Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat eine sonderschicht eingelegt und sich mal angeschaut, warum menschen mit vertieften kompjuter- und programmierkenntnissen und -fähigkeiten nicht in den öffentlichen dienst oder zur bundeswehrmacht gehen wollen. Das ergebnis seiner betrachtung ist atemberaubend: dort wird einfach zu mies bezahlt. Der bummsinnimini hats gleich gehört und nimmt jetzt einen batzen geld anderer leute in die hand, um wenigstens eine zeitlang paar scheinchen obendrauf zu legen, damit überhaupt jemand kommt. Oder, ums mit dem bummsinnimini Horst „der horst“ Seehofer (CSU) zu sagen:

Mit der Reform machen wir den Bund als Dienstherrn noch attraktiver

Allerdings ist das immer noch eine eher lächerliche entlohnung — außer für stümper, wortblender, bullshitbingoziehungen, nichtskönner und dünnbrettbohrer, die in der nichtstaatlichen wirtschaft niemals für etwas anderes als zuarbeits-tätigkeiten unterkämen und die deshalb dankbar einen dschobb an einer stelle annehmen werden, wo man für eigenständiges denken gemobbt und bestraft wird. Und so wird in der verwaltung und in der bundeswehrmacht nach dem willen der p’litik auch weiterhin zusammenwaxen, was zusammen gehört: inkompetenz, dummheit und dünnbrettbohrertum. :mrgreen:

Kennt ihr den schon?

Apollo hat unseren Blick auf das Sonnensystem massiv verändert

Also mein blick hat sich da nicht so sehr verändert. Ich stehe weiterhin auf der erde und sehe den mond als helles objekt am nachthimmel, ansonsten immer wieder mal venus, mars, jupiter und saturn. (Ich habe es noch nie geschafft, den merkur am himmel zu sehen, aber der steht wegen seiner sonnennähe auch sehr dicht übern horizont, und die luft des industriezeitalters ist nicht gerade durchsichtig.)

Die unbemannten, wesentlich preiswerteren und… ähm… klimaneutraleren, wissenschaftlich statt propagandistisch motivierten missjonen in das äußere sonnensystem nebst den beeindruckenden russischen missjonen zur venus haben mein bild vom sonnensystem viel stärker verändert. Ich hätte zum beispiel nie gedacht, dass ich mal ein hochaufgelöstes foto von der oberfläche des pluto sehen würde.

Aber nein, wenn man schon scheißpropagandatexte textet, dann muss die hochnotidjotische kalter-krieg-geldverbrennung namens apollo-programm als wesentlich wichtiger hingestellt werden. Vermutlich auch, weil Doofnald Dumpf jetzt amerika wieder so richtig great machen will, auch mit komplett hirnfreier raumfahrt und weltraumkriegsvisjonen. 😦

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal unter dem pseudonym Lennart Mühlenmeister angeschaut, wie man von irgendwelchen kundenverachtenden gängelunternehmen (DHL, viele banken, post, krankenversicherungen) immer mehr dazu gezwungen wird, sich ein möglichst freiheits- und privatsfäre-verneinendes, aber dafür im regelfall völlig unsicheres scheißwischofon zuzulegen. Wenn der gute prof. dr. Offensichtlich das nicht mal so benannt hätte, wäre es sicher wieder niemandem aufgefallen. Aber hej, die leute finden dieses scheißheroin… ähm… diese scheißwischofone so toll, dass sie dafür sowie alles in kauf nehmen… 😦

Vielen dank auf für die ergänzende anmerkung von Constanze:

Ich finde, es gibt noch einen Grund dagegen, zur App-Nutzung gezwungen zu werden: Haftung für Fehler. Nicht bei allen, aber bei vielen Unternehmen, die ihre Kunden zur App zwingen, ändert sich nämlich gleichzeitig die Verantwortungs- bzw. Schuldfrage, wenn es ein Problem mit der IT-Sicherheit gibt. (Klassisches Beispiel ist Online-Banking.)

Aber hej, so ein bisschen entrechtung stört so einen richtigen wischofon-zombie auch nicht weiter.

Die gute nachricht des tages

36.000 Menschen haben im Jahr 2018 die katholische und die evangelische Kirche verlassen. Was diese Statistik für die Kirchen besonders schmerzlich macht, ist der Vergleich zu den Vorjahren. Da stagnierten die Austrittszahlen auf hohem Niveau. Nun sind sie noch einmal angestiegen, um fast 24 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017

[Archivversjon]

Ich wünsche den unbußfertigen und wenig schuldbewussten profitören des hitlerschen reichskonkordats und betreibern von ausbeutungsbetrieben, kinderfolterknästen und organisierten kinderfickerringen auch weiterhin satans segen bei ihrem weg in die völlige bedeutungslosigkeit. Einsicht und umkehr wären vermutlich für alle beteiligten besser gewesen, aber erklärt das mal empatielosen arschlöchern, die sich tiefgebückt dienstbar für jede miese, menschenverachtende scheiße einspannen ließen und lassen!

Gruß auch an die C-parteien im fahrwasser untergehender kirchenschiffe! Der falschgoldlackierte, blutgeile scheiß-lügenkristus nach dem faschistisch-geisteskrankten teologischen entwurf eures abgottes Paulus (der name ändert sich, der farisäer bleibt) geht euch nur voraus. Sowas lebt, und Jesus musste sterben!

5G des tages

Die hohen Download-Geschwindigkeiten von 5G-Netzwerken können Handys schnell überhitzen. Das geht aus einem Erfahrungsbericht des Wall Street Journals hervor, das die frühen 5G-Netze in den USA mit dem Samsung Galaxy S10 5G ausprobiert hat

Tja, müsst ihr halt wischofone mit eingebautem lüfter kaufen, scheißegal, wenn der akku dann schnell leergenuckelt ist und die dinger so ein lüftergeräusch haben! Und so lange es die noch nicht gibt, müsst ihr eben andere tricks versuchen:

Die Autorin des Berichts beschreibt ungewöhnliche Methoden, um 5G wieder aktivieren zu können: Sie habe das Handy etwa in eine Kühltruhe gelegt oder es an den Belüftungsschlitz im Auto gehalten, um es abzukühlen

Bwahahahahaha! Aber hej, es ist besserung in sicht:

Da die frühen 5G-Netzwerke in den USA praktisch noch leer sind, stehen aktuell noch die höchsten Download-Geschwindigkeiten zur Verfügung. Sind die Netze irgendwann besser bevölkert, dürfte die Download-Geschwindigkeit und damit die Prozessor-Belastung sinken

Kannstedirgarnichtselbstausdenkensowas. Wenns schlechter wird, wirds besser.

(Ich kenne übrigens immer noch keine anwendungsfälle, für die 5G erforderlich wäre — außer vielleicht den noch schnelleren transport von noch mehr noch übler nervender und träckender scheißreklame auf die scheißhändis, möge der prozessor doch braten!)

Mond

Wie schön für die contentindustrie, wenn man mitten im sommerloch so ein rundes jubiläum der ersten bemannten mondmissjon hat und sich den content einfach aus dem archiv zusammenkopieren (und mit massenhaft reklame versalzen) kann. Aber langsam nervt es.

Fünfzig jahre nach dem apollo-programm — wisst noch den propagandaspruch von Niel Armstrong, das mit dem kleinen schritt für einen menschen, aber riesenhüpfer für die menschheit — bezahlen die BRD-krankenkassen wirkungslose homöopatische zuckerkugeln mit den geistern längst entschwundender substanzen, während unentbehrliche medizinische hilfsmittel wie eine brille für menschen mit fehlsichtigkeiten unter sex dioptrien nicht bezahlt werden. Und bis zum april dieses jahres wurden nicht einmal brillen für sex dioptrien bezahlt. Wer will denn schon gucken und lesen können? Ein bisschen mit dummen beitragsgeldern zum großbetrug aufgepustete zauberei ist doch viel wichtiger. Und das ist bei weitem nicht die einzige sache, wo sich das neue mittelalter ausgebreitet hat, und noch nicht einmal die schrillste und dümmste.

Aber wenn ich jetzt eine liste anfangen wollte, verpasste ich den rest des tages. Der hokuspokus-irrsinn durchzieht inzwischen alles. 😦

So, und nun zum zwangsgebührenfinanzierten parteienstaatsfernsehen der BRD, das explizit anlässlich des fünfzigstens jubiläums der mondlandung „Johanna, die Mondfrau“ bringt [archivversjon]:

Es gehört zu Johannas schönsten Erinnerungen, wie sie in hellen Nächten mit ihrem Großvater über die Bergwiesen ihrer Tiroler Heimat wanderte. Von ihm lernte sie alles über Heilkräuter und die Wunderkraft des Mondes. Ein uraltes Wissen, das seit Generationen in ihrer Familie weitergegeben wird: nicht mündlich, sondern durch tagtägliche praktische Anwendung. Johanna stammt aus einer Bergbauernfamilie. Von klein auf erlebt sie, wie hart Eltern und Großeltern arbeiten müssen. Aber auch, dass sie sich nach dem Mondkalender richten und dadurch viel Geld sparen. Sie brauchen weder Kunstdünger noch Pflanzenschutzmittel. Keine Arbeit auf dem Feld, im Wald, im Stall und im Haus, die nicht nach den Mondphasen und dem Lauf der Sterne ausgerichtet ist. Johanna sagt, ihr Opa sei schon ein Ökobauer gewesen, als es diesen Begriff noch gar nicht gab. Der kleinen Enkelin hat der Großvater einen Schatz anvertraut, dessen Wert sie erst als erwachsene Frau erkennen kann. Mit fünfzehn verlässt Johanna Tirol und sucht sich in München eine Arbeit als Verkäuferin. Sie will eine moderne, selbstständige Frau werden. Ihr besonderes Wissen über die Kräfte der Natur behält sie jahrelang für sich. Doch dann gibt sie eines Tages ihren Freundinnen im Frauenchor kleine Tipps für die Gartenarbeit. Das Interesse ist riesengroß. Johanna beginnt, Vorträge zu halten, sucht sich einen Autor, der ihr Wissen aufschreibt – und landet mit dem ersten Buch einen Bestseller.

Willkommen im 21. jahrhundert, dem ersten jahrhundert des neuen mittelalters! Und frauen dürfen darin auch gleich eine viel größere rolle spielen als sie es in den von männern geprägten ingjenörswissenschaften tun, mit denen man immerhin im gegensatz zur guten, alten zauberei die regeln im kosmos versteht und für seine pläne nutzbar machen kann. 🔮🤦🤮

Vielleicht sollte ich einfach nicht mehr betteln, sondern für blätter blätter geldscheine zauberdienstleistungen aller art anbieten… denn je dumpfer, psychischer, abergläubischer, leichtgläubiger und unwissender die gehirne werden, desto leichter kann man den menschen, die diese gehirne durch ihr leben tragen, irgendeinen bullschitt verkaufen, von der esoterik über die medizyn bis zur scheißp’litik.

Herzlichen glückwunsch, deutschland!

Vor sechzehn Jahren verkündete Gerhard Schröder unter „Standing Ovations“ der SPD den Anfang vom Ende unseres sozialen Rechtsstaats

Nicht, dass noch jemand vergisst, warum menschenverachtende parteien wie die scheißgrünen (die zwar im text vergessen wurden, das alles aber nibelungentreu mitgestaltet und mit abgenickt haben) und die faschistoide scheiß-SPD (die Gerhard „Putin ist ein lupenreiner demokrat“ Schröder bis heute zu ihren veranstaltungen einlädt und immer noch von Schröders seilschaften geprägt ist) für alle zeiten unwählbar geworden sind.

via b’s weblog

Die gute nachricht des tages

Die bei stammtischsäufern und populismusgläubigen so außerordentlich beliebte BRD-zeitung für fäjhknjuhs und offenen häjhtspietsch, die menschenverachtende, nach gärender scheiße stinkende scheiß-bildzeitung nebst ihrer stinkenden sonntagsausgabe, hat in den letzten zwölf monaten fast zehn prozent ihrer käufer verloren. Das ist ein weiterer begrüßenswerter schritt in die richtige richtung.

Trotzdem: das erfreuliche zeitungssterben könnte ruhig ein bisschen schneller gehen. :mrgreen:

Grüne des tages

Schulstreiks:
Bußgelder wegen Klimademos

Ausgerechnet in dem einzigen Bundesland mit einem grünen Ministerpräsidenten werden erste Bußgelder gegen streikende Schüler verhängt

Übrigens sind die bußgelder schon wieder aufgehoben [archivversjon], müsst ihr verstehen, leute, wir wollten euch nicht einschüchtern, das war nur ein bedauerlicher irrtum. Vermutlich hatte die grünen-geführte landesregierung von baden-württemberg keine besondere lust, den vorgang eingehend in öffentlichen verhandlungen vor gericht erörtern zu lassen. Ich bin mir sicher, dass die bewegung der hl. Greta¹ auch massenhaft solidarische spenden eingesammelt hätte, um diese sache im zweifelsfall bis zum europäischen gerichtshof zu treiben…

Auch weiterhin viel spaß dabei, kreuzchenschlagend die scheißgrünen zu wählen, weil das so ein schöner ablasszettel für die wahlurne ist!

Sorry, ist mir so rausgerutscht…

Künstliche intelligenz ist tot: die verkehrsschilder der zukunft

Unbeschreibliches beispiel für ein maschinenlesbares verkehrszeichen aus bunten, geometrischen mustern

Damit kommt der kompjuter im „selbstfahrenden“ auto dann viel besser klar als mit diesen verkehrszeichen für menschen.

Das muss diese „künstliche intelligenz“ mit ihren riesen fortschritten in der „bilderkennung“ sein, von der sie immer alle reden. Den extrem rechenleistungsintensiven, energiehungrigen, wegen der angelernten neuronalen netzwerke nicht analytisch beherrschbaren und deshalb ohne fehlerkorrektur auskommenmüssenden versuch, für menschen gemachte dinge in der menschlichen welt — auch solche sehr abstrakt gestalteten und für gute, schnelle erkennbarkeit gemachten dinge wie verkehrszeichen, die übrigens im straßengeschehen wesentlich klarer zu erkennen sind als komplexe verkehrssituationen und… sagen wir mal… radfahrer, kinder und fußgänger — mit kompjutern und softwäjhr zu erkennen, gibt man inzwischen ganz offensichtlich auf, mutmaßlich nach dem verbrennen einiger zehnmilljarden dollar und nach lächerlichen fehlschlägen in der forschen forschung. Denn sonst würden derartige ideen keinen raum gewinnen, weil sie nicht nötig wären. Oder anders gesagt: noch während die scheißdumme scheißpresse mit ihren rescherscheunfähigen scheißtintenklexern ohne ende das zeitalter der „künstlichen intelligenz“ bejubelt und die inkompetente scheißp’litik die gesetze an die „neue, innovative technik“ anpassen will, wird dieses zeitalter schon wieder von den forschern beendet, indem sie nicht liefern können, was die kaufleute in PResseerklärungen versprochen haben.

Das ging jetzt aber erfreulich viel schneller als beim letzten mal. 😀

(Ja, ich habe jetzt zum dritten mal in meinem verdammten leben so einen kollektiven vollrausch mit totalem hirnverzicht wegen der ansprechend präsentierten sandkasten-erfolge einer so genannten „künstlichen intelligenz“ erlebt, die allerdings eher eine „gekünstelte intelligenz“ war. Und jedes mal wurde das geld in giga-einheiten verbrannt, als ob es keine „natürlichen intelligenzen“ gäbe, die man sehr preiswert und lustvoll herstellen kann und denen man mit ein paar milljarden dollar sogar eine anständige förderung ihrer intellektuellen möglichkeiten gewähren könnte. Und niemals wurde etwas nennenswertes aus den versprechungen derer, die die forschungsgelder einsammelten.)

Immerhin wird die schöne neue welt des fordistischen wahnsinns mit solchen schildern ein bisschen bunter. Kwelle des fotos und der meldung: heise onlein… und ja, da ist natürlich noch eine klitzekleine kleinigkeit:

Die Datenbank und die kryptographischen Zertifikate muss sich das selbstfahrende Auto vorher aus dem Internet herunterladen. Das fällt nicht ins Gewicht, da diese zukünftigen Kraftfahrzeuge sowieso für eine Reihe von Anwendungen eine leistungsfähige Mobilfunkverbindung voraussetzen […] Das hat den Nebeneffekt, dass die Bedeutung des Schildes relativ kurzfristig geändert werden kann

Bei so viel zukunftsorientierter freude am alles überwachenden träcking von autofahrern auf ihrem weg durch den von IDs durchzogenen schilderwald will ich mal hoffen, dass man den „selbstfahrenden autos“ nicht mal eben schnell eine andere datenbank und andere zertifikate unterjubeln kann. Nicht, dass sich ein paar kinder schließlich einen kleinen spaß erlauben und an der kreuzung einen menschenauflauf in blutsoße zubereiten… :mrgreen: