Kennt ihr den schon?

Wenn eure kinder in der BRD-zwangsschule verdummen und verblöden, liegt das nicht etwa an der BRD-zwangsschule, sondern daran, was ihr ihnen zu essen gebt. Hat euch der onkel jornalist an der contentfront des nordkuriers ja erzählt, also muss es doch stimmen, ist ja kwalitätsjornalismus. Dass der artikel faktisch falsch ist und nur anderthalb jahrzehnte alte PResseerklärungen abschreibt, wissen die leser der drexzeitung und ihrer webseit ja nicht.

Auch weiterhin viel spaß mit einer contentindustrie, die euch einen von kwalitätsjornalismus erzählt, während ihr eigentliches geschäft die vermarktung von werbeplätzen — das sind plätze, an denen menschen manipuliert und belogen werden — ist.

Neusprech des tages

Sauftuhrismus heißt jetzt partytuhrismus. Klingt ja auch viel besser, denn völlig vertreiben möchte man die tuhristen ja nicht. Die sollen schon ihr geld für überteuertes kioskbier ausgeben. Nur nicht mehr so viel brüllen, pissen und flaschenzerdeppern.

Ich gebe dieser „im kiez“ plakatierten schönsprechakzjon die schangse eines schneeballes in der hirnverkochten alkoholikerhölle. Vielleicht wäre es sinnvoller, endlich mal in anerkennung der wirklichkeit ausreichend dimensjonierte mülleimer und ein paar dixiklos auf der limma aufzustellen. Vielleicht auch nicht. Oder die ganzen leute einfach von der limmerstraße weg ins ihmezentrum konzentrieren. Da braucht man nicht mal polizei für. Vermutlich reicht eine große leuchtreklame „freibier“, und die kommen alle ganz freiwillig, egal, wie beschissen das ihmezentrum aussieht. Dann darf man sie nur nicht wieder rauslassen. Da ist genug platz für alle, und diesen monströsen betonmoloch kann man vermüllen, vollpissen, vollkacken, vollkotzen, ohne dass er davon noch hässlicher und kaputter wird.

Und hej, vollidjot, der du vermutlich (genau wie ein größerer teil der sauftuhristen) nicht aus hannover kommst: linden ist kein kiez. Das wort war und ist völlig unüblich. Vor allem unter menschen aus linden. Selbst die stark abwertende bezeichnung „getto“ habe ich von lindenern häufiger gehört als „kiez“. Nur „kwartier“ hört man in linden — außerhalb des bauausschusses und der PR-lügner — noch seltener als „kiez“. Friss eine tonne bullschittiger sozjalpädagogenbücher und erstick dran, du dummer, manipulativer tintenklexer!

Gelöscht

Kennt hier noch jemand die „digital enabling GMBH“? Die mit dem da-da-digitalen führerschein? Der von der ersten idee an eine lösung ohne problem war? Der mit der völlig sinnlosen blocktschäjhn, wo eine digitale signatur ausreichend gewesen wäre? Der niemals funkzjoniert hat? Der richtig üble sicherheitsprobleme hatte? Diese gesellschaft mit beschränkter hoffnung ist gelöscht. Winkewinke!

Aber keine sorge, das dumme, von der dummen blitzbirne Andreas „geldverbrenner“ Scheuer (CSU) verteilte BRD-staatsgeld ist dabei nicht verschwunden. Das steckt jetzt in einer anderen tasche.

Und es ist vermutlich nicht die tasche eines menschen, der jeden verdammten groschen gebrauchen könnte.

Security des tages

Bei freier softwäjhr gibts doch keine sicherheitsprobleme? Mitnichten. Openoffißß und libreoffißß haben die überprüfung digitaler signaturen verkackt, so dass ein dokument (möglicherweise mit makroviren oder mit betrügerischen bestellungen) aus benutzersicht so aussehen kann, als käme es von jemanden anders.

Gut, dass diese beiden programme viel seltener angegriffen werden als meikrosoft offißß. Aber trotzdem: aktualisiert das dingens! Vor allem, wenn ihr die funkzjon mit den digitalen signaturen benutzt. Nur ein behobener fehler ist etwas gutes.

Frauenbepämperung des tages

Eine 24-jährige Dachauerin soll Hakenkreuze und Schmierereien mit rechtsextremistischem Hintergrund in Dachau, Hebertshausen und Karlsfeld aufgesprüht haben. Unter anderem wurde eine Infotafel des ehemaligen SS-Schießplatzes in Hebertshausen beschmiert. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern gestern mitteilte, sei das genaue Motiv der jungen Frau für die Taten bislang unklar. Die Graffiti seien „nicht unbedingt aus politischer Gesinnung heraus entstanden“

Ah ja, nicht unbedingt aus freude über den hitlerwahnfug entstanden, die mit flinker hand an die wand gesprühten swastikas. Da wüsste ich aber schon gern, ob es sich um eine buddistin handelt. Denn abseits davon kann ich mir nur wenig grund vorstellen, weshalb man an solche wallfahrtsorte wie einen früheren SS-schießplatz hakenkreuze sprühen sollte. Und wenig grund heißt hier: gar keinen.

Ach, es ist eine frau, und für nazi gibt es noch keine genderform. Und deshalb ist das motiv unklar. Wäre es ein mann gewesen, so eine richtig schöne fleischmütze mit kurzhaarfrisur und weißen schnürsenkeln, dann wäre kein zweifel am motiv aufgekommen.

Ich verstehe. 😵️

Grüße auch an Beate „NSU-matratze“ Zschäpe!