Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Der Stern verkauft nur noch 440 000 Exemplare: ein Minus von 8,4 Prozent zum Vorjahr; die Auflage von Gala (204 000 Ex.) sinkt um 10,5 Prozent; die Welt (107 777 Ex.) verliert gar 30,7 Prozent; Bild (1,37 Millionen Exemplare) schrumpft knapp zweistellig. Wenn es so weitergeht, dürfte Europas größte Boulevardzeitung im nächsten Jahr unter die psychologisch wichtige Auflagenschwelle von weniger als einer Million fallen – wie schon zuvor ihr Schwestertitel Bild am Sonntag, die nur noch auf etwas mehr als 700 000 verkaufte Exemplare kommt

[Archivversjon]

Kannst ja dein herbeilobbyiertes, tolles neues „leistungsschutzrecht“ mit ins würmerloch nehmen, du bücherverbrenner des 21. jahrhunderts! Hoffentlich wirst du bald von guhgell einfach deindiziert! Dann wirst du schon merken, dass der schwanz nicht mit dem hunde wedelt… und wenn ich sehe, wie viel SEO-spämm du ins wehrlose internetz erbrichst, um dich bei guhgell vorzudrängeln, dann bin ich mir sicher, dass du es schon längst weißt.

Schade, dass dieses pressesterben viel zu langsam geht!

Kurz verlinkt

Wenn ich in einer Meldung in den Medien auf das Wort „offenbar“ stoße, bin ich immer gewarnt: Journalisten verwenden „offenbar“ meist dann, wenn sie sich selbst nicht sicher sind oder wenn sie etwas kolportieren wollen. In manchen Medien wird „offenbar“ auch verwendet, wenn eine Information ins Bild passt, aber keine belastbare Quelle genannt werden kann

Tja, wenn man nicht nach einer guten untersuchung sucht, sondern nach einer untersuchung mit dem propagandistisch gewünschten ergebnis, dann greift man als kwasi-beamteter scheißjornalist an der parteienstaatsfunk-propagandafront schon mal ganz tief ins klo.

Hat der deutschlandfunk in den letzten jahren einen zu guten ruf bekommen? Werden dahin jetzt auch die von den reichweitenstärkeren sendeanstalten gewohnten gestalten der marke „Joseph Goebbels für die dorfdisko“ verklappt? Schade drum, aber so ist das eben mit dem parteienstaatsfunk. 😦

Nicht der postilljon

Kannstedirgarnichtselbstausdenkensowas!

Statt abzuschleppen
Radweg-Markierung in Köln um Auto herumgemalt

Die von der Stadt beauftragten Arbeiter haben allerdings beim Bemalen einen etwa viereinhalb Meter langen Streifen ausgespart – genau so lang ist der dort abgestellte Audi. Statt das widerrechtlich auf dem Radweg geparkte Fahrzeug abschleppen zu lassen, haben sie mit der roten Farbe kurzerhand um das Auto herumgemalt […] Audi […] der nach Angaben eines Anwohners bereits seit Wochen dort parken soll

[Archivversjon]

Das ist bestimmt diese „verkehrswende“, von der sie alle reden.

Was hat uns allen denn noch so richtig gefehlt?

Richtig: künstliche intelligenz, die von den großmotzen der hl. röm.-kath. kinderfickersekte als etisch korrekt abgesegnet wurde, die hat uns noch ganz dringend gefehlt. Hoffentlich gibts da dann als siegel ein heiligenbildchen drauf! 😇

(Nein, ich habe nix gegen etik-erwägungen bei kompjutertechnik. Aber nicht von dieser herzenfressenden scheißmafia vorangetrieben! Von deren „etik“ hat die welt wahrlich mehr als genug gehabt.)

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat rausgekriegt, dass hunde und wölfe einander immer noch sehr ähnlich sind:

Einige Wölfe können, was nach Expertenmeinung eigentlich nur Hunde können dürften: mit dem Menschen Stöckchenholen spielen. Hat man die wilden Hundevorfahren bisher völlig verkannt?

Tja, so ein etwas gezähmter wolf ist einem hunde eben sehr ähnlich. Und unsere vorfahren, die aus irgendeinem grund wölfe gezähmt haben, werden sich sicherlich eher die verspielteren und zugänglicheren tiere ausgesucht haben. 😉

Hirnfickjornalismus des tages

[…] wobei die „Bild“-Redaktion die „immer schlimmere“ „Messer-Gewalt“ offenbar für ein deutlich größeres Thema hält als den Angriff mit einer Schusswaffe auf das Büro eines gewählten Parlamentariers — allein das Wort „Messer-“ ist größer als die gesamte Meldung zu Karamba Diaby auf Seite 1 […] Auf einmal meldet „BILD LIVE“, dass es eine „Messer-Attacke auf SPD-Politiker Karamba Diaby“ gegeben habe

Schon lästig, wenn die wirklichkeit nicht so ist, wie man sie als scheißjornalist gern hätte. Na gut, dann wird eben vorsätzlich völlig falsch drüber berichtet, damit der jornalistisch gewünschte eindruck entsteht. Gut, dass es dieses häjhtspietsch, diese fäjhknjuhs und diese ganze propaganda nur in diesem internetz-neuland gibt. Das muss mal richtig durchzensiert werden, das ist ja echt schlimm!!!1!!

Deutsche scheißbahn des tages

Markus Beckedahl (mitgründer der re-pups-ich-da, allgemein bekannt von netzp’litik punkt org) hat versucht, für eine kleine reise ins benachbarte ausland onlein ein paar fahrkarten zu erwerben. Da bleibt kein gesicht ohne hand…

Die wollen gar keine kunden mehr bei der deutschen scheißbahn. Anders kann ich mir so etwas nicht erklären.

Tagesschau des tages

Die tagesschau des BRD-parteienstaatsfernsehens ARD macht jetzt fast schon reklame für die wiedereinführung der todesstrafe [archivversjon]:

„Die Leute nennen mich Jallad. Ich bin sogar inzwischen unter dem Namen Pawan Jallad bekannt.“ „Jallad“ – das heißt „Henker“ auf Hindi. Die Bezeichnung habe etwas Abwertendes, trotzdem trage er den Namen mit Stolz. Sein Vater sei Henker gewesen – und sein Großvater auch. Es sei eine Familientradition, sagte er: „Ich bin verpflichtet, sie fortzusetzen.“

Dann soll Pawan, der Henker, seine Arbeit tun. Um Gerechtigkeit zu schaffen, sagt er. Schließlich hätten die Verurteilten ein grausames Verbrechen begangen. […] „Meine Landsleute, 1,3 Milliarden Menschen, werden Erleichterung verspüren nach der Hinrichtung. Und die Eltern des ermordeten Mädchens werden auch sehr froh darüber sein.“ […] „Mein Großvater hat mich gelehrt: Du musst mental stark sein. Du darfst nicht nervös werden, keine Angst haben vor der Hinrichtung. Du darfst nicht emotional werden.“

Na ja, immerhin setzt die tagesschau anführungszeichen um die zitate. Noch.

Gender-antiinklusjon des tages

Wenigstens in der schweiz kommuniziert die jornallje mal, dass der bei p’litikern und bullschittstudienabgängern so beliebte und von der verwaltung immer häufiger in irgendwelchen kontexten verordnete und damit erzwungene gender-neusprech ein paar klitzekleine nebenwirkungen hat, die alles andere als inklusiv sind:

Der Universität Wien reicht die Gendergerechtigkeit nicht mehr, „genderinklusiv“ muss die Sprache jetzt sein. Denn bloss Männer und Frauen anzusprechen, offenbart binäres Denken und schliesst das grosse weite Feld der trans-, inter-, a-sexuellen bzw. genderunspezifischen Menschen aus […] Eine „Taskforce Genderinklusion“ hat jetzt das *-Sternchen als Lösung angeordnet, anzuwenden in allen Formulierungen, auch Anreden. „Herr“ oder „Frau“ sind nicht mehr zulässig, denn „dadurch besteht die Gefahr, Menschen einem Geschlecht falsch zuzuordnen“. Das Sternchen sorgt dafür, dass alle gemeint sind bzw. niemand. Auch akustisch, so die Taskforce, kein Problem: Man deutet das Sternchen mit einem Stimmritzenverschlusslaut an, dem sogenannten „glottal stop“. Also: „Liebe – knack – r Benutzer – knack – in“ […] Das Paradies ist also greifbar nah. Nur nicht für die Sehbehinderten, immerhin eine durchaus inklusionsbedürftige Gruppe. Diese ist auf Sprachcomputer angewiesen, die die sprachgereinigten Formulierungen vorlesen. Screen-Reader, so ein Warnhinweis im sprachlichen Leitfaden, läsen den Genderstern aber leider mal als Pause, mal wörtlich als „Stern“, „Sternchen, Asterisk“, manchmal auch gar nicht, wodurch fälschlich der Eindruck der weiblichen Form entstünde

So einen hinweis habe ich in einem blatt aus der BRD noch nie gesehen. Ich bin ja schon mal als „nazi“ beschimpft worden, als ich angemerkt habe, wie blinde menschen den text dann lesen müssen. Ja, ich habe eine zeitlang viel mit blinden menschen zu tun gehabt, das macht ein bisschen sensibel dafür. (Und ja, meine hier gepflegte rechte gutschreibung mag für den einen oder anderen menschen echt scheußlich aussehen, ist aber strikt fonetisch und macht keine derartigen probleme.)

Vielleicht sollten wir einfach erstmal gesellschaftliche gerechtigkeit herstellen und schauen, ob die sprache von allein folgt. Aber die gröbsten gesellschaftlichen ungerechtigkeiten verlaufen eben nicht entlang von geschlechtergrenzen, und deshalb dieser zungenstrafende neusprech-dummfug anstelle konkreter programmatik.

Gender ist opium für die linke. Nicht der linken, sondern für die linke. (Wer Marx und Lenin gelesen hat, versteht die anspielung.)

Bullschitt: endlich auch als striehm bei netflix

Heilbehandlungen mit bewusstseinsverändernden Drogen […] Exorzismen […] Medien mit übersinnlichen Fähigkeiten […] Orgasmuskursen […] kritisieren, dass der Sender [sic!] den fragwürdigen bis sogar gefährlichen Gesundheitsratschlägen und unbewiesenen Behauptungen über die Wirkungen esoterischer Quatsch-Behandlungen, die Goop in ihren Augen verbreitet, eine Plattform gibt […] eine Kerze, „die nach ihrer [Paltrows] Vagina riechen soll“ […] „Vaginaleier“ aus Jade und Quarzstein […] Elixiere wie „Psychic Vampire Repellent“

Wisst ihr, was es bei keinem der vielen esoterik-geschäftemacher gibt? Ein mittel gegen naivität, bildungsferne und leichtgläubigkeit. :mrgreen:

Wischofonkultur des tages

Wer heute was auf sich hält, kommuniziert mittels Sprachnachrichten. Kurzen Sprachsequenzen, die als Monolog an jemanden verschickt werden, der ihnen dann bei Bedarf lauscht. Durchaus auch so, dass andere, die damit nichts zu tun haben, sich daran erfreuen dürfen. Dementsprechend hält man sein Handy heute auch anders, nämlich nicht mehr klassisch so, dass man Ohr und Mund gleichberechtigt am Gerät teilhaben lässt. Nein, man hält sich das Ding vor den Mund wie ein Burrito oder unter das Kinn wie eine Schüssel beim Löffeln einer Suppe

Kinderfickersekte des tages

In einem Prozess um Kindesmissbrauch durch einen früheren katholischen Priester in Frankreich hat der Angeklagte mit seinem Geständnis schockiert. Er habe als Leiter von Ferienlagern zeitweise „vier bis fünf Kinder pro Woche“ missbraucht, sagte der ehemalige Geistliche Bernard Preynat am Dienstag zum Auftakt seines Verfahrens in Lyon. Er gab sexuelle Übergriffe auf Jungen über einen Zeitraum von 20 Jahren zu […] Kardinal Philippe Barbarin trat als Erzbischof von Lyon zurück, nachdem ihn ein Gericht in erster Instanz schuldig gesprochen hatte, den Priester jahrelang gedeckt zu haben

[Archivversjon]

Und zwei verdammte jahrzehnte lang ist „niemanden etwas aufgefallen“, wurde vertuscht und geschwiegen.

Auch weiterhin gilt: wer seine kinder lieb hat, hält sie von den kristlichen kirchen fern, und zwar ganz besonders von der hl. röm.-kath. kinderfickersekte, wo sich solche „kinderfreunde“ ganz besonders sicher und geschützt fühlen können. Was die feierlichen, weihevollen reden von würde und moral im lichte der organisiert kriminellen kinderfickerei wert sind, eröffnet sich übrigens schon durch ganz kurze benutzung eines ganz gewöhnlichen gehirnes.

In der bestehenden wohnungsnot…

In der bestehenden wohnungsnot, die — von der CDUCSPDUFDPGRÜNETC p’litisch geplant, gewollt und jahrzehntelang bis zum heutigen zustand vorangetrieben — inzwischen auch für viele menschen aus der mittelschicht der gesellschaft eine existenzjelle not geworden ist, sind menschen sogar dazu bereit, den betreibern einer wohnungsvermittlungs-webseit den vollzugriff auf ihr bankkonto zu gewähren. Ich würde das ja lieber lassen…