Deine benutzerfreundliche softwähr weiß viel besser, was du eigentlich willst und was das beste für dich wäre, als du es selbst weißt

Das Problem der von Excel unbemerkt umgewandelten Bezeichnungen von Genen in wissenschaftlichen Veröffentlichungen ist noch größer als bislang angenommen. Das hat ein Team um Mandhri Abeysooriya von der Deakin University in Australien herausgefunden. Fast jede dritte wissenschaftliche Veröffentlichung mit einer Excel-Liste von Genen im Anhang wies demnach solche Fehler auf, vorher war die Rede von etwa 20 Prozent. Nachdem das Problem bereits seit Jahren bekannt sei, habe sich auch keine Verbesserung gezeigt, warnen die Forscherinnen und der Forscher […] Es geht darum, dass Microsofts Tabellenkalkulation Excel bestimmte alphanumerische Bezeichnungen für Gene automatisch und ohne Hinweis in Datumsangaben umwandelt

Da habt ihr eure nutzerfreundlichkeit!!1!

(Aber die nutzen excel als datenerfassungs- oder auswertungsprogramm? Echt jetzt? Die haben nix besseres? Oder liegts daran, dass sie nix anderes kennen?)

Wer gut englisch versteht und eine viertelstunde vergnüglicher zeit haben möchte, sollte sich mal Matt Parker über die verwendung von tabellenkalkulazjonen anschauen. Empfindliche gemüter legen dabei aber besser den verstärkten gesichtsbeklatschungsschutz an. Und der link geht natürlich zu evil juhtjuhbb. Wer das träcking durch evil guhgell vermeiden möchte: hier lang!

Eine Antwort zu “Deine benutzerfreundliche softwähr weiß viel besser, was du eigentlich willst und was das beste für dich wäre, als du es selbst weißt

  1. [ .. Deine benutzerfreundliche softwähr weiß viel besser, .. ]

    Ich ersetze benutzerfreundliche softwähr, mit dem sogenannten Sozialamt und verblüffende Ähnlichkeiten erscheinen. Es kommt schnell vor das man Hilfe beim Amt braucht, wo man sich dann in einem Irrenhaus befindet. Ich bemühe mich das zu erklären, damit sie wissen worauf sie sich da einlassen, wo sie doch um Hilfe bitten.

    Eine vergleichbare kabarettistische, wie wahnsinnig komische Angelegenheit, kann man nämlich beim Sozialamt erleben, wenn man aus menschlichen Gründen arg in die Defensive geraten ist. Sprich man braucht eben Hilfe und ist eben nicht Irre.

    Wenn man aus guten Gründen, die Welt vorher nicht verstanden hat, wird es beim Amt nicht besser, sondern dein angeblich „kranker“ Zustand definiert sich. Der Begriff: „Ich bin krank (nicht im Kopf) und nicht blöd.“ verstehen dort nicht mal Ärzte. Warum auch mit Patienten reden, wenn man ja selbst das Maß aller Dinge ist. Man redet durchaus doch mal mit dem „kranken Patienten“. Was ungemein viel bringt, wenn vorher die dazu noch falsche Meinung, Diagnose längst steht. Das äußerst sich in unbedeutenden Ansagen des Befundes. „Ist leicht ungepflegt, abwesend, zeigt autistische Züge usw usf.“

    Hat man einen ultraschweren Burnout hinter sich, ist das ungemein hilfreich. Empfehlungen, wie Therapien oder Kuren sucht man im Bericht vergeblich. Wenn werden fragwürdige Meditationen erwähnt und verschlüsselte Gemeinheiten „unter Kollegen“ ausgetauscht. Wenn man sich als Patient nun verarscht fühlt, steht man in der Ecke und ist plötzlich psychisch krank. Wenn man als Fachmann ein unfähiges Stück Scheiße ist, stellt das die beste Methode dar, den bockigen Patienten kalt zu stellen.

    Man bekommt Worte in den Mund gelegt, die man nie gesagt hat. Man hat Dinge angeblich getan, die nie stattgefunden haben. Es werden einen Dinge vorgeworfen, wo es niemanden einfällt, mit dem Beschuldigten mal zu sprechen, warum das wohl so ist. Dann läuft das Spiel wir schicken dich mal zu dem Arzt, dem Fachmann, dem Psychologen usw.

    Zum Psychologen wird man wie ich geschickt, wenn ich von Dingen spreche, wütend werde, was man nicht hören will und fachlich nicht mal kapiert. Dann schickt man mich quasi fern der Heimat zu so einem Hirnklemptner, der mich wiederum praktisch aus seiner Praxis wirft: „Was zum Teufel wollen sie hier, sie sind ja gesünder (im Kopf) als ich.“

    Um unter anderen eine an schrägen Fantasien grenzende Erkenntnis zu gewinnen, in dem der Hilfe Suchende dann eine einfache Rechnung erkennt. Bei bei mir sind 1+1=2, 0+1=1. Natürlich kann ich mich auch irren. Als Betroffener hat man nun eine amtliche Formel, die nun helfen soll, bzw unterstützen soll, selbst wieder auf die Beine zu kommen. Was aus unerfindlichen Gründen aber nicht geht. Die amtliche „Erfolgsformel“ lautet: 0+0=0. In der Praxis eher 00, was irgendwie an Scheiße erinnert.

    „Wer zum Amt geht, weil er wirklich Hilfe braucht. Schwer angeschlagen und dazu noch ein wenig zu sensibel ist, wird geistig und körperlich kaputt gemacht. Man hat es mit unfähigen, feigen, faulen, selbstgefälligen, gemeingefährlichen Kreaturen zu tun, die dazu noch von Tuten und Blasen nicht die Spur von Ahnung haben.“

    Dann kommt es folglich zum Bereich, Suizid hat mit Freitod aber gar nichts zu tun. Das sind zwei völlig verschiedene Grundlagen. Die wiederum nur die persönliche Lage widerspiegelt. Nicht mal das erkennt man in den sogenannten Suizid Foren. Wo man eigentlich helfen sollte. Man versteht überhaupt nicht, warum ich einen Suizidwilligen frage, der sich per Schusswaffe entsorgen will, ob er denn auch genug Munition hat. Einen Suzidwilligen halte ich nicht ab, unterstütze ihn aber auch nicht. Helfen kann man sowieso nur Face to Face.

    Die beste Strategie ist dann man packt ihn da wo es weh tut. Man verärgert ihn dermaßen bis er furchtbar wütend wird. Aber aufpassen, das er dann nicht die Waffe mit der er sich killen will, auf dich richtet. Wer nicht völlig verblödet ist, kann dieses unwichtige Detail problemlos handhaben und tatsächlich mal helfen.

    So gesehen trägt Mickymaus Software zum ungemeinen Humor bei. Die fachliche Kompetenz bei Microsoft gab es genau 2 Tage lang. Als man es gründete und dann nur noch Geld zählte. Wofür jeder Blödkopf heute teuer bezahlen muß.

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