Datenschutz des tages

Die DSGVO ist gut, haben sie gesagt. Jetzt wird der datenschutz endlich mit empfindlichen bußgeldern gegen irgendwelche datenschleudern durchgesetzt, haben sie gesagt:

Zehn Terabyte sensibler Kundendaten der Autovermietung Buchbinder waren wochenlang im Netz zugänglich. Rechtliche Konsequenzen hat dies erstaunlicherweise nicht

Müsst ihr verstehen, da kann man nix machen in bananistan, immerhin ist das unternehmen jetzt echt mal „sankzjonsempfindlich“.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall ziemlich konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten und beim wegklicken irgendwelcher cookie-nervbanner! Müsst ihr nur ganz feste dran glauben! Und überall schön blanki blanki datennackig machen! Kommt, ihr habt doch alle nix zu verbergen!!1!

Ich gebe mal weiter an Ismail aus dem heiseforum [archivversjon gegen die löschmeister bei heise onlein]:

Buchbinder hat bestimmt im Hintergrund angedeutet, das man ja die Kfz in Zukunft woanders zulassen könnte und der Firmensitz ist auch nur auf dem Papier zu definieren…

Und manchmal wechseln wohl noch Umschläge die Besitzer: passiert nix.

Aber wehe das wäre Otto Normalverbraucher passiert oder dem kleinen Tankstellenpächter um die Ecke. Da wäre wohl sofort das max. Bussgeld veranlagt worden

Eine Antwort zu “Datenschutz des tages

  1. Bei Krankenkassen hat der werte Kunde eine App. Der gleiche Mist wie die Corona Apps, dessen Daten anderweitig „auch“ verwendet werden. Nur so kann der Patient den diversen Service nutzen. Man muß ja nur sämtliche persönliche Daten eingeben und schon ist man dabei.

    Die Gesundheitsdaten werden selbst verständlich gut gesichert in der Cloud oder anderen Käse gespeichert. Das ist für junge Leute interessant. Bevor er seine Nachbarin beglückt, sieht er nach ob diese Genitalwanzen hat.

    Lauterbach hat so die Möglichkeit herauszufinden, neben Drohungen und Bestechung, welche ungeimpften Schlingel er mit einem Spritzen Überfall beglücken kann. Gesundheit geht ja über alles.

    Die Krankenkassen sollten vielleicht mal ein premium Smartphone verschreiben. Viele können sich dieses Wanzentelefon nämlich nicht leisten und müssen deshalb krank bleiben. Wer bei bei seinen Arzt die übliche Tüte Pillen verweigert, wird als „er hat die Behandlung verweigert“ hingestellt. Mit der Folge beim nächsten Arztbesuch hat dieser nach dem Einlesen der Krankenkassen Karte aus unerfindlichen Gründen plötzlich nichts mehr zu sagen.

    Das wäre selbstverständlich mit ihrer Krankenkassen Apps nie und nimmer passiert. Aber die Leute finden das eben soooo praktisch. Andere sind so blöd bei dubiosen Pillen Händlern im Internet zu suchen. Per Krankenkassen Apps wird die Tüte Pillen ins Haus geliefert und ist viel gesünder.

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