In hannover wird gemessert

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Polizeikommissariats Hannover-Limmer begegneten sich der 23-Jährige und der derzeit unbekannte Täter gegen 01:50 Uhr in der Willy-Brandt-Allee in der Nähe des Maschsees. Aus einer Gruppe heraus stach der unbekannte Täter dem 23-Jährigen aus bislang unbekannten Gründen unvermittelt mit einen Messer in den Rücken. Der Verletzte brach infolgedessen zusammen, war zwischenzeitlich nicht mehr ansprechbar und musste zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. Der flüchtige Täter entfernte sich in einer unbekannten Personengruppe in Richtung Friedrichswall

Neues aus abmahnistan

Was kann schon passieren, wenn man diese bekwem nutzbaren freien schriftarten über guhgell in seine webseit einbettet?

Tausende von Empfängern staunen derzeit über Forderungsschreiben, die sie in ihrem E-Mail-Postfach oder im Briefkasten vorfinden. Weil sie Googles kostenlose Fonts in ihre Websites eingebettet haben, sollen sie 100 bis knapp 500 Euro berappen. Adressaten der Schreiben sind allesamt Website-Betreiber. Die Abmahnungen werfen ihnen einen „unzulässigen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht“ und einen Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordung (DSGVO) vor. Ihr Vergehen: Sie nutzen auf ihrer Webseite Fonts, die Google kostenlos anbietet

Einmal ganz davon abgesehen, dass es sich um… ich sage das als nichtjurist im umgangssprachlichen sinne des wortes, liebe hure justizja… BRD-abmahnabzocke handelt: hättet ihr die freien schriftarten, die ja frei sind, einfach runtergeladen und selbst gehostet, hättet ihr jetzt das problem nicht. Man muss nicht jeden scheiß über so eine überwachungsklitsche wie guhgell laufen lassen. Von daher ist mein mitleid mit den opfern dieser abmahnwelle sehr sehr klein, denn es trifft nur gedankenlose idjoten, denen eventuelle datenschutzbedürfnisse ihrer webseit-besucher völlig egal sind, so dass sie sich gar nicht erst gedanken machen.

Zumal ich nicht verstehe und niemals verstehen werde, wozu man bei einer webseit eigene fonts hinterlegen will. Die schriftarten, die der besucher in betrübssystem und webbrauser eingestellt hat, hat er aus guten gründen so eingestellt. Oder die voreinstellung, die meist sehr brauchbar ist, aus guten gründen so gelassen wie sie ist, weil sie gut ist. Das muss man nicht überschreiben. Wenn man es trotzdem tun will und sich nicht daran stört, dass neben den paar tausend byte nutzdaten und paar zehn- bis hunderttausend byte grafik- und diesein-müll auch noch ein paar zehn- bis hunderttausend byte fontmetriken übertragen werden und damit die webseit verlangsamen, sollte man den scheiß wenigstens selbst hosten. Und selbst dann ist es keine wirklich gute idee, obwohl ich durchaus verstehen kann, dass etwa das ehemalige nachrichtenmagazin „spiegel“ oder die auf dem weg zum fischblatt weit vorangeschrittene „FAZ“ ihre teuer bezahlten und zur marke gehörenden hausschriftarten benutzen wollen. Wer gute typografie machen möchte, sollte besser PDF-dokumente erstellen. Mit einem anständigen DTP-programm. Oder mit LaTeX. Webseits werden im regelfall nicht wegen ihres dieseins oder ihrer typografie besucht, sondern wegen ihrer inhalte und/oder angebote.

Leute, die ihr alles mögliche zeugs über guhgell in eure webseits verbaut und eure webseit-besucher an irgendwelche datensammler verkauft: ihr seid die überwachung, ihr seid die vernichtung der privatsfäre, ihr seid die massenverdatung von menschen, ihr seid der internetzkrebs! Wenns dann mal weh tut, finde ich das gut.

Aber trotzdem: nehmt die abmahnabzocke nicht einfach hin, denn die ist auch ganz übel! Bei den RAs Wilde, Beuger und Solmecke gibt es ein praktisches abwehrschreiben gegen diesen offenbar gewerbsmäßigen rechtsmissbrauch, wenn ihr das nicht selbst hinbekommt. Wer seine mäjhladresse nicht angeben will — dafür gibt es so viele gute gründe, dass ich gar nicht erst damit anfange — kann sich ja schnell eine wegwerfadresse machen. (Mäjhladressen für einen daunlohd anzugeben ist auch so eine beschissene pest technisch-sachlich unbegründeter datensammelei, die sich inzwischen durch das ganze web zu fressen scheint!)

(Und wer etwas gegen diese form der überwachung tun möchte: bitte einfach decentraleyes verwenden! Dann werden solche ressorßen nur noch einmal geladen und bleiben danach lokal, ohne datenspuren bei dritten zu hinterlassen. Das kostet nichts und bringt eine menge. Ach, ihr habt nichts zu verbergen? Darf ich mal euren ganzen brauserverlauf der letzten jahre nachmasturbieren? Das können die bei guhgell, wenn jeder seitenaufruf auch zu einem abruf von dingen führt, die bei guhgell liegen. Das sind nicht nur schriftarten, sondern auch oft javascript-biblioteken wie jquery, die man genau so gut lokal hosten könnte. Das ist sehr wohl ein ernsthaftes datenschutzproblem.)

Kleines lacherchen des tages

Die App Botometer, mit der Elon Musk einst die Anzahl der Bots auf Twitter ermittelte, hielt ihn zeitweise offenbar selbst für einen. Dies verkündete Chris Bail bereits im Mai diesen Jahres. Im Ranking der Anwendung erhielt Musks Account demnach einen Wert von 3,5, was darauf hindeutet, dass er „bot-ähnliche Aktivitäten“ erkennen ließ

Gender des tages

Man lernt doch niemals aus: es gibt gamegender — der link führt auf eine englischsprache webseit [archivversjon]. Ich übelsetze mal schnell, es kann aber sein, dass ich mich manchmal ein bisschen im wort vergreife, weil das für mich eine sehr ferne welt ist¹:

Gamegender ist ein xenogender, das nur beim spielen von videospielen zu spüren ist oder in sonstiger art mit videospielen verbunden ist. Es ist typischerweise ein sammelbegriff für gender im zusammenhang von videospielen; einige menschen verwenden diesen begriff aber auch für gender, die mit anderen spielen verbunden sind, etwa tischspielen. Er kann als eigenständiger gender verwendet werden, er kann aber auch als überbegriff für gender verwendet werden, die mit bestimmten spielen verbunden sind und/oder von diesen gestreift werden (etwa „simgender“, „portalgender“ usw.).

Jeder darf sich jetzt eins aussuchen²!

Dialog in einem spiel. Das schaf sagt: That was me. You know... I am one of the ancient guardians of this planet, and I have been busy protecting it for centuries.

¹Ich habe engl. „gender“ durch dt. „gender“ wiedergegeben, weil der text nur noch im hirn kitzelt, wenn man da geschlecht schreibt.

²Das bildschirmfoto ist aus „rise of the wool ball„. Das spiel ist frei, recht spaßig und erinnert sehr stark an das alte rise of the triad. Man spielt als igel, der einen militanten, kwasifaschistischen katzenstaat bekämpft. Die grafik sieht dabei aus, als sei MS paint das wichtigste grafische werkzeug gewesen, aber das gameplay ist sehr gut. Da hat jemand verstanden, gute maps zu bauen! Mein geschlecht oder mein gender habe ich dabei allerdings noch nicht gefühlt…

Fefe präsentiert

Eine führung der BRD-innenministerin durch das BRD-cyber-cyber-abwehrzentrum. Bitte vor dem klicken alle getränke aus der mundhöhle entfernen und den extrastarken schutz vor gesichtsbeklatschungen anlegen! Wichtige permanente kwellen der unermüdlichen arbeit an der cyberfront der BRD scheinen das zwitscherchen (immerhin über tweetdeck benutzt) und die tagesschau zu sein. Nur für den völlig unwahrscheinlichen fall, dass diesem fotografischen zeitdokument auf den webseits der bundesregierung demnächst etwas zustoßen sollte, hier eine dezentrale sicherheitskopie des einblicks in den topf… ähm… toppmodernen arbeitsplatz der spitzencyberkämpfer der BRD.

Au mann, und ich dachte immer, die propagandafotos von Putin und Kim Jong Un seien lächerlich! 🤦‍♂️️

Die uns immer von gottgefälliger sexualmoral erzählen

Der Geistliche habe bei der Abnahme der Beichte im Beichtstuhl masturbiert, die Mädchen nachts im Schlafraum aufgesucht, zu sich auf den Schoß gezogen und dabei unter den Schlafrock gegriffen, sagt sie über einen Mann, den sie sonst als liebevoll erlebt habe, der beliebt gewesen sei. Eines Nachts aber sprachen die Mädchen sich ab. Sie hätten sich wie Mumien in die Decken eingehüllt und sie bis über den Kopf gezogen, erinnert sie sich 50 Jahre später in ihrer Wohnung in Madrid. Eine Erzieherin habe dies gesehen und nach dem Verhalten der Mädchen gefragt. Nachdem sie ihr gesagt hätten, dass der Pfarrer sie nachts „besuche“, hätten sie ihn nie wieder gesehen […] Manche Bistümer beteiligen sich an einer Aufklärung, andere sperren sich […] Tatsächlich hat die katholische Bischofskonferenz erst nach großem öffentlichem Druck im Februar ein Anwaltsbüro mit der Untersuchung des Missbrauchs beauftragt. Doch viele Opfer lehnen das Vorhaben ab, weil der Chef des Anwaltsbüros, Javier Cremades, selbst Mitglied des katholischen Ordens Opus Dei ist, gegen den es ebenfalls Vorwürfe gibt

[Archivversjon]

Ich finde ja, wir sollten die aufklärung anderer fälle von organisierter kriminalität ebenfalls einfach den banden überlassen.

Der beste tag für einen austritt aus der kirche war übrigens gestern, aber heute geht es auch noch. Dieser Jesus aus nazaret war auch kein krist.