Internetzensur des tages

Wir verstecken das web für sie, gehen sie weiter, hier gibts nichts zu sehen!

Duckduckgo, eine von mir jahrelang benutzte und auch anderen menschen empfohlene websuchmaschine, die den menschen noch für lange zeit das angezeigt hat, was sich im web findet, hat zwar schon längst mit dem durchzensieren angefangen, aber jetzt übertreiben sie es sehr und bücken sich tief vor jenem pack, das kein interesse an verlustfreien und preiswert herzustellenden digitalen kopien hat, an denen von ihrer natur her niemals ein mangel bestehen kann. Und natürlich — von heise unerwähnt — zensiert duckduckgo auch „desinformazjon“. Für leute, die betreutes denken haben möchten.

Ich gratuliere der websuchmaschine duckduckgo zu ihrer erfolgreichen selbstabschaffung und wünsche ihr viel spaß beim untergang. Wer versucht, noch stärker als guhgell zu zensieren, hat nichts anderes verdient. Da werden auch die überall im öffentlichen blickfeld aufgestellten reklameplakate nicht helfen. Geht sterben! Und sterbt schnell! Und grüßt eure investoren, die euch von innen wie ein krebsgeschwür zerfressen haben!

(Die piratebay scheint man aber inzwischen mit duckduckgo wiederfinden zu können.

13 Antworten zu “Internetzensur des tages

  1. Immer die gleiche Scheiße und keiner scheint fähig zu sein. Schon klar, nur ein Gott kann programmieren und siehe da es gibt gar kein Gott. Brauchbare, fähige nur Menschen Programmierer warten „intelligent“ darauf, das es schon jemand macht. Welche Browser laufen denn in Russland, Asien, Texas? Auch nur Mist?

    Gibt es überhaupt noch einen Browser der „Empfehlenswert“ ist und nicht auf Google aufsetzt und tatsächlich frei ist.

    Wenn Elon Musk & Gelumpe nicht so ein Wichser wäre, könnte hier mal ein brauchbarer Browser entstehen. In Deutschland scheint es niemand zu geben, der Programmieren kann. Schäbiger kann sich ein ehemaliges „Flachland“ nicht darstellen.

    Weiter so, den Rest kann man auch noch an die Wand fahren. Die Internet Nutzer (viele Millionen ???) sind insgesamt es Volk von Idioten, Heulsusen, Arschkriecher, die völlig unfähig sind.

    Mein Vorschlag wäre. 90 % der Internet Nutzer einigen sich darauf, das man auf das Internet mal 6 Monate verzichten kann. Aber man läßt sich teuer weiter Gängeln, Verarschen und für Nichts Abzocken.

    Intelligenz, Verstand ist was anderes und kommt auf der Erde nicht vor. Was kommt was kommen muß habt ihr redlich verdient, dann ist sowieso Ende im Gelände. Heiße Luft löst sich immer in Bedeutungslosigkeit auf.

    • Gibt es überhaupt noch einen Browser der „Empfehlenswert“ ist und nicht auf Google aufsetzt und tatsächlich frei ist.

      Librewolf ist ein feierfox, aus dem der ganze überwachungskohd rausgezogen wurde. Und ja, der ist tatsächlich frei. Wenn man sich nicht daran stört, dass man von guhgell systematisch sabotiert wird, gibt es auch noch pale moon, ebenfalls frei, allerdings sind dinge wie juhtjuhbb damit eine kwal. Librewolf kann guhgell nicht sabotieren, der sieht in jeder weise wie ein feierfox aus.

      • Aus dem Hause von Pale Moon („Moonchild Productions“) gibt es auch Basilisk. Die Bedienelemente sehen etwas anders aus als die von Pale Moon; die Darstellung der Webseiten dürfte gleich sein. Wem die Tab-Köpfe von Pale Moon zu eckig oder zu breit sind, dem könnte Basilisk gefallen. Dessen abgerundete Tab-Köpfe lassen Erinnerungen aufkommen.

        Nur noch selten treffe ich auf Hipster-Seiten, die allen Ernstes aus dem Browser-Namen ableiten wollen, dass ich keinen „modernen Browser“ hätte. Das passiert halt, wenn der Browser moderner als der Quellkode der betreffenden Webseiten.

      • allerdings sind dinge wie juhtjuhbb damit eine kwal.

        Youtube im Web-Browser habe ich längst aufgegeben. Bei interessanten Youtube-URLs extrahiere ich die Video-ID und gebe die in den GTK Pipe Viewer ein. Bonus: Man hat auch gleich eine Download-Option. Was hier auch nötig ist, weil die Datenautobahn hier noch eine Geröllpiste ist.

      • Tut mir leid Nachtwächter. Bin einfach nur sauer, das man unser Internet immer weiter einengt. Schade um Duckduck.

        Für meine Zwecke reicht der blöde Metager, der aber auch versaut wurde. Für Pc Nutzer mag es noch einfach sein, aber ich habe keinen Pc. Ich bastelte mühsam mit einer Handgurke rum. Über Armut reden wir nicht, leisten kann ich mir nichts besseres. Das Recht mich zu informieren bleibt so immer mehr auf der Strecke.

    • Invidious ist für mich das Mittel der Wahl, schlank und keinerlei lästige Werbung. Warum das nicht viel verbreiteter ist, rätselhaft…

      • Das größte problem ist, dass guhgell für juhtjuhbb immer wieder technikverhinderungskohd schreibt, so dass invidious nicht richtig funkzjoniert… sehr lästig, wenn man eine unbrauchbare kwelle verlinkt hat. Ein ähnliches problem hat man, wenn man privat freetube zum juhtjuhbbgucken nimmt. Der kohd basiert weitgehend auf invidious und funkzjoniert immer wieder mal ein paar tage lang nicht.

        Und wenn man dann eine pläjhlist auch nicht mehr mit yt-dlp runterladen kann, weil guhgell dafür auch neuen technikverhinderungskohd eingebaut hat, dann fängt man an, das alles zu hassen. Das problem ist, dass der digitale gutsherr guhgell rumgängelt und alle das für normal halten.

          • Genau die benutze ich normalerweise auch — hat sich bisher von allen als die stabilste erwiesen … Die betreiben übrigens auch eine Searx-Instanz unter search.snopyta.org.

            Für alltägliche Suchen reicht mir auch Metager, ansonsten — mehr aus Gründen der Sympathie — z.B. searx.tuxcloud.net oder suche.honigdachse.de und öfter mal irgendeine Instanz aus dem oberen Bereich der Tabelle auf searx.space.

            Da die auch gerne mal geblockt werden, muss man da etwas rumprobieren und öfters mal wechseln. So gibt es momentan bei Tuxcloud Ergebnisse von DDgo und Bing, bei den Honigdachsen von Google, Bing, etc.

            Über andere Alternativen, wie z.B. OneSearch oder Qwant kann ich nicht viel sagen, da ich sie zu selten verwende.

    • Ich bin im moment bei startpage als standardsuche, aber das nervt mich jetzt schon. Duckduckgo bekam gerade so richtig brauchbare suchergebnisse, für mich — ich habe es ja nicht so mit dem schoppen — oft besser als guhgell… 😦

  2. Währenddessen: Bei HTTPS-Anfragen an motls.blogspot.com wird man seit Wochen mit einem HTTP 302 zu einer Google-Login-Forderung weitergeleitet.
    Bei anderen Blogs der Google-Plattform wie etwa backreaction.blogspot.com passiert das nicht.

    Einer der zahlreichen von dem betreffenden Blog erkorenen Lieblingsgegner gerüchtet, dass Google da neue Bedingungen für öffentliche Blogs gestellt habe, denen der V.i.S.d.P. sich nicht unterwerfen wollte (oder nicht konnte — vielleicht sollten die neuen Bedingungen auch auf alte Inhalte angewendet werden). Um die URL zu behalten, blieb ihm wohl nur, das Blog auf nicht-öffentlich zu stellen. Potentielle Leser müssten sich nun anmelden, was wiederum personenbezogene Daten für Google gäbe, ausgerechnet jetzt, nachdem Google gerade bewiesen hat, dass sie ihnen unliebsame Inhalte und deren Verfasser auch schnell mal verschwinden lassen.

    Ich meine damit nicht, dass man den betreffenden Blogspot-Nutzer schützen müsste. Ich habe mitbekommen, wie derbe er auszuteilen pflegt. Nachdem er mal teuer abgemahnt wurde, hat er sich endlich gewisse Schmähungen verkniffen, was m. E. sein Blog verbessert hat.
    Aber ich sehe nicht ein, warum Google sich da einmischen sollte. Mir macht Sorgen, dass eine solche Deplatforming-Welle mit unverhohlener Schubladenbildung und Gruppenkriegstrommelei, organisiert mit offizieller Unterstützung, durch das WWW ziehen kann.

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