Diagnostik im 21. jahrhundert

Sie hält sechs Reagenzgläser voller Urin in einen Wasserkocher mit geöffnetem Deckel. Jetzt muss sie eine Minute warten, ein Ablauf, den sie gut kennt, schließlich macht sie das mehrmals in der Woche. Dann zieht sie die Gläser mit einer Holzklammer heraus und hält sie in das Licht vor einem Fenster. „Die Nierenfunktion ist gut, das sehe ich im zweiten Glas. Im vierten Glas sieht man einen cognacfarbenen Ton, der für eine intakte Galle spricht. Aber im sechsten Glas ist der Braunton zu hell, die Leber ist eher schwach.“

Irgendwie habe ich mir dieses 21. jahrhundert anders vorgestellt.

Und wenn die werten mediziner die menschen, die zu ihnen kommen, bei aller technik der heutigen medizin wenigstens ein bisschen wie menschen behandeln würden, dann gäbe es den ganzen sumpf aus kwacksalberei wohl gar nicht… na ja, ein bisschen wohl schon, aber nicht in dem ausmaß. Dass leute zu pseudoärzten laufen und fürs pseudo auch noch ordentlich zu blechen bereit sind, ist nur ein spiegelbild der menschenverachtung der ärzte im allgemeinen und insbesondere der BRD-krankenhäuser.

Eine Antwort zu “Diagnostik im 21. jahrhundert

  1. Ärzte sind die Offiziere im medizinischen Krieg: sie geben die Befehle und die „Der Sieg ist uns gewiss“-Durchhalteparolen (der Pharmamafia) weiter an die Patienten in den Schützengräben, die auch glauben sollen auf der richtigen Seite zu stehen. Wenn die dann doch merken, dass sie das Kanonenfutter sind und sich die Macht- und Befehlshaber auf ihrem Rücken einen schönen Lenz machen (im 1. Weltkrieg starben angeblich mehr Offiziere durch Syphillis als durch Feindeinwirkung) dann kann es schon mal zu „Fahnenflucht“ kommen.

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