Kurz verlinkt

Während einige Regionen der Welt der Ausbreitung des Virus rigoros entgegengetreten seien mit entsprechenden Maßnahmen, „haben viele Länder, darunter einige der reichsten, die Wissenschaft abgewertet, die Schwere der Krankheit geleugnet, zu langsam reagiert und schließlich Misstrauen unter den Bürgern gesät mit buchstäblich tödlichen Folgen“, sagte Helen Clark, Co-Vorsitzende des „Independent Panel for Pandemic Preparedness and Response“ und ehemalige Premierministerin von Neuseeland […] So hätte die Menschheit Anfang 2020 die Chance gehabt, eine Katastrophe zu vermeiden, und haben sie vertan. „Die Kombination aus schlechten strategischen Entscheidungen, mangelnder Bereitschaft, Ungleichheiten zu bekämpfen, und unkoordiniertes Handeln ergab einen toxischen Cocktail. Er erst ermöglichte der Pandemie, sich in eine katastrophale Krise für die gesamte Menschheit zu verwandeln“, schreiben die Autoren

Ich finde ja, dass es jetzt noch ein bisschen früh für rückblicke ist, aber so eine scheiße darf sich in dieser form niemals wiederholen. Dass corona so eine geringe letalität hat, war ein glücksfall.

2 Antworten zu “Kurz verlinkt

  1. Naja, hinterher ist man immer schlauer. Und bei „unabhängigen Experten“ bin ich immer skeptisch. Ein klangvoller Titel „Independent Panel for Pandemic Preparedness and Response“ genügt mir da ebensowenig wie „demokratisch“ in DDR oder CDU oder der Demokratischen Republik Kongo. Insbesondere wenn es sich dabei nicht explizit um Wissenschaftler handelt sondern nur eine ehemalige Premierministerin von Neuseeland Erwähnung findet. Und „Mehr Macht und Geld für die WHO“ zu fordern klingt für mich nicht gerade sehr wissenschaftlich, sondern politisch motiviert. Da frage ich mich aber warum niemand nach der politischen Legitimität der Corona-Maßnahmen fragt für die niemand gewählt wurde und erst Recht nicht das Volk ein Vetorecht hatte bzw. per Volksentscheid darüber entscheiden konnte. Die Schweizer stimmen am 13. Juni als – meines Wissens – einziges Volk darüber ab.

  2. Yap, das ist eine geile Idee: Wenn das nächste Mal etwas (zu dem Zeitpunkt!) unbekanntes und möglicherweise sehr Gefährliches ausbricht, organisieren wir erst einmal weltweit Volksabstimmungen um zu entscheiden, ob man etwas dagegen unternimmt. Das wird sicher gut laufen.

    Mal im Ernst: Dir ist schon klar, dass die Schweizer das etwa 1.5 Jahre nach der Erstmeldung tun, ja? Und man inzwischen zumindest ein bisschen was über die Krankheit und mögliche Folgen weiß, über das die Abstimmenden halbwegs sicher informiert sein könnten (aber sicherlich zu großen Teilen nicht sind, sondern einfach einer der beiden Fraktionen glauben)?

    Wieso haben eigentlich so viele Leute Interesse daran, den von unserer Regierung betriebenen 95%-Schwachsinn in einen 100%-Schwachsinn umzuwandeln? Man könnte so langsam meinen, einige wollen den Scheiß gar nicht wieder loswerden, weil sie dann feststellen müssen, dass aus der über Jahr lang mit Schaum vorm Mund prophezeiten Diktatur gar nichts geworden ist, sondern es einfach „nur“ der gleiche hochkorrupte, wirtschaftshörige Sumpf geblieben ist….

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