Wer seine kinder lieb hat…

…hält sie nicht nur von coronaschulen und kinderfickerkirchen, sondern auch von fußballvereinen fern [archivversjon].

„Mehr als 50 Prozent der ausgemusterten Spieler haben psychische Belastungen, die klinisch relevant sind“, sagt Güllich. „Das ganze bisherige Leben gibt es nicht mehr, die eigene Identität geht verloren.“

Vermutlich auch von jedem anderen sportverein einer sportart, in der viel zu viel geld drinsteckt.

Übrigens, weil es gerade passt: ich habe in den letzten tagen immer wieder in privaten gesprächen erwähnt, dass ich verständnis für Joshua Kimmich [archivversjon] habe. Wenn ich profisportler wäre und mir drohte als mittel- oder gar langfristige nebenwirkung der impfung eine redukzjon der körperlichen leistungsfähigkeit in diesem unmenschlichen scheißgeschäft, dann hätte ich auch starke vorbehalte gegen eine impfung. Da geht schnell der gesamte lebensentwurf eines jungen mannes ohne weitere perspektiven den bach runter, wenn der sportmarktwert des eigenen körpers auf einmal auf hannover-96-niewoh absinkt. Natürlich wird auch herrn Kimmich klar gewesen sein, dass scheißcorona noch schlechter vertragen wird als die impfung dagegen. Aber eine mögliche infekzjon ist halt eine abstrakte gefahr, die man nicht riecht, nicht hört und nicht abwenden kann — eine möglicherweise gefährliche injekzjon hingegen kann man verweigern. Der ist fußballspieler, kein doktor für biologie. Der lebt davon, dass er gut nach bällen treten kann, nicht davon, dass er einen geübten denkmuskel hat. Von daher ist diese entscheidung gegen eine impfung völlig nachvollziehbar, wenn man nur zwei minuten drüber nachdenkt und etwas mehr empatie als ein kieselstein hat — und vermutlich sind die ungeimpften bei bayern münchen nur die spitze des eisberges im profisport der BRD. Nicht wirklich nachvollziehbar ist für mich das geifernde maß an häme, das durchs zwitscherchen (und vermutlich jeden anderen S/M-wahnverstärker auch) schwappte und vor allem von links ertönte, als sich das karma von Joshua Kimmich postwendend als ein arschloch zeigte. Solche unmenschlichen töne kenne ich sonst nur von leuten mit geschlossenem rechtsradikalen weltbild.

Ich wünsche herrn Kimmich jedenfalls gute besserung und hoffe, dass er diesen körperteil im schädel in zukunft auch ein bisschen träjhniert.

Professjoneller sport ist nun einmal nicht gesund, sondern ganz im gegenteil. Und die auffallende häufung von sportlern, die kaum zum aufbau eines satzes in mündlicher rede fähig sind, geschweige denn zu einer interessanten und intelligenten mitteilung, ist ganz sicher kein zufall.

Wer seine kinder lieb hat, hält sie vom organisierten sport fern.

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