Und nun ab in die da-da-digitale BRD-schule!

Die aus Dresden stammende Schul-App Scoolio hat die Daten ihrer Nutzer nicht richtig geschützt. Das ist der IT-Sicherheitsaktivistin Lilith Wittmann aufgefallen. Sie hat eine Sicherheitslücke gefunden, durch die zahlreiche Daten – E-Mail-Adressen, Geburtsdatum, Standort – von minderjährigen Schülerinnen und Schülern im Netz leicht mitzulesen waren […] Nach mehr als 30 Tagen hat Scoolio die Sicherheitslücke geschlossen, sagt Geschäftsführer Danny Roller – und bedankt sich bei Wittmann: „Sie hat uns Mängel aufgezeigt, diese haben wir in den letzten vier Wochen mit Herzblut und Leidenschaft beseitigt. Wir wollen nach vorn gehen, es ist nicht alles perfekt. Wir sind ein junges Unternehmen und haben eine Chance verdient, Dinge zu verbessern, dafür stehen wir, dass Scoolio zu einem sicheren Ort wird, wo sich Schüler austauschen können.“

[Archivversjon]

Müsst ihr verstehen, da kann man nix machen, wir sind ein junges unternehmen und wissenja, wie das so ist mit kompjutern, da läuft es schon mal falsch. Diese dinger machen nie, was wir wollen, sondern immer nur, was wir ihnen sagen. Moment, wie kann eine klitsche mit so einer unternehmensfilosofie überhaupt existieren?

Bemerkenswert an dem Vorfall bei Scoolio ist noch eine andere Sache: Der Technologiegründerfonds Sachsen hat in Scoolio investiert – mit öffentlichem Geld aus Sachsen und der EU

Keine weiteren fragen.

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