Dass dieser g’tt sich auch nie selbst drum kümmern kann!

Offenkundig in einem Akt von religiösem Fanatismus haben Studierende im nordwestlichen Nigeria eine Kommilitonin getötet und ihre Leiche verbrannt […] Nach Aussagen der Hochschule sei die Studentin beschuldigt worden, in einem Beitrag in den sozialen Medien den Propheten Mohammed kritisiert zu haben

Tja, wenn die studentin das nicht im brummenden nigeria getan hätte, sondern in „unserem verbündeten freundesstaat“ saudi-ölkwell-arabien, dann wäre sie nicht gelyncht worden, sondern wäre schön geregelt von einem staatlich besoldeten henker auf dem marktplatz umgebracht worden. So schade, dass g’tt sich nicht selbst drum kümmern kann. Er ist wohl gerade ein bisschen schwächlich. Das viele schöpfen hat ihn sicherlich erschöpft. Und deshalb muss er das ermorden der gottlosen — so bezeichnet jeder anständige monoteist die andersgläubigen, in günstigen zivilisatorischen umständen auch der krist, wie man in jedem geschichtsbuch nachlesen kann — den menschen anvertrauen… dieser hl. blutsaufende g’tt der henker und lynchmobs!

Früher und heute

Früher haben mir die stinkenden scheißjornalisten in ihren beschissenen contentindustriellen drexpublikazjonen immer das zwitscherchen vorgelesen, als ob ich nicht selbst ein internetz hätte. Um mir offen zu zeigen, dass sie auf meine intelligenz scheißen.

Heute lesen mir die scheißjornalisten in ihren contentindustriellen drexpublikazjonen die zahlen vom totalisator des buchmachers vor:

Schlechte Prognose für Deutschland: ESC 2022 Wettquoten: Das sind die Favoriten der Buchmacher -- Saarbrücker Zeitung

Eine neue ära des jornalismus hat begonnen!!1! Ach, was sag ich: nicht jornalismus, nein, kwalitätsjornalismus!!1!

In hannover wird gemessert

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover ist ein Ehepaar gegen 22:25 Uhr in der Straße An der Wollebahn auf Höhe des dortigen Supermarktes auf drei Männer zugekommen. Einer von ihnen lag bewusstlos am Boden. Die 34-jährie Zeugin informierte umgehend den Notruf der Polizei. Während der 29-jährige Ehemann ebenfalls anfing, Erste Hilfe zu leisten, und die 34-Jährige mit dem Notruf telefonierte, flüchtete einer der drei angetroffenen Männer. Der Bewusstlose wies eine Stichverletzung im Oberkörper auf und wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und der Polizei durch die Zeugen reanimiert. Unter Begleitung eines Notarztes kam der 22-Jährige in ein Krankenhaus. Trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb er im Krankenhaus

Hej, ihr ganzen neu-mastodon-nutzer!

Ihr könnt jetzt allesamt zum zwitscherchen zurückfliegen, denn euer gefürchteter neuer digitalgutsherr Elon Musk mag jetzt erstmal doch nicht mehr oder möchte den preis für die zwitscherchen-schwindelzettel drücken [archivversjon]. Kann ich gut verstehen, denn so weit ich weiß, hat das zwitscherchen noch nie eine schwarze zahl geschrieben, und so ein paar milljärdchen sind auch für einen US-oligarchen wie Elon Musk keine portokasse.

Die Twitter-Aktie fiel nach Musks Tweet im vorbörslichen Handel rasch um fast ein Viertel und notierte bei etwa 34,50 Dollar

Seht ihr, davon profitieren alle! 😁️

Euch wird im fediverse eh niemand vermissen! Und zieht bloß die ganzen scheißjornalisten mit ihrer beschissenen klickbäjht-spämmt auf irgendwelche berliner bezahlmauern wieder mit zurück! Auch weiterhin viel spaß beim vollbad in psyche, kot und fäulnis!

Gute nachricht des tages

Ein neues Herstellungsverfahren für Pflanzendünger spart Energie und Harnstoff – und macht den Dünger umweltverträglicher. Dafür werden Gips und Harnstoff zermahlen und reagieren dann mechanochemisch zu einem Co-Kristall, wie Röntgenstrukturanalysen zeigen. Dieser setzt seinen Stickstoff nur langsam frei und kann daher Pflanzen nachhaltiger und mit weniger Grundwasser-Rückständen düngen, wie das Forschungsteam berichtet

Wissenschaft des tages

Die milchstraße hat ein loch. Das wusste man zwar schon etwas länger, weil das loch mit seiner masse von rd. 4,2 milljonen sonnenmassen jedes radioteleskopisch abbildbare sternchen in der umgebung auf ganz seltsame bahnen gebracht hat, aber jetzt ist es endlich gelungen, ein bild des loches zu erzeugen

Nein, das ist kein „foto“, wie onkel jornalist es in seiner knipsedenke ständig nennt. Weder kann man von der erde aus ins zentrum der milchstraße schauen, weil da so viel staub und gedöns im wege ist, noch wurde hier licht verwendet, weil das durch staub und gedöns nicht durchkommt. Und nein, es ist auch kein bild des loches, weil man das loch nicht sehen kann. Da kommt kein fotönchen raus. Für dieses bild der umgebung des loches — das loch selbst ist schwarz und hat sich aus unserem kosmos längst verabschiedet, wenn man mal von einer winzigen und nicht messbaren menge abgegebener hawking-strahlung absieht — mussten sehr präzise radioteleskopische messungen über den ganzen globus verteilt werden, diese messungen immer mit einem exaktem zeitstempel markiert werden und mit einem zahlenfressenden kompjuterpark ausgewertet werden. Jede dieser messungen erfasst ein selbstinterferenzgeschehen von radiowellen, während sich das radioteleskop (zum beispiel mit der erde) bewegt, und wenn man diese messungen „übereinanderlegt“, entsteht ein abbild des relativ kleinen objektes. Das wird auch ein guter kopfschmerz beim programmieren sein, und die datenmengen, die man für ein derartig scharfes abbild¹ eines so kleinen, weit entfernten objektes braucht — der ereignishorizont des loches ist kleiner als unsere sonne — müssen die astronomen eine unfassbar große menge daten ausgewertet haben. Da stellt sich sogar die frage, wie man diese datenmenge überhaupt transportiert… das wort „datenpaket“ könnte dabei eine völlig neue bedeutung bekommen haben. 😉️

¹Ich weiß, dass das nicht so aussieht, aber es ist wirklich ein relativ scharfes bild. Das loch und seine abgebildete akkrezjonsscheibe sind klein und rd. 26,5 kilolichtjahre von uns entfernt. Oder, obwohl das die entfernung eher noch unverständlicher macht, rd. 250 billjarden kilometer.