Scheißpresse, verdammte!

Während Julian Assange zum tieferen spott auf die pressefreiheit seit viel zu langer zeit in einem britischen gefängnis gefoltert wird, weil er kriegsverbrechen der vereinigten staaten eines teils von nordamerika an die öffentlichkeit gebracht hat, scheinen die scheißjornalisten an der clickbäjhtfront kein wichtigeres tema zu kennen als einen Boris Becker, der sein leben nichts großeres geleistet hat, als mit einem holzschläger nach filzbällen zu kloppen, damit einen haufen scheißgeld gemacht hat und jetzt wegen seiner giergetriebenen straftaten im „schlimmsten knast großbritannjens“ einsitzt.

Und nein, ihr contentindustriellen scheißlöcher von der alpenprawda, für eure klickbäjht gibts keinen link von mir.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und nehmt eure beschissenes, in den dunkelkammern des reichstages herbeilobbyiertes „leistungsschutzrecht“ mit in die würmerkuhle!

Eine Antwort zu “Scheißpresse, verdammte!

  1. Was kann man eigentlich zu diesen Julien Assange sagen? Persönlich kenne ich ihn nicht. Ich „mochte“ ihn vom ersten Moment an nicht.

    Als ich zum ersten Mal ein Bild wie Video von ihm sah oder irgendwie im Fernsehen, kann ich nicht behaupten, so einen Freund haben zu wollen. Arrogante, selbstgefällige Leute, fachlich versiert oder nicht, konnte ich noch nie ausstehen. Der erste Eindruck täuscht selten. Weil ich weiß was ein echter Mensch ist und ausmacht. Meine Mutter war ein Mensch. Als Kind hielt sie stets zu mir (zu ihren du Gott verdammter Himmelhund). Rettete mir nach bösen Unfällen 2 Mal das Leben.

    Ob Julien was Gutes getan hat, will ich nicht beurteilen. Er hat die Fehler gemacht, die selbstgefällige, arrogante wie dumme Personen machen, die glauben was besseres zu sein und meinem sie können sich alles erlauben. Ich glaube nicht das er zu den Leuten gehört, die schon mal schlecht gelebt haben. Aber sein Glück verließ ihn.

    Wenn ich den selbsternannten Göttern an die Karre fahren will, brauche ich zwei Dinge. Eine solide Rückversicherung und Freunde auf die ich mich verlassen kann. Er sitzt im Knast, wenn er nicht ausgeliefert oder einen „tödlichen Unfall“ erleidet, ist er so oder so geliefert, so fertig gemacht haben sie ihn.

    Statt ihn da raus zu holen, spielt man seit Jahren Räuber und Gendarm, will nicht bemerken, wenn Räuber die Regeln vorgeben, kann man so nicht gewinnen. Wenn man solche Freunde, Befürworter sprich Arschlöcher hat, braucht man keine Feinde mehr.

    Ob ich diesen Julien Assange mag oder nicht, tut nichts zur Sache. Auch ein Arschloch hat es nicht verdient so behandelt zu werden. Er ist bloß ein Spielball zwischen Politik, Irrsinn und seinen lieben Freunden wie Befürwortern. Er sitzt zu unrecht und alle Scheißen drauf. Wer sich „meldet“ will nur schäbig auf sich aufmerksam machen. Es wäre gar kein Problem Julien Assange da raus zu holen. Dumme Spiele kann man auch zu zweit spielen. Aber darum ging es ja nie, ihn wirklich rauszuholen. Wenn ein guter Freund von mir von Wölfen bedroht sind, dann verklage ich diese Wölfe nicht, sondern erteile ihnen eine Lehre und hole mein Freund daraus. Da ist mir jedes Mittel recht und gehe so weit wie nötig.

    Julien ist in der Rolle von Jesus geraten, weil er wie Jesus ein Idiot ist. Man hält seinen Arsch nicht für Kreaturen hin, die es nicht wert sind. Man hat ihn ans Kreuz nageln lassen, heuchelt per Tränchen Mitgefühl oder was auch immer vor. Jesus starb völlig sinnlos. Man hat letzten Endes auf ihn geschissen und ging wieder zum „Alltag“ über. Denn das Leben geht ja weiter.

    Mein Vater ist seit 35 Jahren Tot, ebenso meine Mutter. Ich habe sie nicht einen Tag vergessen. Juliens Fall zeigt, heute kann man mit jeden den man nicht mag oder bloß aus Langwelle herumspielt, machen was man will und niemanden stört es wirklich. Das kann also jederzeit jeden einfach so passieren und niemand wird einen helfen. Was das bedeutet hat praktisch keiner verstanden. Das finde ich erschreckend.

    Auf Seiten wie Nachdenkseiten werden meine E-Mails zur Sache Assange nicht mehr veröffentlicht. Die Wahrheit ist wohl zu unangenehm. Ich merke wo wie welcher Tenor auf den Seiten vorliegt. Von sonstigen „Angaben“ lasse ich mich nicht blenden. Ich muß wohl recht haben. Das spiegelt sich immer wieder. Entweder dumme Kommentare oder gar keine. Das Eine ist so menschlich bedenklich wie das Andere, das die Frage auftut, habe ich es überhaupt noch mit Menschen zu tun?

    Man sieht nicht wie man zeigt, das man an Technik, Software mehr interessiert ist, als an Menschen, wie man selbst einer ist. Das eine ist ein Hobby, aber was ist das Andere? Nur eine Meldung die man vergisst? Eine temporäre Datei die man als Müll löscht und vergisst, weil sie einen nichts bedeutet? Ich konnte Heuchelei und sich selbst beweihräuchern noch nie ausstehen.

    „Ich war immer ein Trottel, half Anderen ohne das ich was erwartet habe. Ich kenne ja meine putzigen Pappenheimer, Menschen wie ich. Treffe ich heute auf eine junge Person dessen Herz kaputt ist. Stimmt unsere Kompatibilität, gebe ich ihn mein Herz. Eine Lebend Transplantation ist eben vielversprechender. Das ich dann tot bin, weiß ich auch. Ich erbringe kein Opfer, sondern biete nur ein Geschenk, das unbezahlbar ist. Der Rest meines Körpers kann ja auch noch vielen Helfen. Ich hatte mein Leben, das so oder so endet. Wenn das Wertvollste von mir einen Anderen eine Chance gibt, sogar nur der Versuch zählt, war es das wert. Alles was ihr als so wichtig seht, sind nur völlig unbedeutende Schatten. Vielleicht ist es eine Mutter, die eine zweite Chance erhält, wo ihr Kind nicht seine Mama verliert. Ich kann es nicht leiden, wenn andere sinnlos Sterben wie Leiden, denn ohne sie wäre ich allein auf Erden. Wenn ich kein Mensch bin, spielt es keine Rolle ob und wie ich Heute oder Morgen ins Gras beisse.“

    Viele Narren suchen nach den Sinn ihres Lebens. Bemerken, Verstehen aber nicht, das dieser Sinn in ihrer eigenen Brust schlägt. Das ist erbärmlich.

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