DuckDuckGo…

Ich habe lange duckduckgo als suchmaschine empfohlen, weil in den suchergenissen im wesentlichen angezeigt wird, was sich im web findet und nicht wie beim mitbewerb ein von algoritmen individuell und zur optimierung des reklametransports aufbereiteter roboterkwatsch. Das ist vorbei, denn jetzt wird zensiert.

Nein, ich bin kein freund der russischen propaganda. Ich habe aber etwas gegen zensur. Gegen jede zensur. Ich brauche — trotz aller bemühungen des p’litisch-jornalistischen komplexes — immer noch kein betreutes surfen im web.

Berichten zufolge sei es das erste Mal, dass DuckDuckGo Maßnahmen ergreife, um Desinformationen zu unterbinden.

Wenn dies als fehler eingesehen wird, der den größten vorteil von duckduckgo zerstört, und wenn dieser fehler wieder abgestellt wird, dann kann man auch wieder über eine nutzung von duckduckgo reden. Eine zensur durch suchmaschinen ist ganz besonders perfide, weil sie von den meisten menschen nicht erkannt wird… ach, was solls! Die meisten menschen benutzen eh scheißguhgell, und da gibts nicht nur zensur, sondern sogar aktive, von algoritmen individualisierte bestupsung der nutzer.

Aber hej, dafür darf man im fratzenbuch jetzt bis zum mordaufruf gehenden häjhtspietsch „gegen russland“ veröffentlichen.

Ehemaliges fachmagazin des tages

Wofür man geld latzen soll, um zugriff auf heise doppelplusgut zu haben? Dafür, dass man von heise-jornalisten erklärt bekommt, wie man ein linux und ein windohs auf die gleiche festplatte bringt und beim hochfahren ein auswahlmenü hat. Selbst debian kriegt das inzwischen (einschließlich unterstützten anlegens einer neuen partizjon und rumschieben der daten auf der platte) automatisch hin, und die diversen bastardkinder von debian von mint bis unbuntu erst recht. Kurz gesagt: es ist ein ziemlich überflüssiger artikel. Und das weiß ich schon…

Damit die Installation gut nachvollziehbar ist, lassen wir Sonderfälle weitestgehend außen vor

…nach „genuss“ des anrisstextes, der mich zum doppelplusgut-abo bewegen soll.

Ich wünsche den ehemaligen fachverlag aus der karl-wiechert-allee auch weiterhin viel erfolg bei seinem streben danach, zur computerbild mit schlips zu werden.

Heise: Ehemaliger Fachverlag