S/M-jugendschutz des tages

Das zwitscherchen so: diese fotos eines raketenstarts sind viel zu intim

Wovon so eine künstliche intelligenz eben eine erekzjon kriegt. 😁️

Auch weiterhin viel spaß mit angelernten neuronalen netzwerken, die für euch irgendwelche webseits von unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell durchzensieren… und euch einfach wegsperren, wenn ihr ein bild hochladet, das nach überhaupt nicht nachvollziehbaren maßstäben als pr0n eingestuft wird. „Nicht nachvollziehbar“ meint hier: niemand versteht, wie es funkzjoniert und niemand kann es entfehlern. So wichtig für den schutz der jugend!!1! Grüße auch an Elon Musk, dessen eigene raketen jetzt pr0n sind.

Das wird bestimmt noch richtig geil, wenn angelernte neuronale netzwerke irgendwann so genannte „kinderpornografie“ — in wirklichkeit sind es darstellungen sexuellen kindesmissbrauches, pornografie wird mit erwaxenen und einwilligungsfähigen menschen gemacht — automatisch erkennen sollen.

Ach! Wer hätte das gedacht?

Differenz von 25 Prozent
Bürgergeld deckt Stromkosten nicht

[Archivversjon]

Das war doch niemals die absicht. Beim rot-grünen hartz IV nicht, und beim rot-grünen hartz V auch nicht.

Grüße auch an die komische klitsche, die es geschafft hat, dass ihre PResseerklärung von der ARD-tagesschau übernommen wurde.

Gefällt mir!

Für Meta kommt es hart auf hart: Die irische Datenschutzbehörde DPC hat den Werbekonzern erneut mit saftigen Bußgeldern belegt. Wegen Verstößen gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) muss Meta im Fall von Facebook 210 Millionen Euro bezahlen. Ähnliche Verstöße von Instagram werden das Unternehmen 180 Millionen Euro kosten. Zudem muss Meta seine Dienste in der EU auch ohne personalisierte Werbung anbieten. Der Konzern hat drei Monate Zeit, um seine Datenverarbeitung rechtskonform zu gestalten

So, jetzt auch die anderen! Und bitte nicht die ganzen scheißpresseverleger mit ihren zustimmungs-vergewohltätigungen vergessen!

Datenschleuder des tages

Dass das zwitscherchen die daten nur so rausgeschleudert hat, ist ja bekannt, aber jetzt laufen 235 milljonen datensätze von zwitscherchen-nutzern herum. Ob wohl jeder seine telefonnummer angegeben hat, wegen des sich immer wieder in den weg stellenden nervfensters, dass man unbedingt die sicherheit seines zwitscherchen-kontos erhöhen soll, indem man dem zwitscherchen seine telefonnummer gibt?

Der IT-Sicherheitsforscher ergänzt jedoch, dass die ursprünglich missbrauchte Lücke ermöglichte, Nutzer mittels ihrer Telefonnummer zu finden. Daher geht er davon aus, dass die Cyberkriminellen diese Funktion genutzt hätten und eine Datenbank mit Telefonnummern existiere. Belege liefert Gal dafür jedoch nicht

Klingt auch ohne belege plausibel. Da habt ihr eure „erhöhte sicherheit“ durch unnütze datenweitergabe an ein börsennotiertes unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell! Da könnt ihr euch gleich viel „sicherer“ fühlen! Geil, nicht wahr?

Ich wünsche auch weiterhin ganz viel spaß beim festen glauben an den überall lufteleicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt. Auf das bußgeld nach DSGVO bin ich mal gespannt… 😁️

Spätrömische dekadenz des tages

Wegen des akuten Schneemangels ist es schwierig, die Skipisten befahrbar zu halten. Die Chefs der Skigebiete bei Gstaad haben sich darum etwas ganz Extravagantes einfallen lassen: Sie liessen das weisse Zauberpulver per Helikopter zu den Pisten fliegen […] Zur Erinnerung: Das Skigebiet wirbt mit «Nachhaltigkeit auf der Skipiste»

[Archivversjon]

Bwahahahahahaha, nachhaltigkeit. Wenn man das wort nur hört, kann man getrost abschalten. Egal, welches arschloch das wort in den mund genommen hat. Es ist klar, dass jetzt gelogen wird.

Dazu von mir nur eine ganz kleine retorische scheinfrage: wie viel energie benötigt man eigentlich für so eine mit kunstschnee oder gar — in der schweiz — mit hubschraubereinsatz beschneite schipiste? Die antwort nach möglichkeit in der größenordnung „zum energiesparen unbeheizte klassenzimmer an BRD-schulen“ angeben!