich es im kontext für angemessen halte, mache ich es immer mit dem suffix -y, denn das ist sprechbar und einigermaßen unverkrampft. Und übrigens habe ich schon ganz viele leser erlebt, die keine lesenden waren — du doch sicher auch, scheißjornalist, oder? Unsere partizipjen transportieren eine klare bedeutung frei von bullschitt, anders etwa als einige andere unsinnige eigenschaften unserer sprache, zum beispiel das grammatische geschlecht, das alle wörter in eine von drei gruppen steckt.)

Eine Antwort zu “Werter scheißjornalist!

  1. Ich krieg kognitive Kopfschmerzen bei gegenderten Texten, auch weil sie es praktisch ausnahmslos nicht konsequent durchhalten und das generische Maskulinum mal negieren, mal benutzen oder meiner einer gar nicht weiß oder dann damit nur Männer gemeint sind oder doch wieder alle ohne Ansehen des Geschlechts. Besonders schlimm in letzter Zeit wenn die weibliche Form als „geschlechtsneutrales“ generisches Feminium verwendet wird ohne Genderzeichen. Da ist dann überhaupt nicht mehr klar wie das gemeint ist.

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