Kennt ihr den schon?

Und Vegetarier sind depressiver als Fleischesser

Ich will es mal so sagen: alle vegetarier, die ich kennengelernt habe, sind entweder vegetarier geworden, weil sie empatie mit den gequälten und gefolterten tieren entwickelt haben, oder weil sie einer religjon angehören, in der man sich vegetarisch ernährt. Dass mir jemand zum beispiel sagt, dass er aus umweltgründen vegetarisch lebt, habe ich noch nicht erlebt. Es wäre aber auch egal, denn…

  1. …wer empatie entwickeln kann, hat bereits eine psychische verletzlichkeit, die sehr wohl auch depressjonen fördert;
  2. …wer sich aus eigenem willen einer religjon anhängt und diese praktiziert, tut das, weil er merkt, das er etwas an seinem leben ändern muss, was wohl auch depressjonen ermöglicht oder gar fördert; und
  3. …wer die kommende klimakatastrofe ernst nimmt und angesichts des „weiter so“ aus p’litik und wirtschaft nicht depressiv wird, hat entweder einen übermenschlichen humor oder merkt gar nichts mehr.

Ich würde fast behaupten, dass der verlust der fähigkeit, eine depressjon auszubilden, kalte, asozjale psychopaten kennzeichnet. Also genau das kalte, kranke scheißpack, das hier alles in die scheiße fährt und trotzdem immer wieder in herrschaftsposizjonen kommt.

Wisst ja: wer eine korrelazjon findet, darf sich die kausalität ausdenken. 😉️

Eine Antwort zu “Kennt ihr den schon?

  1. Uwe Knop … keine weiteren Fragen, euer Ehren … hätte ich beinahe gesagt.
    Ja, mit den Korrelationen und den Kausalitäten ist das immer so ein Fall.
    Optimismus ist bekanntlich nur ein Mangel an Information. Und wer sich vegetatisch/vegan ernährt macht sich in den meisten Fällen mehr Gedanken um sein Essen als jemand, der alles unreflektiert frisst was der Supermarkt hergibt.
    Also, dass man von vegetarischer Ernährung depressiv wird, halte ich jedenfalls für ziemlich dünne Suppe. Zumal ich noch eine andere Gruppe von Vegetariern/Veganern kenne, die sich ähnlich wenig Gedanken um ihr Essen machen wie die Fleischesser: die Traditionsvegetarier, also die schlicht in einer vegetarischen Familie aufgewachsen sind, das nie weiter hinterfragt haben und schlicht dabei geblieben sind. Wenn es da einen direkten kausalen Zusammenhang gäbe, müssten die ja hochgradig depressiv werden. Werden sie aber nicht.
    Solche Korrelationsdebatten um Depressionen zeigen nur einmal mehr, dass die wenigsten verstanden haben was eine Depression ist und welche Ursachen sie hat. Das gleiche gilt für Krebs und viele andere sogen. Zivilisationskrankheiten. Die wenigsten haben aber auch verstanden wie das menschliche Gehirn phylo- und ontogenetisch funktioniert und dass all diese Krankheiten wenig mit dem individuellen Genom und bestenfalls sekundär mit Ernährungs- und anderen Lebensgewohnheiten zu tun haben.

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