Klima- und umweltschutz des tages

Energiesicherheit:
Erdgasförderung im Wattenmeer nicht pauschal ausgeschlossen

Scheiß auf den nazjonalpark, wir brauchen brennstoff. Wenn man da so rangeht, könnte man natürlich auch versuchen ein riesiges gezeitenkraftwerk an die küste hinzubetonieren… scheiß auf die vögel, scheiß auf das gewürm, das ist ja sowieso schon die haltung, wenn man was zum anzünden braucht. Endlich hätte man die gravitazjon (des mondes) mal auf seiner seite.

(Ja, ich kann erahnen, wie schwierig ein großes gezeitenkraftwerk zu bauen ist.)

Wer hat hier versagt?

Nur ein kurzes linkchen zu übermedien [archivversjon]:

Wer hat hier versagt? Wie Medienleute auf zwei Jahre Corona-Journalismus zurückblicken

Seitdem wird heftig gestritten – über die geeigneten Mittel und das richtige Maß im Kampf gegen die Pandemie. Und auch über die Rolle der Medien.

Die dänische Boulevardzeitung „Ekstra Bladet“ hat vor einigen Wochen weltweit Aufsehen erregt, weil sie sich bei ihren Leser:innen für ihre Corona-Berichterstattung entschuldigt hat: „Wir haben versagt“, schrieb sie, weil sie die Angaben der Regierung nicht genug hinterfragt habe.

Gäbe es auch in Deutschland Grund für Medien, sich beim Publikum zu entschuldigen? Wurden Journalistinnen und Journalisten ihrer Verantwortung gerecht, wie hat sich ihre Rolle, ihre Arbeit verändert?

Rund zwei Jahre nach dem ersten Lockdown haben wir Medienleute danach gefragt. Einige, darunter „Bild“-Chefredakteur Johannes Boie, „Welt“-Corona-Zähler Olaf Gersemann und ZDF-Talker Markus Lanz, wollten nicht persönlich an dieser Umfrage teilnehmen. Hier sind Auszüge aus den Antworten, die wir bekommen haben

Lest selbst weiter. Die bezahlmauer ist abgerissen¹. Dahinter ein schöner einblick in das selbstverständnis einiger jornalisten mit ganz großen und viel zitierten namen. Kurze zusammenfassung: die schauen zurück und haben alles richtig gemacht. Und Jan Fleischhauer zeigt mal so richtig schön mit einer vermeidung jeder fragebeantwortung, was für ein ganz großer er ist. Aber der focus ist ja auch nur so eine bildzeitung mit schlips.

¹Scheißjornalist, wenn dich das stört, geht einfach sterben. Oder bitte deinen scheißverleger darum, sich ein tragfähiges geschäftsmodell auszudenken, statt mit lesergängelung und breit gestreuter S/M-spämm professjoneller bezahlmauerverlinker irgendwelche leute zum bezahlen zu nötigen.

Gender des tages

Stell dir mal vor, du bist transfrau und kannst gerade nicht aus der ukraine fliehen, weil in deinem ausweis steht, dass du männlich bist [link geht auf eine englischsprachige kwelle]. Ist vielleicht doch nicht immer so eine gute idee, als das entrechtetes geschlecht im ausweis eingetragen zu sein und auf einmal ein gewehr in die hand und eine uniform angezogen zu bekommen, um auf die alte soldatische pflicht der tapferkeit verpflichtet zu werden.

Und jetzt stell dir mal vor, du bist einfach nur mann, hast nie ein problem damit gehabt, dass du mann bist, und du erlebst genau die gleiche scheiße, jetzt zum morden und verrecken verpflichtet zu werden, aber kein jornalist kümmert sich darum und schreibt artikel in leicht weinerlich-mitleiderregendem tonfall, weil es ja nicht um transen geht…

Warum wird eigentlich das geschlecht in den ausweis reingeschrieben? Damit man weiterhin männer entrechten kann. Das ist der einzige grund.