Guten freunden gibt man ein küsschen. Oder auch zwei.

Verteidigungsministerin
Kramp-Karrenbauer versorgt ihren Chefberater mit sicherem Posten

[…] Die Details des Deals versucht das Haus geheim zu halten

[Archivversjon]

2 Antworten zu “Guten freunden gibt man ein küsschen. Oder auch zwei.

  1. Irgendeiner muss ja die Arbeit machen. Oder bereiten. In leitender Position gibt man ja eher die Maßstäbe und Ziele vor. Mal sehen:

    Langes Weltbild ist von Feindbildern geprägt. Außenpolitisch sieht er Russland und China als akute Bedrohungen für den Westen. Innenpolitisch fährt er auf Twitter regelrechte Hetzkampagnen gegen alle anderen Parteien. Auch die SPD, derzeit noch Regierungspartner der Union, stellt er regelmäßig als Gefahr für die Sicherheit Deutschlands dar. Im Ministerium wittert er hinter jeder Bürotür einen potenziellen Verräter.

    Nun ja, das ist verbesserungswürdig. Wenn man „Russland, China, SPD“ durch „Microsoft, Google, Facebook“ ersetzt, könnte der Mann immerhin die Grundzüge einer IT-Sicherheitspolitik formulieren. Dann könnte man sogar wirksame Maßnahmen treffen, statt sich einfach bloß zu grämen. Im RahmenNamen der „nationalen Cyber-Abwehr“ alle Behörden auf Linux umstellen und Interoperabilität herstellen vielleicht. Dafür dann die angestrebten 2% des BIP ausgeben. Ist zur Verteidigung! Es gäbe Schlimmeres.

    Was bekommt man denn so dafür?

    Kramp-Karrenbauer hatte den Polit-Berater bei ihrem Amtsantritt mit einem auf zwei Jahre befristeten Arbeitsvertrag mit einem Grundgehalt von rund 10.000 Euro (Besoldungsstufe B6) und einer persönlichen Zulage von noch mal gut 1200 Euro monatlich installiert.

    Für die eingangs beschriebene Re-Iteration von Feindbildern?

    Gut, Gagen von Fernsehstars sind teurer, aber da ist der Dreh irgendwann beendet.

    Ein wohlwollender Erklärungsansatz könnte sein, dass das Arbeitsumfeld (Gesprächspartner) in seiner Position ohne hohes Gehalt und Zulagen nicht wirklich zumutbar wäre.

    Aber warum lässt man den Mann dann nicht einfach gehen? Dem Artikel nach täte es eine umprogrammierte Barbie-Sprechpuppe doch auch.

    Die Frage, warum der Mann und seine Gehaltsstufe überhaupt bleiben sollen, wird in dem Artikel weder gestellt noch explizit zu beantworten versucht.

    • Wenn man „Russland, China, SPD“ durch „Microsoft, Google, Facebook“ ersetzt

      … und „Bürotür“ durch „Handy“…

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