Ich hab ja nix gegen die ausrottung von tierarten…

…und gehe davon aus, dass der mensch, dem es gelingt, die scheißmücken auszurotten, dafür gleich zwei nobelpreise auf einen schlag verdient hat: einen für frieden und einen für medizin. Kein anderes tier macht so viele menschen krank oder bringt sie sogar um wie die scheißmücke in ihrer ganzen hassenswerten, vernichtungswürdigen artenvielfalt. Da werden großkatzen, wölfe, haie, schlangen und fiese kleine giftige spinnen niemals mitkommen, obwohl sie sich alle mühe geben. Natur ist nun einmal scheiße. Und wenn bei der ausrottung der mücke die zecke und die bremse gleich miterledigt werden, dann werde ich mich nicht darüber beklagen. Aber die koalas auszurotten, das muss nicht sein!

Gesunde Populationen sind laut der Zählung selten. Nur ein einziger der betrachteten Bezirke hat mehr als 5000 Tiere. Vielerorts bestehen die Populationen dagegen nur noch aus wenigen Tieren, so dass in Frage steht, inwieweit sich diese Gruppen dauerhaft halten können. Ein Wachstum war nirgends zu verzeichnen. Im Bundesstaat New South Wales schrumpfte der Bestand gar um 41 Prozent […] Hinzu komme eine vermeidbare Lebensraumzerstörung: Nach wie vor würden ausgedehnte Landstriche gerodet, um Platz für Landwirtschaft, Bergbau und Wohngebiete zu schaffen. Die AKF fordert den sofortigen Stopp dieser Rodungen in Gebieten, in denen Koalas leben. Weder Ausgleichsmaßnahmen noch Umsiedlungen hätten den gewünschten Effekt

Aber hej, hauptsache die wirtschaft läuft!

3 Antworten zu “Ich hab ja nix gegen die ausrottung von tierarten…

  1. Ja, Natur ist $©ħ€ı$$€. Ist die Frage: soll man sich groß darüber beklagen, dass sich auch die Menschheit selbst ausrottet? Oder eher dafür sorgen mit Anstand und Würde abzutreten?

    • Ich beklage mich nicht über die selbstausrottungsambizjonen der menschheit. Wer weiß, vielleicht bilden ja die staatenbildenden insekten in zukunft so etwas wie eine kollektive intelligenz aus. Oder die kwallen. Und wenn nicht, ists auch egal.

      Aber bis die menschheit sich ausgerottet hat, will ich ihre dummheit verspotten, die sich unter den gegenwärtigen lebensumständen leider nicht rausmendelt, sondern sogar ein handfester vorteil ist, mit dem man es weit bringen kann. Koalas ausrotten? Rottet mücken aus!

      • Wenn man die Vögel, die sich von diesen Insekten ernähren auch gleich ausrotten will, ist das nur konsequent. Ich bin der Auffassung, dass Fliegengitter gegen die „lebensgefährliche Bedrohung“ von Insekten zumindest hierzulande vollkommen ausreichend sind.

        Vielleicht ängstigt mich ihr Fortgehn denn vielleicht schließ ich daraus,
        vielleicht gehen uns die Maikäfer nur ein kleines Stück voraus

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