Verschwörungspraxis des tages

Saudischer Agent war womöglich über Pläne zu 9-11 informiert

US-Medien vermelden neu veröffentlichte Berichte des FBI über mögliche Kontakte saudischer Regierungskreise und Al Kaida-Mitgliedern in Kalifornien, die später an den Attacken beteiligt waren

Schon faszinierend, wie damals leute aus saudi-arabien einen monströsen mordanschlag gemacht haben, und dann in der folge die USA und großbritannjen gegen den völlig unbeteiligten irak krieg führten — mit frei erfundenen kriegsgründen…

So schade, dass kriegsverbrecher aus der NATO niemals in den haag vor gericht stehen!

Die großen verkünder des kristentums, der hl. bimm und der hl. bamm

IT-Fehler:
Stephansdom läutete Anwohner wach

Die Glocken des Wiener Stephansdoms haben in der Nacht auf Mittwoch zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt aus dem Schlaf gerissen, berichteten die Gratiszeitung „Heute“ und andere Medien […] Ursache war ein Computerfehler. Die zuständige Firma war am Vormittag damit beschäftigt, den Fehler zu finden. Gewöhnlich läutet die erste Glocke des Stephansdoms um kurz nach 7.00 Uhr Früh. Geläutet habe übrigens nicht etwa die Pummerin, so Dompfarrer Faber, sondern das Festgeläute des Doms. „Wir entschuldigen uns bei allen, die dadurch geweckt wurden“, sagte Prüller.

[Archivversjon]

Schön um viertel nach zwei in der nacht! Halleluja! So schade, dass man gegen diese ganzen kompjuterfehler nix unternehmen kann und dass niemals jemand dafür haftet. Und das mit dem beten klappt auch nicht. Und so schade, dass die kristlichen scheißkirchen immer noch dieses bimmelprivileg haben, als ob die welt noch nicht laut und scheußlich genug wäre.

In hannover wird gemessert

Auch die frauen wollen sich nicht länger zurückhalten, wenn das abstechen der mitmenschen zur mode geworden ist:

Am Dienstagabend beobachtete ein Zeuge um 19:20 Uhr, wie drei junge Frauen die 16-Jährige, die auf einer Parkbank saß, bedrängten. Bevor die umgehend entsandten Polizeistreifen vor Ort waren, rannten die drei Angreiferinnen weg. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass die 16-Jährige Stichverletzungen erlitten hatte. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Dort wurden die Verletzungen als potenziell lebensbedrohlich eingestuft […] Die Täterinnen wurden als circa 19 Jahre alt beschrieben. Eine hatte einen blonden Zopf, bei ihren beiden Komplizinnen war das ebenfalls zum Zopf gebundene Haar dunkel

„Energiewende“ des tages

Die Daten der Behörde zeigen recht eindeutig, dass in ganz Deutschland im vergangenen Jahr erheblich mehr Braunkohle verbrannt wurde. Aber auch Steinkohle und Erdgas legten zu

[Archivversjon]

Na, was habt ihr denn geglaubt, wofür die braunkohle in der BRD (unter massivem schutz durch die polizei und staatlich subvenzjoniert) gefördert wird? So schön, dass man sie einfach nur anschauen will, ist sie nicht, aber sie brennt. Da freut man sich gleich doppelt über die kommenden klo-kla-klimasteuern, die sich ähnlich wie die mehrwertsteuer in jeden verdammten preis legen und arme menschen überproporzjonal belasten. Das ist die geile grüne sozjalp’litik der scheiß-SPD und der scheißgrünen, ergänzt um die geilen tankgutscheine der scheiß-FDP.

Aber vielleicht gibts demnäxt mal wieder eine autokaufprämje. Wisst schon: für die umwelt, für das klima.

Ach!

Was Schröder mit Freund Putin in Moskau besprochen hat, ist nicht klar

[Archivversjon]

Sag ich doch: Gasherd Schröder hat sich einfach nur sein gehalt abgeholt, weil russland aus SWIFT rausgeschmissen wurde — und seine frau hat er ein bisschen auf ikonen gucken lassen und ihr gesagt, sie soll sich genau so hinstellen und das auf finster-gram rauspupsen.

Nichtgleichstellung des tages

Nur während es um den Gender-Care- und den Gender-Pay-Gap immerhin eine Debatte gibt, ist es um den Kriegsdienst-Gap derzeit sehr still. Das könnte daran liegen, dass sich der „Mann als Opfer der Umstände“ weder mit selbstherrlich-patriarchalen Rollenbildern noch mit manchen verkürzten feministischen Positionen und den modischen Diskursen dazu verträgt

[Archivversjon]

Sterben dürfen wir noch, wenn wir männer sind…

Endlich: informatikunterricht an der schule

Non vitae, sed scholae discimus
Lucius Annaeus Seneca, stoischer filosof, ca. 1-65 nach unserer zeitrechnung

Saarland:
Leitlinien für das Schul-Pflichtfach Informatik vorgestellt

Huj, doch jetzt schon? Wir haben erst das jahr 2022, vielleicht gehen diese kompjuter ja noch mal weg.

Natürlich nur im saarland. Na ja, hauptsache wir haben keine flickenteppiche in der BRD!

Im Schuljahr 2023/24 soll es im Saarland mit dem Pflichtfach Informatik losgehen.

Aber gibt es nicht schon matematikunterricht? Da könnte man doch auch mal — anstelle der endlosen rechenexerzizjen im zeitalter der überall verfügbaren elektronischen rechenmaschine — etwas vernünftiges vermitteln. Etwas mit lebenspraktisch bedeutsamer matematischer einsicht zum beispiel.

Das Fach soll Grundkompetenzen vermitteln […]

„So schaltet ihr den kompjuter ein, was ihr da auf dem bildschirm seht, heißt meikrosoft windohs, der kasten da an der seite ist eine maus, wenn ihr die verschiebt, bewegt sich ein pfeil, den könnt ihr über symbole bewegen, wenn ihr auf den linken knopf drückt, nennt man das klicken und wenn ihr auf den rechten knopf drückt, geht ein auswahlmenü auf“.

[…] und nah an der Lebensrealität sein

„Heute lernen wir den umgang mit meikrosoft wörd, danach lernen wir eksell, pauerjoint und äkzeßß. Schließlich lernen wir nicht für die schule, sondern fürs leben. Deshalb schreiben wir ja auch immer diktate“.

Der Unterricht solle die Vielfalt der Informatik und der damit verbundenen Berufsfelder aufzeigen

„Wir haben voll vielfalt in diesem kompjuterkrams. Und die läuft ausschließlich unter meikrosoft windohs. Alles andere funkzjoniert nicht“.

Für die Erarbeitung der Leitlinien setzte sie ein „Expert:innen-Forum“ unter Leitung der Informatik-Professorin Prof. Dr. Verena Wolf von der Universität des Saarlandes (UdS) ein

„Vergesst nicht, immer schön die geschlechtertrennende sprache zu verwenden, liebe schülerys, sonst gibts notenabzüge“.

„Die technologische Perspektive erklärt und hinterfragt Phänomene, Gegenstände und Situationen der digital vernetzten Welt, mit Fokus auf der Funktionsweise von Informatiksystemen. Die gesellschaftlich-kulturelle Perspektive beschreibt die Wechselwirkungen zwischen den Systemen und der Gesellschaft und die anwendungsbezogene Perspektive fokussiert sich auf Fragen zur Nutzung der Systeme.“

„Die technologische perspektive erklärt euch, dass meikrosoft windohs und meikrosoft offißß die beste sache seit geschnitten brot sind, die gesellschaftlich-kulturelle perspektive erklärt euch, dass ihr das können müsst, sonst kriegt ihr keinen dschobb, und die anwendungsbezogene perspektive zeigt euch, wohin ihr klicken müsst, wenn ihr mit meikrosoft offißß arbeitet. Fortgeschrittene schüler im A-kurs lernen sogar die benutzung von absatzvorlagen“.

Bildungsministerin Streichert-Clivot betonte: „Der Informatikunterricht soll [Schüler:innen] in ihrem Alltag abholen, das ist mir besonders wichtig“

Lacksäuferin Streichert-Clidiot betonte: „der so genannte informatikunterricht soll schülerys das gendern vermitteln und ihnen zeigen, wie sie ihr referat mit einer pauerjoint-präsenzjon noch langweiliger und unerträglicher für die zuhörer machen. Das ist mir besonders wichtig. Das ist dieser realitätsbezug“.

Laut Arbeitsgruppe sollen die Inhalte des Pflichtfachs dazu beitragen, dass „die Schüler:innen die Rolle erkennen, die Informatik und Informatiksysteme bereits jetzt in der Welt einnehmen.“

Lt. lacksäuferrunde würden die schülerys niemals bemerken, dass überall kompjuter rumstehen, wenn es ihnen an der schule nicht erzählt würde.

Die zentralen Inhalte seien demzufolge: „Information und Daten“, „Algorithmen“ sowie „Informatiksysteme und Netzwerke“. Diese würden durch die Querschnittsbereiche „Informatik, Mensch und Gesellschaft“ sowie „IT-Sicherheit“ ergänzt.

Die zentralen inhalte — auf so einen kram wie landausymbole und anderes zeug, das an matematikunterricht erinnert, wird natürlich verzichtet — werden ergänzt durch staatsbürger- und sozjalkunde, gendern und die anwendung von schlangenöl. Wie man seinen persönlich benutzten kompjuter halbwegs wirksam absichert, wird nicht gelernt. Und dass es eine scheißidee ist, in eine nicht digital signierte mäjhl zu klicken, begreifen ja noch nicht einmal die lehrer oder die kultusminsterys. Die begreifen gar keine digitale signaturen. Das ist so komplizierter kryptokram. Die persönliche anwendung kryptografischer metoden ist schlecht für einen angehenden überwachungsstaat, der alles mitlesen, alles unerwünschte darin zensieren und eventuell sogar beweise fälschen will, deshalb wird sie nicht gelehrt.

Bei der Ausgestaltung des Inhaltsbereichs „Algorithmen“ sei „das selbstbestimmte und altersgerechte Programmieren eigener Systeme“, aber auch die Analyse bereits bestehender Systeme zu fördern.

Selbstbestimmtes programmieren heißt hier: hirnlos und unreflektiert machen, was der lehrer von einem verlangt und nicht einmal die dabei verwendeten werkzeuge (programmiersprache, editor, build-system, kwelltextanalyse-hilfsprogramm) selbst auswählen zu können. Schließlich darf man an einer BRD-schule ja auch nicht jeden beliebigen taschenrechner benutzen, sondern nur den, den die scheißlehrer kennen, der im überteuerten schulbuch gezeigt wird und der deshalb auch gleich einen mondpreis kostet, damit hartz-IV-eltern gleich noch einen weiteren nachteil für ihre kinder haben. Und auch bei der analyse eines bestehenden systems hat man keine freie wahl der hilfsmittel, obwohl es unendlich praktisch ist, wenn man zum beispiel eine relazjonale datenbank hat und ein werkzeug benutzt, das daraus ein E/R-diagramm macht. Stattdessen wird sicherlich gefordert, dass man händisch arbeiten macht, die eine maschine viel besser und weitgehend fehlerfrei erledigen kann… und ohne dabei kopfschmerzen zu kriegen. Das nennt das lehrery und sein kultusministery dann „praxisgerecht“.

In Sachen Geräte und Software verfolgt die Leitlinie, dass produktunspezifisches Wissen aufgebaut werden solle. Die Arbeitsgruppe schränkt aber entsprechend ein, dass die Nutzung von Informatiksystemen zu einem gewissen Grad auch produktspezifisches Grundwissen voraussetze. Dies solle dementsprechend auch vermittelt werden

Auf jeden fall wird ganz viel meikrosoft offißß und meikrosoft windohs gelernt. Und dazu immer wieder erklärt, dass das so einfach ist, dass man es eigentlich gar nicht lernen müsste und dass alles andere viel komplizierter ist und nicht richtig funkzjoniert. Das ist alternativlos!!1!

Gruß auch an die lacksäuferys im saarländischen kultusministerjum!