In hannover wird gekeult und gemessert

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Ricklingen gab es gegen 18:45 Uhr an der Roesebeckstraße Streitigkeiten zwischen jungen Männern. Mindestens zwei Täter forderten die Herausgabe von Geld und schlugen mit einem Baseballschläger gegen den Kopf eines 22-Jährigen. Dieser flüchtete zu Fuß in Richtung der Haltestelle „Allerweg“. Die bislang unbekannten Täter folgten ihm und drohten mit einem Messer zuzustechen, wenn sie kein Geld bekommen. Die alarmierte Polizei fand den 22 Jahre alten Mann wenig später am Hauptbahnhof. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus transportiert

Die ampel

Ich musste angesichts dieses fiepsers [bildschirmfoto] der hannöverschen stadtverwaltung unwillkürlich an die laufenden koalizjonsverhandlungen und die kommende BRD-regierungsscheiße denken:

Die Ampel wird verkehrsabhängig gesteuert. Verschiedene Ströme bekommen dabei nur auf Anforderung frei. Hierzu gehört auch der aus Süden kommende Linksabbiegestrom. Der zuständige Fachbereich lässt die Detektion überprüfen, um eine Fehlanforderung auszuschließen.

Opfer des tages

Könnt ihr euch noch an diesen musiker erinnern, der in einem hotel in leibzwick nicht bedient wurde, weil er an einer kette einen davidstern trug? Oder genauer, an diesen musiker, der das so erzählt hat? Da kam alles zusammen und schien zu passen: judenhass und das blaune saxen. Dementsprechend hat sich ja auch die scheißpresse in ihrer neigung zur beschwörungsteorie darauf gestürzt. Inzwischen hat sich allerdings rausgestellt, dass das wohl ein kleines bisschen anders gelaufen ist, wie die rechtsradikaler tendenzen hoffentlich hinreichend unverdächtige taz berichtet:

Medien berichten von Videoaufnahmen aus der Lobby, die zwar Ofarim zeigen – aber ohne besagte Kette mit Davidstern. Die ermittelnde Leipziger Polizei hat mittlerweile „ernstzunehmende Zweifel“ an den Schilderungen. Die Zeit berichtet, dass sich keine Zeugen für Ofarims Vorwurf der Diskriminierung finden lassen. Stattdessen habe sich eher der von Ofarim beschuldigte Hotelangestellte in einem Wortwechsel mit Ofarim, bei dem es offenbar nicht um die Kette ging, durch den Musiker beleidigt gefühlt und ihm deshalb Hausverbot erteilt

Wenn ich es in meinem leben regelmäßig mit dem echten judenhass zu tun hätte, würde ich dieses berufsopfer, das übrigens den richtigen tätern sehr bei ihrer täglichen selbstveropferung hilft, ja nicht besonders mögen, um es mal sanftestmöglich zu sagen. Schon gar nicht, wenn ich daran denke, dass der vermutlich auf den reklameeffekt zur steigerung seiner eigenen bekanntheit gesetzt hat, also den opferstatus als geschäftsmodell nutzen wollte.

Ich habe hier im rotzeblögchen übrigens nichts über die geschichte geschrieben, weil sie mir als zu unglaubwürdig erschien. Selbst für säxische verhältnisse. Ab einer gewissen klasse passiert so etwas in hotels einfach nicht. Aber ich bin ja auch kein gesinnungsjornalist.

Unter arschl… ähm… ehrenmännern

Eine scheißpresseverlegerkrähe pickt der anderen doch kein auge aus. [Archivversjon. Und nein, ich konnte nicht die bezahlmauerbauer von „übermedien“ verlinken, weil die kwelle der scheißtagesschau nicht mehr offen ist. Ganz schön doof von denen, dass sie vorsätzlich als kwelle ungeeignet sein wollen, aber jornalisten sind nun mal ein bisserl deppert.]

Der Deutsche Journalisten-Verband DJV warnte, sollten die Vorwürfe zutreffen, werde dadurch Vertrauen in die Unabhängigkeit von Medien in Deutschland zerstört

Was schon lange nicht mehr da ist, ihr halbhirne in eurer von der wirklichkeit längst emanzipierten parallelwelt, das kann man auch nicht mehr zerstören. Wer schreiben will, nennt sich autor und schreibt. Wer ein arschloch und vollidjot ist, der sich von milljardären dafür bezahlen lassen will, dass er gegen die interessen seiner eigenen leser die ausweitung und verfestigung des modernen feudalismus vorantreibt, nimmt die handvoll geld, nennt sich jornalist und ist ein feind und arschloch. Ein mensch von anstand würde sich niemals jornalist nennen lassen. Es ist eine beleidigung.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke! Und nehmt euer in den dunkelkammern des reichstags herbeilobbyiertes scheiß-leistungsschutzrecht mit in die würmergrube!

via @benediktg5@twitter.com

Nachtrag: nachdem der vertuschungsversuch nicht so richtig geklappt hat, musste sich Julian Reichelt heute den goldenen arschtritt von seinem brötchengeber abholen [archivversjon].

Na, möchte noch jemand zum mars?

Vielleicht doch lieber darauf warten, dass es eine funkzjonierende künstliche gravitazjon bei der raumfahrt gibt!

Studie:
Lange Weltraum-Aufenthalte können zu Hirnschäden führen

Und zu der idee, man könne den mars doch einfach mit technischen maßnahmen ein bisschen bewohnbarer machen, hat Sabine Hossenfelder gerade erst ein paar (leider englische) worte gesagt [link geht zu juhtjuhbb]. Ich will die heiraten! Das video kann allerdings spuren von zynismus enthalten… 😁️