đŸŒïžđŸ‡©đŸ‡Ș (Nichts) neues aus bananistan đŸ’¶ïžđŸ”„

Na, was macht ihr, wenn ein TLS-zertifikat abgelaufen ist? Richtig, ihr erneuert es einfach. Und was macht ein arzt, wenn das TLS-zertifikat eines dieser gerĂ€te ablĂ€uft, die in den arztpraxen und krankenhĂ€usern rumstehen, damit die empfindlichen daten auch schön sicher in die bummsgesundheitsdatensammlungen kommen? Richtig, man schmeißt das gerĂ€t weg und kauft fĂŒr rd. 2.200 Ăžre (mit technikerbesuch, die hardwĂ€jhr allein kostet unverschĂ€mte rd. 1.600 Ăžre) ein neues gerĂ€t. Alle fĂŒnf jahre. Warum die kĂ€stchen so teuer sind? Na, ist doch klar, da sind hochsichere billige standardkomponenten drin. Und was sind das fĂŒr lustige karten, die da reingeschoben sind? Ja, da ist das TLS-zertifikat drauf, aber die kann man nicht austauschen. Sagt der hersteller. Dessen geschĂ€ft sich lohnt. Man kann die zwar austauschen, wie heise einfach mal hĂ€cke-hĂ€cke ausprobiert hat, aber man kann die halt nicht austauschen. Also neues da-da-digitalzauberkĂ€stchen kaufen! FĂŒr ganz teuer geld!

Und was da so in den ohren knistert und angekokelt duftend in die nase sticht, das sind insgesamt 300 megaeuro, die fĂŒr diesen unnötigen austausch von gerĂ€ten verbrannt werden, wo es gereicht hĂ€tte, kostengĂŒnstig TLS-zertifikate auszutauschen. Unter der leitung des bummskrankheitsministerjums. Unter der gegenwĂ€rtigen verantwortung von prof. dr. Kallelaut (der das aber nicht selbst so eingefĂ€delt hat, das waren seine vorgĂ€nger, die niemals etwas dagegen hatten, wenn das Geld der verarmenden massen an kumpels und großbetrĂŒger geht. Kommt, diesen kernkorrupten Jens Spahn kennt ihr doch noch).

Vielleicht mag der herr bummsgesundheitsminister prof. dr. Kallelaut mal strafanzeige wegen des verdachts auf gewerbsmĂ€ĂŸigen betrug erstatten? Ist ja schnell geschrieben, so ein brief an die staatsanwaltschaft, und ein paar juristen wird er doch in seiner bummsbehörde haben. Schaun wir mal. Wenn er es nicht tut, ist er genau so bananistanmĂ€ĂŸig korrupt wie seine vorgĂ€nger und gehört aus dem amt getreten. So schade, dass in der BRD die knĂ€ste nur fĂŒr cannabisraucher, schwarzfahrer und verarmte menschen da sind, die sich ihr essen aus der mĂŒlltonne „stehlen“.

So schade, dass man bei solchen geldverbrennungen in bananistan (das, was mal auffliegt, ist nur die spitze eines eisbergs) gar kein geld mehr ĂŒbrig hat, um krankenhausangestellte anstĂ€ndig zu bezahlen

3 Antworten zu “đŸŒïžđŸ‡©đŸ‡Ș (Nichts) neues aus bananistan đŸ’¶ïžđŸ”„

  1. Ach, sieh‘ mal an. Habe mir vorgemerkt, bei Gelegenheit einen Wechsel des Konnektor-Herstellers nahezulegen.

    Von CGM-Produkten wegzukommen, ist bei deren Dreistigkeit ohnehin geboten. CGM bietet auch Turbomed an. Laut Kommentar im Heise-Forum nehmen die da nochmal extra laufende GebĂŒhren (trotz InteroperabilitĂ€tspflicht), wenn der Konnektor nicht auch von CGM ist. Das traue ich denen zu.

  2. Aus dem Artikel:

    Die Krypto-Aufgaben wurden auf drei Secure Module Cards (SMC) verteilt, weil die Prozessorleistung einer einzelnen SMC fĂŒr den Alltagsbetrieb des Konnektors zu schwach wĂ€re.

    Jetzt ist mir auch klar, warum so eine KoCoBox ca. 15s braucht, um eine Nachricht ĂŒber die TI zu senden. Das kam mir bislang seltsam vor. So ein embedded System kann TLS doch sicherlich schneller? Ja, schon. Aber die darin verbauten Smart Cards nicht. Der Bericht klingt so, als hĂ€tte es erste Konnektor-Versionen gegeben, die nur eine Smart Card hatten und fĂŒr jede Nachricht beinahe eine Minute gebraucht haben.

    Gut, das setzt dann wenigstens dem Wachstum von medizinischen Versorgungszentren eine spĂŒrbare Grenze. Mehr als 4 Nachrichten pro Minute lassen sich mit so einem Konnektor nicht ĂŒbertragen 😉

  3. Wie ich aus wie immer gut informierten Kreise weiß gelten diese Apothekenpreise fĂŒr alle 0815-GerĂ€te im medizinischen Bereich. Ein simpler Bildschirm der normal vielleicht 200€ im Handel kostet, kostet dann mal locker 1000€. Man bezahlt also praktisch nichts fĂŒr die Hardware und fast alles fĂŒr die „medizinische“ Zertifizierung. Kein Wunder, dass die Kassen des Gesundheitssystems leer sind. Weil eben einige sich daran eine goldene Nase verdienen.

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