Religjon und aberglaube des tages

Jetzt hat der amerikanische Entwicklungsökonom Boris Gershman eine Studie vorgelegt, nach der 43 Prozent der Bevölkerung in 95 Ländern davon überzeugt sind, dass es Hexen gibt, die mit übernatürlichen Fähigkeiten anderen Schaden zufügen können […] Religiöse Menschen glauben laut der Studie erheblich häufiger an Hexen als Atheisten. Der Umfrageschwerpunkt lag auf Ländern mit überwiegend christlicher und muslimischer Bevölkerung

In der BRD sind es übrigens dreizehn prozent der bevölkerung, die an hexerei glauben. Also so ungefähr jeder achte mensch, der einem auf der straße entgegenkommt. Vermutlich gehäuft in gegenden mit besonders frommer bevölkerung, die so richtig vom hl. geist der kristen besoffen ist…

Eine Antwort zu “Religjon und aberglaube des tages

  1. Nun ja, von einer Stichprobe von 2.211 Personen in Deutschland zum Thema „Being Christian in Western Europe“ des Pew Research Centers aus dem Jahre 2017 irgendwelche validen Aussagen abzuleiten, halte ich für gewagt. Siehe Supplement zu https://doi.org/10.1371/journal.pone.0276872
    Die Veröffentlichung ist mies, da die einzelnen PRC-Berichte nicht als Referenzen explizit aufgeführt werden, es heißt nur „Source: survey documentation provided by the Pew Research Center“. Wissenschaftliches Arbeiten stelle ich mir als jemand mit abgeschlossenem Hochschulstudium einer Naturwissenschaft anders vor.
    Es handelt sich vielleicht um diesen PRC-Bericht: https://www.pewresearch.org/religion/wp-content/uploads/sites/7/2018/05/Being-Christian-in-Western-Europe-FOR-WEB1.pdf
    Die Umfrage wurde in europäischen Staaten, darunter Deutschland, von GfK Belgien per Telefon (mobil und Festnetz) durchgeführt. Wer bei solchen Umfragen nicht gleich auflegt oder die Anrufer zur Schnecke macht, damit die nie wieder anrufen, ist halt generell doof. Also liegt schon einmal ein Auswahlbias vor und die Umfrage ist generell nicht repräsentativ.
    Dann gab es noch sogenannte „focus groups“, für Deutschland in Berlin. Diese Gruppen hat man vor allem zusammengestellt, damit man im Bericht auch ein paar Zitate von Personen hat, wobei man da auch nie weiß, ob die sich der Anbieter der „focus groups“ (Ipsos MORI) nicht ausgedacht hat.

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