Armut des tages

Inflation:
16 Prozent verzichten wegen Teuerung auf reguläre Mahlzeiten

Wegen der gestiegenen Inflation verzichten einer Umfrage zufolge 16 Prozent der Deutschen auf reguläre Mahlzeiten. Und weitere 13 Prozent ziehen einen Verzicht in Betracht, wenn die Teuerung anhält […] „Mitglieder berichten uns, dass sie sich nur noch Nudeln und Toast leisten können.“

[Archivversjon]

Oder vielleicht noch etwas klarer ausgedrückt: dreißig verdammte prozent der bevölkerung der BRD müssen wegen seiner armut inzwischen darüber nachdenken, ob sie sich noch das essen leisten können.

Da freut man sich doch gleich noch mehr darüber, dass der bummsrat den hundert milljarden øre neuverschuldung — propagandadeutsch: sondervermögen — für das bodenlose korrupzjonsloch bundeswehrmacht (schon ohne diese neuverschuldung die armee des staates mit dem siebtgrößten militärhaushalt der welt, was euch die scheißjornalisten lieber nicht so klar sagen) nicke nicke zugestimmt hat. Scheiß aufs fresschen, kanonen sind wichtig!!1! Mit gruß von den hartz-IV-spezjaldemokraten und von der ehemaligen pazifistenpartei der natoolivgrünen. Von der scheiß-FDP hätte ich niemals etwas anderes erwartet; von dieser kernkorrupten mövenpick-partei ist ja gar nix anderes als immer weiter ausgebreitete korrupzjonsförderung und massenverarmung zu erwarten…

Gruß auch an die armen, notleidenden mineralölkonzerne, die von dieser scheißregierung ein hübsches kleines sondergeschenk in form einer steuersenkung für den sprit gekriegt haben!

6 Antworten zu “Armut des tages

  1. Eher „Armut Knappheit des Tages Jahres“. Möglicherweise „Spekulations-, Pandemie- oder sanktionsinduzierte Knappheit“. Die Bevölkerung sieht die Knappheit, weiß, dass von oben nur Amigo-Beihilfen zu erwarten sind, und versucht, sich vorzubereiten.

    Die Knappheit betrifft so ziemlich alles, was importiert wird. Über einen Monat ist es her, dass ein S/W-Laserdrucker aus dem aktuellen Angebot des Herstellers für eine Betriebsstätte bestellt worden ist. Status: „Wir melden uns, wenn er lieferbar ist.“

    Im Bekanntenkreis ist das Thema aufgekommen, was man sinnvoll bevorraten kann und sollte. Derzeitige Liste: Zucker, Reis, Nudeln, Haferflocken, Hülsenfrüchte (trocken), Grieß, Kartoffel-, Mais- oder Reisstärke, Salz, etwas Kakao, Tee.

    Man sollte auch einige PET-Flaschen mit Deckel in der Rückhand haben: wenn alle Stricke reißen, kann man diese Flaschen mit unsauberem Wasser füllen; nach 3 Tagen verschlossen in der prallen Sonne soll das Wasser gefahrlos trinkbar sein.
     
    Auch bevorraten sollte man Streichhölzer: Gibt’s nicht mehr immer, und Gas- bzw. Bezinfeuerzeuge sind u.U. auch schwierig. Kerzen sollte man auch haben. Camping-Kochausstattung am besten mit einem Festbrennstoff (Brennpaste) oder Spiritus.

    • Prepper? Also wenn ich derartige Empfehlungen auch von der Bundesregierung höre, dann bin ich doch ziemlich skeptisch.

      Speziell was den ganzen Brennkrams und Kerzen angeht. In meinem Haus wird schon lange nix mehr angezündet. Wenn dann mal ein Feuerchen im Garten in der Brennkiste aus Eisen, aber im Haus geht alles mit Strom und für die Notstromversorgung hab ich mein Elektroauto. Und wenn der Dachstuhl in einem besseren Zustand wäre, dann hätte ich schon lange eine PVA drauf und den Batteriespeicher im Keller was mich elektrisch noch unabhängiger machen würde.

      Aber selbst wenn: Kerzen und Feuerzeug nur um Licht zu machen? Die beste Funktion an meiner Smartwanze ist die Taschenlampe! Wenn ich an der Decke ein Stück Plexiglas o.ä. waagrecht montiere und da die Smartwanzen-Taschlampe mit Licht nach unten drauf lege, dann leuchte ich damit (fast) einen ganzen Raum aus. Und das ganze ist sofort einsatzbereit, extrem mobil, nicht windanfällig und Null Brandgefahr.

      • Das Brennzeugs ist für den Fall gedacht, dass die Stromversorgung ausfällt.

        PV mit Akku wäre auch hier generell wünschenswert, aber dafür müssten Gerüste gebaut werden, weil die in Frage kommende Dachfläche ungünsig geneigt ist.

        Vielleicht doch lieber zwei kleine Vertikalrotoren zur Nutzung der Windkraft.

        Solche Überlegungen sind überfällig.

        Skeptisch muss man natürlich sein. Von solchen Krisen profitieren ja nicht nur die Amigos, sondern auch die EE-Agenda der Regierung. Was der Privatsektor in Versorgungssicherheit investiert, muss der öffentliche Sektor nicht bezahlen. Also ist die Regierung an einem Ende der Knappheit nicht wirklich interessiert. Kann sie die Lage verschlimmern? Ich meine: Ja. Schlimmer geht immer.

        Ich will ja nicht „preppen“. Aber momentan komme ich mir vor wie der Dussel, der das die ganze Zeit hat kommen sehen und nun trotzdem doof dasteht. Und das muss nicht sein.

  2. Bemerkung am Rande: In solchen Gesprächen ist natürlich niemals das Stichwort „Klopapier“ gefallen. Den Hype habe ich auch nie verstanden.

    An der Stelle wird auch nix kanpp werden. Und selbst wenn: Da würde eine Verordnung von einem angepissten Landrat schnelle Abhilfe schaffen: Dass Werbeprospekte saugfähig bleiben müssen, also keine Versiegelung erhalten dürfen. Dann wären die wenigstens zu etwas nütze…

  3. Noch etwas, was nicht vorkam: Mehl. Weil das in den Mengen, die wir jetzt schon alljährlich bei der Mühle besorgen, schon an der Haltbarkeitsgrenze ist. Da kommt es schon mal vor, dass man eine Kiste öffnet und Insekten vorfindet, die es in irgendeinen der großen Papiersäcke geschafft haben.

    • Darin sehe ich das Hauptproblem solcher Prepper-Listen. Da kauft man evtl. einen Haufen Krams, dann kommt die dazu passende Krise/Katastrophe doch nicht, keiner mag das was eingelagert wurde und man kann das Zeug irgendwann wegschmeißen. Die Prepper-Versorgsungsbranche freut’s.
      Da kauf ich lieber ein bisschen mehr von dem was mir ohnehin schmeckt, was ich sowieso immer wieder esse und gut ist.

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