Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat mal ein paar kompjuterfachleute gefragt, was denn an ihrer arbeit so frustrierend ist, und er hat dabei fürwahr erstaunliches herausgefunden:

Laut einer Studie des Business-Software-Herstellers Freshworks unter 2000 IT-Profis weltweit ist Bloatware am Arbeitsplatz ein wichtiger Faktor für Frust bei der Arbeit […] 94 Prozent glauben, dass ihr Unternehmen davon profitieren würde, die Anzahl der Anwendungen zu reduzieren. Jeweils ein Drittel der Befragten sagt, dass sie veraltete Legacy-Software nutzen und dass sich ihre Firma nicht darum kümmert, dass sie mit schlechter Software arbeiten müssen […] 91 Prozent der befragten IT-Profis sind von der Software in ihrer Firma frustriert, weil sie ihre Arbeit verlangsamt, zu unflexibel ist oder sie zu viele unterschiedliche Programme nutzen müssen, um ihren Job getan zu kriegen. Aber warum ändert sich nichts? 70 Prozent sagten in der Studie, dass sie kein Feedback zu untauglicher Software geben – weil sie nicht als Meckerer dastehen wollen, weil ihre Firma Feedback in der Vergangenheit ignoriert hat oder weil sie glauben, dass ihnen sowieso niemand zuhört

Gar nicht auszudenken, was rauskommt, wenn prof. dr. Offensichtlich jetzt auch noch ganz normale anwender befragt. Davon, was passiert, wenn man seinem scheff oder anderen entscheidungsträgern die verwendung einer anderen softwäjhr vorschlägt (die auch noch preiswerter ist und gewisse lästige probleme gar nicht erst aufkommen lässt), könnte ich ein ganz langes lied singen. In den kwäligsten schmerztonarten.

Eine Antwort zu “Prof. dr. Offensichtlich

  1. Versuch nur mal Libre- oder Open-Office statt MS-Office im einem Büro (das nicht zur IT-Abteilung gehört) einzuführen und wenn Du dann noch Linux drauf machst, weil es auch ausreicht und sogar noch Lizenzkosten einspart, wird das Geschrei vermutlich sehr laut und niemand kann plötzlich noch arbeiten, obwohl dazu vielleicht noch die meisten Leute die meiste Zeit im Browser mit Webanwendungen beschäftigt sind.

    Selbst erlebt und mein damaliger Chef der IT hat schneller wieder MS für die Männlein und Weiblein im Büro drauf gemacht als ich mich vom lachen erholen konnte.

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