Och!

Der Plan der EU-Kommission, die Mitgliedsstaaten zum Energiesparen zu zwingen, erweist sich schon wenige Stunden nach der Bekanntgabe als unrealistisch. Mehrere EU-Staaten sind kategorisch gegen die von Deutschland forcierte Idee: Griechenland, Portugal, Polen, Zypern, Ungarn und Spanien lehnen den Plan einer kollektiven Reduktion des Energieverbrauchs um 15 Prozent kategorisch ab

So ein jammer aber auch! Macht aber nix, jetzt werden erstmal der armen, notleidenden energiewirtschaft fuffzehn gigaøre in den arsch geblasen. Man könnte ja auch einfach mal „die märkte“ regeln lassen und solche unternehmen in die insolvenz schicken, aber das ist ab eine gewissen unternehmensgröße in der BRD einfach nicht vorgesehen. Stattdessen schreibt man „erfolgsgeschichten“ und lässt lieber ein paar leute aus der bevölkerung hungern. Die akzjonäre — zu einem erheblichen anteil instituzjonelle anleger, also große banken — freuen sich jetzt schon darauf, das steuergeld als dividende ausgeschüttet zu kriegen. So wie damals bei der bankenrettung. Oder bei der rettung der lufthansa. Oder bei der permanenten rettung der autoindustrie. Hach, sind diese „märkte“ nicht etwas schönes? Außer vielleicht der wochenmarkt mit seinen fast verdreifachten gemüsepreisen, der ist gerade nicht so schön. Aber das betrifft ja nur menschen, keine konzerne und spielt deshalb für die armen- und menschenhasser aus der bundesregierung keine rolle.

Was wir lange nicht mehr hatten?

Irgendwelche abzockerischen abofallen, die ihren opfern absurd hohe kosten verursachen hatten wir schon lange nicht mehr:

Mit einer vielfältigen Produktauswahl, wie Elektronikprodukte, Sportkleidung oder Tiernahrung zu günstigsten Angebotspreisen mit bis zu 80 % Preisnachlass versuchen betrügerische Online-Shops gerade Kunden zu ködern. Wie jedoch nur im Kleingedruckten steht, so schließt man mit dem vermeintlichen Schnäppcheneinkauf zugleich eine automatische Clubmitgliedschaft ab, die in einem teuren Abo-Modell mündet […] Egal ob Sie einwilligen oder nicht, durch den Kauf eines Produkts werden Sie Mitglied in einem „VIP-Club“. Diese Mitgliedschaft geht ohne das Wissen von Kunden automatisch in ein Abo über, wenn sie nicht innerhalb von zwei Tagen kündigen. Die Clubmitgliedschaften kommen Konsumenten teuer zu stehen. Alle zwei Wochen wird automatisch ein „Guthaben“ aufgeladen. Für diese Aufladung werden Ihnen Beträge von 30 bis 60 € automatisch abgebucht. Dieses Guthaben müssen Sie dann innerhalb einer kurzen Frist bei dem Online-Shop einlösen. Sie werden dazu gedrängt weitere Produkte zu kaufen, sonst verfällt das Guthaben (auch Credits genannt) und Ihr Geld ist weg

Coronaimpfung des tages

Das bummskrankheitsministerjum unter prof. dr. Kallelaut lässt übers zwitscherchen verkallelautbaren: nur einer von fünftausend geimpften ist von schweren nebenwirkungen betroffen [archivversjon].

Das stimmt nicht, wie sogar die tagesschau des BRD-parteienstaatsfunks ARD vermeldet. Es ist eine lüge, eine vorsätzlich verbreitete unwahrheit.

Erstens werden überhaupt keine belastbaren zahlen erfasst, sondern es gibt nur eine zeitaufwändige freiwillige meldung…

Laut dem Epidemiologen Klaus Stöhr benötigt ein Arzt für das Ausfüllen der Formulare im Schnitt 20 bis 30 Minuten ohne adäquate Vergütung

…die ärzte unbezahlt ausfüllen und mutmaßlich auf eigene kosten ans robert-koch-beleidigungsinstitut faxen können, wenn sie gern unbezahlt arbeiten.

Und zweitens geht es bei diesen vorsätzlich künstlich klein gemachten zahlen nicht die häufigkeit pro person, sondern um die häufigkeit pro impfung. Diese bereits künstlich klein gemachten 0,2 ‰ pro impfung…

$ echo 'for (i = 1; i <= 8; ++i) { print i, "\t", 1 - ((1 - (1 / 5000)) ^ i), "\n" }' | bc -l
1	.00020000000000000000
2	.00039996000000000000
3	.00059988000800000000
4	.00079976003199840000
5	.00099960007999200032
6	.00119940015997600192
7	.00139916027994400672
8	.00159888044788801792
$ _

…werden zu rd. 0,6 ‰ bei drei impfungen. Ich habe in der lustigen berechnung mal die werte für bis zu acht impfungen aufgeführt, um auch noch im näxsten winter und im näxsten jahr „zukunftssicher“ zu bleiben, aber sie weichen nicht allzusehr von einer einfachen multiplikazjon der einzelwahrscheinlichkeit ab. Wer meiner kommadozeilen-akrobatik mit bc¹ nicht traut, nehme einfach eine tabellenkalkulazjon!

Und ja, die ausgabe von zwanzig nachkommastellen bei berechnungen mit groben, aus p’litischen gründen praktisch unbrauchbaren schätzwerten ist überflüssig. Aber ich war mir vor der berechnung nicht sicher, ob die abweichung für kleine anzahlen nennenswert von der multiplikazjon abweicht und wollte nicht auch noch bullschitt verbreiten. Das mit dem schätzen bei exponenzjalfunkzjonen ist ja immer so eine sache…

¹Im beispiel ist es der GNU-bc, weil ich die print-anweisung für eine gefälligere ausgabe benutze.

Kurze und lange vokale

An einem treppenaufgang mit klebehand angeklebtes, handbeschriebenes stück papier 'ihemepassage 10 A'.

Ich wurde doch tatsächlich gefragt, warum ich mir — wenn ich schon eine eigene ortografie benutze — keine einheitliche schreibweise für die schreibung langer vokale in geschlossenen silben ausgedacht habe.

Habe ich.

Und dann habe ich das probiert und fand, dass das lesen erschwert wird. So gut die „rechte gutschreibung“ auch noch lesbar bleibt, wenn man etliche wörter strikt fonetisch schreibt und die absurd komplizierten regeln zur groß- und kleinschreibung auf eine gemäßigte kleinschreibung herunterbricht: die wiedergabe langer vokale in geschlossenen silben durch vokalverdopplung würde texte wegen des stark veränderten schriftbildes viel schwieriger lesbar machen. Und das wollte ich nicht. Also habe ich das barocke nebeneinander diverser schreibungen — verdopplung des vokals wie in „moor“ und „meer“, stummes „e“ wie in „bier“ und „riesling“, stummes „h“ wie in „sehnsucht“ und „mahd“, (sehr seltenes) stummes „c“ wie in „mecklenburg“, verzicht auf jegliche kennzeichnung wie in „bratwurst“ — einfach so belassen, wie es ist. Auch über eine kennzeichnung des stimmritzenverschlusses (wie in „braat’wurst“ und „dort’mund“) habe ich übrigens nachgedacht… eine idee, die ich noch schneller verworfen habe, obwohl sie ansonsten unsichtbare stabreime auf verschiedene vokalanlaute sichtbar machen würde. Kurz: ich habe jede idee beibehalten, die gewisse bildungsbürgerlich beliebte fremdwörter durch fonetische schreibung hässlich macht oder überkomplizierte regeln beseitigt, aber ich habe bei meiner heiteren vorwegnahme der näxsten drei rechtschreibreformen nicht alles unregelmäßige verworfen.

Vorteil dabei: sprachsynteseprogramme haben mit meiner „rechten gutschreibung“ keine probleme, obwohl das schriftbild für viele menschen schon sehr falsch aussieht. Tatsächlich höre ich immer wieder einmal von blinden menschen, dass sie hier ohne probleme „lesen“ können, ganz im gegensatz zu jornalistischen und p’litischen webseits, die voll gender-neusprechs sind. 🤭️

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat sich die corona-fantasiezahlen des robert-koch-beleidigungsinstitutes mal angeschaut und dabei zum entsetzen des publikums rausgekriegt, dass es sich dabei um fantasiezahlen handelt:

Es mehren sich die Hinweise darauf, dass die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten, aber auch der Geimpften deutlich unterschätzt werden. So zeigt eine Studie des Robert-Koch-Instituts, dass schon Ende 2021 eineinhalb bis zweimal mehr Menschen infiziert waren als in offiziellen Zahlen erfasst

Unfassbar!!1! Niemand hätte damit gerechnet!!1!

Aktuell könnten offizielle Zahlen und tatsächlich Fälle noch weiter auseinanderklaffen als zum Zeitpunkt der RKI-Studie. Ein Indiz dafür ist die zurzeit deutliche Zunahme von Covid-19-Fällen auf den deutschen Intensivstationen

Da wirds aber höchste zeit, dass die bummsregierung und der deutsche bummstag den ganzen pflegekräften mal wieder applaus aus dem plenarsaal spendet! So ein warmer applaus!!1!