Da-da-digitaler impfpass

Es geht also, wie fast immer in der IT bzw. wenn etwas digitalisiert wird, um Vertrauen. Der Apotheker muss darauf vertrauen, dass der gelbe Impfass zur Person gehört, die sich ausweist. Als Geimpfter muss man darauf vertrauen, dass die Apotheke die personenbezogenen Daten sicher an das RKI übermittelt, das RKI diese nicht dauerhaft speichert und sofort wieder »vergisst«, sobald der QR-Code übermittelt wurde. Und letztendlich muss man als Geimpfter wiederum vertrauen, dass ein Veranstalter nur jene Informationen aus dem QR-Code ausliest, die tatsächlich relevant sind. Also: Geimpft bzw. ungeimpft. Das ist eine Vertrauenskette, die aufgrund der Digitalisierung entsteht. So gesehen bleibe ich vorerst bei meinem »gelben Lappen«.

Eine Antwort zu “Da-da-digitaler impfpass

  1. Wär mir auch ein bisschen viel „muss vertrauen“. Die Schweizer sind mit ihrem digitalen Impfpass schon grandios gescheitert. Irgendwas sagt mir, dass es die Deutschen nicht besser können. Und das mit dem „Vertrauen“ ist so einen Sache:

    Denn ein Sprichwort lehrt:
    Vertrauen kommt zu Fuß, und geht zu Pferd

    Mein Vertrauen in diesen Staat ist schon lange im gestrecktem Galopp hinter dem Horizont verschwunden. Seitdem hab ich es nie wieder gesehen.

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