Abschreibdoktor des tages

Ob bild das wohl auch bringen wird:

Springer-CEO Mathias Döpfner soll in seiner Doktorarbeit abgeschrieben haben. Das werfen ihm Plagiatsjäger vor, die Übereinstimmungen zwischen Döpfners Dissertation und einer Arbeit aus der Zeit des Nationalsozialismus gefunden haben wollen […] Bei seiner Untersuchung fällt Weber auf, dass Döpfner sehr seltene Literatur zitiere. Zum Beispiel eine Arbeit, die nur in deutscher Kurrentschrift verfügbar sei. Eine Schreibschrift, die in Deutschland im 19. und frühen 20. Jahrhundert die gebräuchliche Verkehrsschrift war. „Ich habe mir deshalb unter anderem auch das Literaturverzeichnis bei Andres genau angeschaut und festgestellt, dass bei Andres und Döpfner identische Fehler in den Quellenangaben gemacht wurden. Falsches Erscheinungsjahr, falscher Erscheinungsort, Titelabweichungen, isoliert gesehen Kleinigkeiten“, so der Plagiatsprüfer. „Aber in Summe ein Muster.“

[Archivversjon]

Wohin man auch schaut in der BRD: alles ist voller blendedoktoren mit betrugsdissertazjonen.

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