Kennt ihr den schon?

BRD-jornalisten so: dieses fediverse ist viel schlimmer als das zwitscherchen, da gibt es ja nicht einmal eine gesetzliche grundlage für zensur und meinungsunterdrückung!!1!

Aber erstmal ein bisschen prosa aus der jornalistischen klapsmühle:

Twitter ist so knapp und schnell wie nichts anderes im Netz, man könnte sogar sagen: Twitter ist eine Art globales Hirn, dem man beim Denken zusehen kann – und dieses Gehirn erleidet gerade einen Schlaganfall

Wenn das von scheißjornalisten stets hochgejubelte und vielgenutzte zwitscherchen das „globale gehirn“ der menschheit geworden ist, dann stirbt die menschheit zu recht aus.

Und jetzt erklären sie mastodon, weil sie andere fediverse-dienste wie diaspora, friendica, peertube, pixelfed oder pleroma (unvollständige aufzählung) gar nicht erst kennen:

Die Welt von Mastodon wirkt etwas plüschig, aktivistisch und kommunenhaft. Sie fußt auf einer föderalen, anarchistischen und anti-datenkapitalistischen Idee: An die Stelle profitorientierter, zentral verwalteter Plattformen mit unstillbarem Aufmerksamkeitshunger und zahlungskräftigen Werbekunden tritt eine „Föderation“ (Federation) von Servern und bildet so das „Fediverse“. „Die Allgemeinheit“ soll diese Plattformen steuern, so, wie sich Idealisten das schon lange vorstellen. Doch in der Realität regieren die Server-Administratoren – nach eigenen Regeln

Hej, scheißjornalist! Wie moderiert die webseit deiner scheißzeitung eigentlich leserkommentare? Ach ja, nach eigenen regeln.

Früher gab es webforen, und jedes webforum wurde nach eigenen regeln moderiert und durchgelöscht. Wer das nicht gemacht hat, stand mit einem bein im knast, egal, ob wertvolles geistiges eigentum, pädofile erotik oder offene volxverhexung liefen. Und oft natürlich auch, weil beiträge dem zweck eines forums zuwiderliefen, spam waren, reine eigenwerbung für webseits waren, etc. Niemand hat da ein problem drin gesehen. Wem es nicht passt, der holt sich eine freie softwäjhr für den betrieb eines webforums und macht sein eigenes auf. Das geht schnell und ist billig und einfach. Aber die arbeit und der juristische stress, die man damit haben kann, sind weder billig noch einfach. Ich habe schon völlig harmlose foren (es ging ums sammeln technischer geräte, nicht um p’litische temen) an so einer scheiße krepieren sehen. Die leute, die das forum in ihrer freizeit machen, konnten die unkalkulierbaren finanziellen und juristischen risiken irgendwann nicht mehr wuppen…

Das sind übrigens p’litisch gewollte zustände in der BRD. Und gerade die nach scheiße stinkenden scheiß-presseverleger haben mit ihrer arschlochhaften lobbyarbeit einen großen beitrag dazu geleistet, dass noch das betreiben der harmlosesten nichtkommerzjellen webseit in der BRD ein minenfeld ist, dessen durchwandern schnell in die armut führen kann. Deshalb sind ja auch so viele leute auf irgendwelche halbseidenen S/M-webseits von börsennotierten unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell wie etwa fratzenbuch, zwitscherchen und finster-gram geflüchtet… alles kleinere hatte einfach nicht genug rechtsabteilung und kampfkasse, um sich solcher anfeindungen zu erwehren.

Und jetzt der oben von mir behauptete hammer:

Sollte Mastodon Twitter ablösen, könnte indes bald Ernüchterung eintreten: Wollten Staaten illegale Inhalte bekämpfen, hatten sie bei Konzernen immerhin einen Ansatzpunkt, so sehr sie sich sträubten. Die EU und Deutschland haben ihre Regulierung auf diese Flaschenhälse der Kommunikation ausgerichtet – und nicht auf ein Meer von Mini-Plattformen. Das deutsche Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das global erste Gesetz zur Moderation von Inhalten, greift bei Mastodon nicht: Es trifft nur Plattformen mit „Gewinnerzielungsabsicht“. Die europäische und deutlich reifere Version dieses Gesetzes ist das Digitale-Dienste-Gesetz. Aber auch dieses Mammutwerk ist zu grobmaschig: Die erforderlichen Mindestgrößen an Nutzerzahlen oder Mitarbeitern erreicht bisher keine der Mastodon-Instanzen

Das schlimme, ja, für jene internetznutzer, die nicht einmal wissen, was der unterschied zwischen analog und digital ist, „ernüchternde“ an mastodon ist, dass man zurzeit noch nicht gesetzlich die gleiche zensur wie bei börsennotierten unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell erzwingen kann!!1! Eine schöne meinung (da hat jeder ein recht drauf, meinungen sind wie arschlöcher, jeder hat nun mal eins) wird über den contentindustriellen produkzjonsprozess milljonenfach repliziert und als „wertvoller“ beitrag zur p’litischen meinungsbildung hingeworfen. So schade, dass häjhtspietsch und fäjhknjuhs nur auf S/M-scheißseits bekämpft werden, aber niemals in der scheißpresse.

Du arschloch von tintenklexer, das du für die FAZ schreibst, du Hendrik Wieduwilt (ist der name überhaupt echt?), an leuten wie dir sind die freiheitsrechte völlig verschwendet. Geh doch nach nordkorea oder in den iran, wenn es dir hier nicht mehr gefällt! Arschlöcher wie du sind eben aus richtig guten und nachvollziehbaren gründen völlig unerwünscht. Die zensur auf S/M-webseits hingegen ist kaum noch nachvollziehbar.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und nehmt euer in den dunkelkammern des reichstages herbeilobbyiertes leistungsschutzrecht für presseverleger mit in die würmergrube!

Echt schade, dass dieses pressesterben so langsam geht.

Eine Antwort zu “Kennt ihr den schon?

  1. Wenn man, wie die Angehörigen Journaille, kein funktionierendes Gehirn hat, dann kann einem Twitter wohl wie „eine Art globales Hirn [vorkommen], dem man beim Denken zusehen kann“. Die Journaille kennt eben kein Hirn aus eigener Erfahrung, sie besitzt nur eine abstrakte, völlig verblödete Vorstellung davon, wie ein Hirn wohl funktionieren könnte bzw. was ein Gehirn überhaupt ist. Ganz wichtig im Hirn der Journaille ist natürlich die vorauseilende Selbstzensur. Wo kämen wir denn dahin, wenn jeder einfach so seine Meinung äußern dürfte?

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