„Friert für den krieg“ des tages

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, will den Druck auf private Haushalte und Firmen erhöhen, Gas zu sparen. »Im Mietrecht gibt es Vorgaben, wonach der Vermieter die Heizungsanlage während der Heizperiode so einstellen muss, dass eine Mindesttemperatur zwischen 20 und 22 Grad Celsius erreicht wird. Der Staat könnte die Vorgaben für Vermieter zeitweise senken. Darüber diskutieren wir mit der Politik«, sagte Müller der Düsseldorfer »Rheinischen Post«. Es sei wichtig, so viel Gas zu sparen wie möglich, um über den nächsten Winter zu kommen

Kommt leute, nachdem ihr euch jetzt über zwei jahre daran gewöhnt habt, dass eure freiheiten eingeschränkt werden müssen, damit andere menschen nicht an corona verrecken, da nehmt ihr es doch locker hin, dass eure freiheiten eingeschränkt werden, damit andere menschen weiter in diesem scheißkrieg der russischen regierung gegen die menschen in der ukraine verrecken können! Ihr könnt ja ein paar kniebeugen in eurem wahnzimmer machen, wenns euch fröstelt!!1! Ist außerdem gut fürs klima!!1!

Gruß auch an Olaf „hundert milljarden für die bundeswehrmachtskorrupzjon“ Scholz!

5 Antworten zu “„Friert für den krieg“ des tages

  1. Wenn es darum geht „so viel Gas zu sparen wie möglich“, dann kommt demnächst die heiztechnische Zwangsjapanisierung, sprich es darf nur noch Strom (jetzt mit noch mehr dreckiger Braun- und Steinkohle!) und nicht mehr die ganze Wohnung, sondern nur noch dort geheizt werden wo unmittelbarer Bedarf besteht. Die Hersteller von Heizdecken, Fußwärmer und Kotatsu wird es freuen.

    • P.S. ich habe mich übrigens aus eigenem Antrieb, heiztechnisch „japanisiert“ und das schon vor einigen Jahren und die Motivation war nicht „Putin/Russland schaden“. Hab also schon einige Winter Erfahrung mit einstelligen Zimmertemperaturen (in °C) und auch zwei Corona-Winter wo ich nicht in Schwimmbad oder Sauna konnte. Ja, es geht, wenn man sich richtig darauf einstellt. Und ja, man hat auch Vorteile wie einen „großen“ Kühlschrank u.v.m. Mit Pelzmantel muss man auch nicht schlafen, aber ohne Wärmflasche und Wärmebett kann ich mir das nicht vorstellen. Und ich will das auch niemandem aufschwatzen oder dazu zwingen. Das muss man selbst wollen und wo ein Wille ist meist auch ein Weg.

      • Hab also schon einige Winter Erfahrung mit einstelligen Zimmertemperaturen (in °C)

        Ich meine, mich zu erinnern, dass Innenwände mindestens 15°C warm sien müssen, damit es nicht zur Schimmelförderung durch Kondensation kommt. Generell dürften große Temperaturschwankungen nicht gut für die Wände sein, weil die heiße Luft Wasser löst, das sich dann in der kalten Phase an den Wänden niederschlägt.

        Für unsere Gastherme habe ich seinerzeit eine Steuerung bei Conrad besorgt, ohne mich viel für Details zu interessieren. Das war ein Fehler. Die behält ihr Programm nämlich nur, solange sie mit Elektrizität versorgt wird, und die bezieht sie von der Therme. Die wir im Sommer ausschalten.

        Also stelle ich jeden Herbst nicht nur den Zeitgeber der Steuerung neu ein, sondern auch deren Temperierprogramm, das ab Werk zwischen 17 und 23°C variiert (wahrscheinlich nur, um zu demonstrieren, dass das geht). Wir sind mit konstanten 19°C zufrieden.

        • Ich gönne jedem seine warme Wohnung und ich bin ganz dagegen das japanische Heizen verpflichtend zu machen und sei es nur moralisch. Aber es geht und für manchen – wie mich mit nur sehr schwer zu dämmenden Altbau mit hohem Sanierungsbedarf – mag es eine zufriedenstellende Lösung sein.

          Das mit der Schimmelbildung ist vor allem dann ein Problem, wenn es im Vergleich zur regulären Zimmertemperatur „kalte“ Ecken im Raum gibt an denen der Taupunkt unterschritten wird. Warme Luft kann bekanntlich deutlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Wenn diese dann an eine relativ kalte Oberfläche kommt dann kondensiert dort das Wasser und vor allem es wird ständig aus der warmen Luft nachgeliefert. Dann zieht das ins Mauerwerk ein und die Schimmelpilze freuen sich. Und wenn dann noch nicht oder nicht richtig gelüftet wird, wird das Problem nur noch schlimmer. Das mit den 15°C Mindesttemperatur bezieht sich wahrscheinlich auf eine „normale“ Zimmertemperatur von 20-21°C und entsprechend trockene Heizungsluft.
          Wenn sich das ganze Haus und alle Wände mehr oder weniger in einem passiv-dynamischen Temperaturgleichgewicht mit der Außenwelt befinden und auch regelmäßig gelüftet wird (im Winter vorzugsweise tagsüber bei Sonnenschein, im Sommer nachts) dann gibt es keine „kalten“ Ecken in denen sich Schimmel bilden kann. Mit dem japanisch heizen hat es bei mir bisher auch noch kein Schimmelproblem gegeben.
          Gab auch mal eine witzige Folge vom Känguru zum Thema heizen
          „Wahre Wärme kommt von innen“
          (leider wohl nicht mehr online verfügbar)

  2. 20 bis 22 Grad ? Der Witz ist gut. Als ich im letzten Winter vor Gericht in eigener Sache war, fiel mir neben der wirren Masken Phobie auch der überheizte Laden auf. Wohlhabende „sparen“ auch, in dem sie die Heizung voll aufgedreht haben und die Fenster zur Lüftung offen stehen haben. Einsparungen gibt es nur für die, welche sowieso schon im Mist leben.

    20 bis 22 Grad als Jugendlicher schwitzt man da eher. Aber im Alter mit Krankheit friert man nicht nur, sondern es ist für bestimmte Rheumatische Erkrankungen usw gar nicht gut. Beim Schlafen schwitzt man schon mal im Winter. Dann ist die Heizung von 00:00 bis 05:00 Uhr nicht herunter geregelt, sondern oft ganz aus. Ein altes Wohnhaus kühlt schnell aus. Da kann man sogar den Kühlschrank herunterregeln. Frieren und gleichzeitig Strom sparen. Verschwitzt deckt man sich beim Schlaf ab und holt sich so zusätzlich eine kleine Lungenentzündung und Erkältung, bis es chronisch wird.

    Zynisch zu sein, wenn es einen selbst offensichtlich gut geht ist ja toll, nur gelegentlich nicht angemessen und eine Gemeinheit ist es auch noch. Wer schwere Schmerzen in den Gelenken hat, kann wenn er ein wenig Geld übrig hätte dennoch nicht einkaufen. Hilfe bekommt man ja auch keine. Oh eine extra Heizung, warme Klamotten usw !? Wovon denn!? Wer schläft denn im Bett mit Pelzmantel? Das im Mittelalter 2022 ? Aber die Sterbehilfe bei alten, kranken Leuten blockieren, ja das ist moralisch, menschlich vertretbar.

    Von meinem Antrag auf Sterbehilfe ist übrigens nichts mehr gekommen. Meine Betreuerin versteckt sich hinter: „Ich bin eine Berufsbetreuerin.“ So nennt sich der neue Sklavenhandel alter Leute von heute, bloß verwalten und monatlich seinen Scheck dafür einstreichen. Nicht mal eine drohende Aufforderung einen Psychiater aufzusuchen kommt mehr, weil Leute wie ich ja so irre sind. Verglichen mit unserer Politik, einen fanatisch geisteskranken ala Adolf Hitler Gesundheitsminister der ohne Sinn und Verstand gegen ungeimpfte Pflegekräfte weiter hetzt und den tollen Medien etwa!?

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