Unser täglich brot gib uns heute

Ein katholischer Gefängnisseelsorger soll versucht haben, Haschisch und Handys in Dönern versteckt in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Heinsberg zu schmuggeln. Laut mehreren Medienberichten vom Samstag wurde der Seelsorger dabei jedoch erwischt. Wie aus einem vertraulichen Bericht des nordrhein-westfälischen Justizministeriums hervorgehen soll, kam der Seelsorger am Nachmittag des 19. Julis mit 13 Dönern in die Haftanstalt – gedacht waren sie demnach für eine Gruppenveranstaltung in dem Jugendgefängnis […] Bei einer Kontrolle sei jedoch bereits der erste „auffällig geformte Döner“ aufgefallen. Dieser war laut dem Bericht nicht mit Fleisch und Salat, sondern mit Drogenpäckchen befüllt. Insgesamt fanden die Justizbeamten den Angaben zufolge in fünf Dönern rund 153 Gramm Haschisch sowie mehrere Mobiltelefone und Ladegeräte

[Archivversjon]

Achtung: kwelle der meldung ist die bildzeitung, das deutschsprachtige fachmagazin für fäjhknjuhs. Da antworten auf nachfragen der DPA erwähnt werden, scheint wenigstens der kern der botschaft zu stimmen. Angesichts sinkender mitglieder- und mitmösenzahlen ist es naheliegend, die kirchlichen dienstleistungen ein wenig zu diversifizieren. Dank der geschmuggelten händis wird erstmals von der hl. röm.-kath. kirche eine unsichtbare macht vermittelt, die auch funkzjoniert, und das hoffentlich gute hasch kann unter geeigneten bedingungen zu tieferer spiritualität als jedes hochamt in der bimmelkirche führen. Dies kombiniert mit einem döner, der im gegensatz zum symbolischen kannibalismus der eucharistie satt macht, und ich muss meine einschätzungen zur zukunft der hl. röm.-kath. kirche noch einmal relativieren.

S/M des tages

Das fratzenbuch schaltet reklame für völkermordaufrufe.

Facebook genehmigte in Kenia Werbung für ethnische Säuberungen […] insgesamt zehn reale Beispiele von Hassrede ausgewählt, die seit 2007 in Kenia kursieren. Facebook habe die sehr expliziten, problematischen Anzeigen nur in der englischen Version beanstandet, allerdings wegen sprachlicher, nicht wegen inhaltlicher Mängel. Nach den geforderten Korrekturen seien diese ebenso freigeschaltet worden wie die entsprechenden Anzeigen in Swahili (das in dem Land ebenso wie Englisch als Amtssprache verwendet wird)

Tja, ist schon scheiße mit den webseits börsennotierter unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell jenseits der vergällung menschlicher kommunikazjon mit reklame wie etwa dem fratzenbuch. Die schalten dann halt jede reklame, ist ja das einzige geschäft. Und gleichzeitig löschen die gleichen unternehmen ratzefummel den ganzen „häjhtspietsch“ weg. Aber nur den, der nicht aus presse und p’litik kommt…