Tja, müsst ihr eben doch auf der kaputten erde bleiben!

Keine Kartoffeln auf dem Mars? Die Strahlenbelastung an der Marsoberfläche ist möglicherweise zu hoch, um dort Pflanzen in Gewächshäusern zu kultivieren, wie nun ein Experiment nahelegt. Unter einer marstypischen Strahlendosis keimten Roggen- und Kressepflanzen zwar, entwickelten aber schon nach kurzer Zeit Deformationen und nur halb so viel Biomasse wie unter irdischen Bedingungen […] Weil in den Tests der für die kosmische Strahlung typische Anteil der besonders energiereichen Teilchenstrahlung fehlte, könnte der tatsächliche Schadeffekt sogar noch größer sein als in den Versuchen festgestellt, schreibt das Team

4 Antworten zu “Tja, müsst ihr eben doch auf der kaputten erde bleiben!

  1. Das konnte aber auch keiner ahnen, dass es einen Grund hat warum es auf dem Mars kein Leben gibt. Aber einigen Volldeppen genügt es nicht, dass wir mit unbemannten Sonden und Rovern schon herausgefunden haben, dass es keine Marsmännchen gibt. Die wollen das unbedingt persönlich überprüfen – seit 50 Jahren in den nächsten 10 Jahren.

  2. Mars ist sowieso nur das aus Verlegenheit gewählte Ausweichziel, weil Venus zu kompliziert erscheint (da kann man derzeit nicht einmal eine Landung überstehen), wenngleich deren Reize viel größer sind: Ordentliche Gravitation, viele chemische Verbindungen (inkl. Säuren, die für ein Gerät mit Metallteilen eher schlecht sind) und eher zu viel Atmosphäre und Temperatur als zu wenig, aber dafür mit konstanten Werten. Venus wäre perfekt, wenn man einen Mond darauf schmeißen und ein paar Millionen Jahre warten würde.

    Zunächst müsste man erst einmal ein brauchbares Hotel in einer Erdumlaufbahn hinbekommen. Wäschewaschen statt Einwegkleidung. Ich will es immer noch nicht fassen, dass es da bislang keine greifbaren Fortschritte gegeben hat.

    Danach käme erst einmal eine automatisierte Mondbasis dran. Nicht für Touristen, sondern damit wir mal üben, weltraumtaugliche Maschinen zu bauen.

    An Mars ist eigentlich nur interessant, dass er etwas näher ist als die Eismonde der Gasriesen. Aber Letztere hätten mehr zu bieten, womit man etwas anfangen könnte: Wasser und/oder Methan.

  3. Da Pflanzenwachstum ohnehin Wasser voraussetzt, könnte man einen bestehenden Wasservorrat als Abschirmung benutzen und so die Strahlenbelastung mindern. Nachteil: Es kommt noch weniger Licht durch. Aber meiner Einschätzung nach müsste die Energieversorgung ohnehin so leistungsfähig sein, dass auch künstliches Licht für Pflanzen bereitgestellt werden kann. Kernreaktor eben.

    Insofern ist das Strahlenproblem eines der kleinsten beim Mars. Wasser ist schon ein größeres, und alle diese Probleme sollte man vorher auf dem Erdmond und im nahen Erdorbit lösen.

    Bis auf Weiteres sollte eine Reisewarnung für den Mars gelten.

    • > Bis auf Weiteres sollte eine Reisewarnung für den Mars gelten.

      dass es da kein drittes Vietnam und kein zweites Afghanistan gibt:
      public.abades.dynu.net/pics/mission2mars.png
      😉

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