Das war ja klar!

Dass sich auch betrüger hinstellen und spenden „für die ukraine“ einsammeln. Ich vertraue übrigens noch nicht einmal den seriösen spendeneinsammlern, die mir der kleine, stinkende bruder des werbers, der jornalist, empfiehlt, und je mehr „niedlich“ leidende kinder die bei ihren spendenaufrufen zeigen, desto geringer wird mein vertrauen.

Wer psychoknöpfe drückt, ist ein psycho. Ich wäre überhaupt nicht erstaunt, wenn von den halbwegs seriös eingesammelten spenden weniger als die hälfte in der ukraine ankommt. Wer wirklich etwas spenden möchte, kann ja mal in seiner umgebung schauen, wo flüchtlinge untergebracht wurden. Die meisten werden nichts (außer ein bis zwei koffer) mehr haben und vor dem persönlichen nichts stehen. Die freude darüber, dass die flucht gelungen ist und dass man sein nacktes leben vor der barbarei des krieges gerettet hat, hört schnell auf. Und ja, das gilt auch für die kinder. Die bittere vorstellung, dass männer aus der verwandtschaft demnächst im objektiv aussichtslosen häuserkampfgemetzel elend verrecken werden, macht es nicht besser, sondern ganz im gegenteil.

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