Wenn die tempel des konsumismus geschlossen werden

Zukunft der Innenstädte
Wenn die City ihr Kaufhaus verliert

Viele weitere Kaufhäuser von Galeria Karstadt Kaufhof sind bedroht – und Innenstädte bangen um Publikumsmagneten

[Archivversjon]

Eine stadt, die ihren besuchern nix anderes zu bieten hat als überteuerte kaufhäuser, wird völlig zu recht zu genau der wüste, die sie auch vorher schon war. Der konsumismus geht nun einmal mit einer umfassenden verödung von allem einher, was gut, schön und warm ist.

Mit stable diffusion generiertes bild einer innenstadt aus zerfallenden gebäuden, die nur noch von tierherden besucht wird.Unvergessen, wie sie hier in hannover einmal eine zeitlang alle kostenlosen sitzbänke aus der innenstadt entfernt haben. Man kann ja auch irgendwo geld für seine pause bezahlen, am besten in der hochpreisigen innenstadt-gastronomie. Und überhaupt, diese ganzen penner, die sich sonst ausbreiten, da geht doch die aufenthaltskwalität den bach runter. Die wüsten sind jahrzehntelang genau so explizit p’litisch gewünscht, geplant und hergerichtet worden, und zwar von allen korrupten scheißparteien, deren korrupten lokalen oligarchen die dazu erforderliche macht übertragen wurde. Und jetzt stehen halt große kaufhäuser leer, hier zurzeit der karstadt in der georgstraße und demnächst der zweite kaufhof an der ecke seilwinderstraße/schmiedestraße, der gerade ausverkauf wegen schließung macht. Ich denke, das werden noch ein paar mehr. Obszöne konsumtempel. Und natürlich unvermietbar. Allein, wenn ich an die heizkosten und den personalbedarf denke!

Und nein, unsere angeblich „sozjalen“ parteien scheiß-SPD und scheißgrüne bringen da nicht einen teil der rd. 40.000 wohnungslosen aus hannover drin unter; also nicht das elend, das ihre größeren parteistrukturen mit hartz IV und staatlich geförderter lohndrückerei planvoll und gewolltermaßen hergestellt haben.

Alles, was einem einen grund geben könnte, in die stadt zu wollen, wurde im streben nach optimierten konsumvorgängen entfernt. Und dann gab es auf einmal noch besser optimierte konsumvorgänge, die für konsumenten müheloser, preiswerter, stressfreier und angenehmer waren. Dann bleiben die denkenden und fühlenden eben weg, dann kommen halt nur noch die idjoten. Gut, denen kann starbucks völlig überteuerten kaffee im einwegbecher verhökern, aber das wird wohl auch bald aufhören. So ein jammer aber auch! Und niemand hätte damit rechnen können!

Der konsumismus (eine von krämern, werbelügnern und p’litlügnern allmedial gelehrte und dumme materialistische heilsleere¹, die davon ausgeht, dass kaufen, verbrauchen und wegwerfen einen menschen erfüllt und glücklich macht) muss sterben, damit wir leben können.

Dann werden auch städte wieder lebendig. Wie genau das geschehen wird, weiß ich nicht. Ich kann nicht hellsehen. Aber anders wird es nicht gelingen, das weiß ich. Außer, wir wollten darauf warten, dass die natur sich unsere zivilisazjon und damit auch unsere städte zurückholt.

Ach ja, und auch weiterhin viel spaß beim wählen der scheiß-CDU, der scheiß-SPD, der scheiß-AFDP¹ und der scheißgrünen, die genau diese konsumistischen wüsten überall hergestellt haben, wo man ihnen die gelegenheit zur gestaltung gegeben hat. (Über die scheißlinke kann ich keine sichere aussage treffen, aber ich gehe davon aus, dass die genau so schnell korrupt werden, wenn ihre parteioligarchen voll im unwürdigen geschacher um posten und pfründe mitspielen können wie die vorgeblich „bürgerlichen“ scheißparteien. Die würden auch bullschitt-ministerjen zur versorgung ihrer parteioligarchen oder zur einhaltung einer frauenkwote aufmachen.) Die müsst ihr alle wählen. Für zerfall und verwüstung. Genau das richtige für dumme idjoten, die keine zukunft mehr haben und für keinen anderen menschen mehr irgendeine zukunft wollen.

¹Der „verschreiber“ ist absicht.