CDU-kanzlerkandidat des tages

Armin Laschet so: für meine verlogenen symbolgesten in gummistiefeln während einer laufenden katastrofe (bis jetzt: 45 tote) brauche ich nur bild, BamS und glotze. 🤮️

Ministerpräsident Laschet hatte es eilig. So eilig, so spontan war am Donnerstagmorgen sein Besuch im vom Hochwasser nahezu abgeschnittenen Altena in Westfalen, dass selbst seine Staatskanzlei noch kurz zuvor einen nächtlich für die Presse anberaumten Termin im wenige Kilometer entfernten, ebenfalls überfluteten Hagen noch am Morgen bestätigte, ohne eine Verzögerung zu erwähnen […] Noch als Laschet mit Gummistiefeln, CDU-Landrat Marco Voge und Rettungskräften im Stadtgebiet unterwegs war, wusste man dort von nichts. „Herr Laschet war definitiv nicht vor Ort“, sagte Stadtkämmerer Stefan Kemper t-online, als die Deutsche-Presseagentur erstmals um 10.08 Uhr über den Besuch des Landeschefs berichtete und sich dabei auf Informationen aus Regierungskreisen berief. Selbst als Laschet sich längst wieder auf den Weg gemacht hatte, konnte niemand im Rathaus seinen Abstecher bestätigen […] Deutschlands größtes Boulevard-Medium, das seit Wochen Laschets grüne Gegenkandidatin Annalena Baerbock unter Dauerfeuer nimmt, war schon live mit Laschet vor den Altenaer Fluten, als man im Rathaus noch rätselte, ob der Ministerpräsident, der bald für die CDU Bundeskanzler werden will, denn tatsächlich vor Ort war […] „Das ist keine Frage, mit der man Bilder erzeugen will“, sagte Laschet dazu, […] „Das ist eine zu ernste Lage.“ […] Nichtsdestotrotz hatte das Social-Media-Team seiner Staatskanzlei da bereits eine Stunde zuvor Bilder seines Besuchs über Twitter verbreitet. Ganz zu schweigen von der „Flut-Interview“ betitelten Live-Schalte auf der Homepage der „Bild“-Zeitung, in der Laschet bereitwillig Rede und Antwort stand, während in Hagen der dortige Krisenstab anderthalb Stunden auf ihn wartete

Das zeigt karakter! Und was für einen! Nicht, dass noch irgendwer diese kanallje für wählbarer als Annalena hält!

Was an berliner universitäten studiert

Wie das Publikum schon ahnt, habe ich eine Anzeige auf einer einschlägigen Website aufgegeben, dass ein Zimmer zu vermieten sei. Für eine nichtrauchende Studentin, die keine höheren Wesen verehrt, keine Nazi-Schlampe ist und schon einmal ein Bad geputzt hat. Und wer meldet sich zuerst? Eine Raucherin und ein Kerl […] Die können offenbar keine Texte lesen. Wenn ich schreibe: “Bewerbungen bitte NUR an meine E-Mail Adresse (vgl. Impressum meiner Website)”, dann kriege ich selbstredend Whatsapp-Nachrichten oder SMS […] Bei einem Telefonat fragte ich […] die Studentin, ob sie sich schon meine Website angesehen habe – das ersparte mir, sie mit meiner Biografie usw. vollzutexten […] Sie sagte, sie könne das nicht, weil man nur den gesamten Text kopieren könne und nicht https://www burks.de. WTF? Ich musste erklären, dass man den uniform resource locator auch per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen könne

Ich glaube, wenn man ein zimmer zu vermieten hat, ist es eine gute vorauswahl, dass man um ausschließlich verschlüsselte mäjhl bittet. Da werden die ganzen idjotys mit ihren wischofonen — werbersprech: digital natives — ausgesiebt…

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat unter dem pseudonym Christian Kreiß einen artikel für telepolis geschrieben und fürwahr erstaunliches herausgekriegt:

Der permanent steigende Stromverbrauch zwingt die marktstärkste Kryptowährung in ein Ponzi-System. Verebben die Geldzuflüsse, kommt der Absturz […] Bis jetzt wurden die dramatisch steigenden Stromkosten und die enormen Gewinne der früheren Einsteiger über neu hinzukommende Anlegergelder finanziert, die den Preis der Kryptowährung immer höher trieben. Das Ganze beruht auf einem Schneeballsystem. In dem Moment, in dem keine oder nicht mehr ausreichend viele Neugelder in Bitcoin-Anlagen fließen, bricht das Ponzi-Schema zusammen und der Bitcoin crasht. Der permanent wachsende Stromverbrauch ist ein Konstruktionsfehler von Bitcoin. Ein Absturz ist einprogrammiert […] Eine Kryptowährung, die kaum für Massenüberweisungen geeignet ist und gleichzeitig so viel Strom verbraucht wie 20 bis 40 Millionen deutsche Haushalte, sodass für sie rund um die Uhr sechs bis zwölf Kernkraftwerke laufen müssen, ist viel zu teuer und kann daher auf Dauer nicht funktionieren

Gut, der herr prof. ist angesichts des technischen temas ein bisschen durcheinander und kwirlt ein paar begriffe trüb zusammen, aber im wesentlichen hat er recht. Als geld für den alltag wäre bitcoin selbst dann nicht geeignet, wenn es keine nennenswerten kursrisiken gäbe. Was bleibt, ist spekulazjon, die dann das „richtige geld“ irgendwelcher zentralbanken einbringen soll. Spekulazjon auf die entwicklung eines marktpreises, der völlig losgekoppelt von irgendwelchen nutzwerten ist.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß mit den tulpen des 21. jahrhunderts. Los, leute, bringt die ganze erde zum kochen! Es gibt geld! Lecker geld!

Es gibt doch tatsächlich eltern, die ihre kinder gern haben

Der Religionssoziologe Detlef Pollack sieht die Ursache für zurückgehende Mitgliederzahlen der großen Kirchen unter anderem in einem Traditionsabbruch sowie im Umgang mit Missbrauchsfällen in der Kirche. Kirchlich gebundene Eltern seien immer weniger dazu bereit, ihre Kinder christlich zu erziehen […] „Daraus ergibt sich eine geringere Intensität der Bindung an die Kirche und eine höhere Austrittsbereitschaft der Kinder, wenn sie erwachsen werden.“

Gut so, dass es solche eltern gibt! Nichts hindert die kinder daran, sich an den spirituell schon seit jahrzehnten bankrotten scheißkirchen am breiten geldstrom der BRD zu orientieren. Aber sie tun es nicht. Warum sollten sie auch?

„Die Kirche hat einen reichen Schatz an Lebensweisheit, an Weltwissen, etwa wie man mit Krisen umgeht, was dem Menschen Trost und Halt gibt, was im Leben wichtig ist“

So faltet eure händchen zum gebet, ihr kristlichen scheiß- und staatskirchen am großen geldstrom babylons, und betet voller geldumstrahlten entzückens zu eurem unheiligen schneeballsystemgott: der herr hats gegeben, der herr hats genommen, der name des herrn sei gelobt (hiob 1:11)!

Und viel spaß bei der analyse:

Im Corona-Jahr 2020 traten demnach 220.000 Menschen aus der evangelischen Kirche aus, 221.390 Personen verließen die katholische Kirche. Damit sind die Austrittszahlen weiter hoch, aber um etwa 18 Prozent niedriger als noch 2019

Dass die austrittszahlen sinken, liegt unter anderem daran, dass es im moment schwierig ist, auszutreten. Warum es nicht einfach möglich ist, eine postkarte mit der austrittserklärung an einen verein zu senden, in dem man im regelfall mitglied wurde, weil man als säugling mit wasser besprengt wurde, warum man dafür ein unnötig kompliziertes und zudem geld kostendes verfahren durchschreiten muss, das müsst ihr die profitöre des hitlerschen reichskonkordats fragen: die scheißkirchen und die angeblich von den scheißkirchen getrennte BRD.

Scheiß auf seuchenbekämpfung, ab nach malle!

Das brandenburgische krankheitsministerjum unter ministerin Ursula Nonnemacher (grüne) hat rd. hunderttausend leuten einen wisch geschickt, dass sie vollständig geimpft seien, obwohl sie es gar nicht waren. Warum? Na, die hatten dafür halt einen standardschrieb rumliegen, und der musste dann früher versendet werden. Warum früher? Frau Nonnenmacher erklärt es euch:

Dies sei aber nicht geschehen, weil die Impfnachweise als Serviceleistung für die Bürger unbedingt noch vor den Ferien versandt werden sollten, erklärte die Ministerin

Unbedingt noch vor der großen temporären sommer-völkerwanderung in einer pandemie mussten die falschen zettel mit echtem briefkopf des landes brandenburg raus. Hier ist schließlich BRD, hier gibts marktkonforme seuchenbekämpfung. Denk doch mal einer an die arme tuhrismusindustrie!!1!

Und hej, das ist doch alles gar nicht schlimm:

„Das Schreiben allein ist noch kein Impfzertifikat“, betonte Nonnemacher

Das weiß sicherlich auch jeder, dem dieser falsche zettel gezeigt wird!!1! Die vierte welle ist auch grün.