Vorfreude auf die maFIFA-geldmeisterschaft katar 2022

Sammelkarten der im vorfeld in katar verstorbenen bauarbeiter

Wir präsentieren die Bilder und Schicksale im Look offizieller Sammelkarten, um die Offiziellen daran zu erinnern, unter welch makabren Umständen dieses Turnier stattfindet. Die Hinterbliebenen sind damit einverstanden, sie wollen auf ihre Angehörigen und ihren Tod aufmerksam machen und hoffen darauf, nicht länger ignoriert zu werden. Die Mannschaften und die Verbände müssen diese Gesichter sehen und diese Geschichten lesen – und dann endlich handeln. Es wird allerhöchste Zeit

Aber die handeln doch alle. Die fahren da alle hin und machen ihr absurdes vorweihnachtsturnier. Geld stinkt schließlich nicht. Und um etwas anderes als scheißgeld geht es im scheißbrüllball schon seit jahrzehnten nicht mehr, und alle finden es geil. So schönes geld!!1!

(Dass ich ausgerechnet die 11freunde mal verlinken würde, hätte ich auch nicht gedacht!)

Und nun zum spocht…

Platinum-Partner des FC Bayern München. So darf sich Qatar Airways in Zukunft nennen. Was die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch davon hält, scheint an der Säbener Straße niemanden zu interessieren. Denn es gibt Geld zu verdienen

Ob irgendwelche fußballfänns wohl noch einmal bemerken, was für eine kranke geldmaschine sie mit ihrem heillosen fetisch füttern? Ich glaube, das ist genau so inappelabel wie drogensucht…

In diesem sinne: freut ihr euch schon auf die geldmeisterschaft in vier jahren in katar, schön im winter, weils im sommer zu heiß wäre. Glühwein, lumumba und brüllball, öffentliches leinwandanschreien neben dem weihnachtsmarkt! Viel spaß!

„Paid content“ des tages

Vielleicht reitet das tote pferd ja wieder, wenn man mal wieder einen anderen sattel drauflegt:mrgreen:

Die Preise für einzelne Artikel liegen zwischen 15 und 90 Cent, mehr als 1 Euro wird nur selten verlangt

Für einzelne artikel, und zwar meist zu temen, die gestern schon im internetze zu lesen waren und dort breit und unzensiert diskutiert wurden… das wird ganz bestimmt den jornalismus retten! Immer wieder lustig, wie von contentindustriellen aus dem letzten jahrtausend versucht wird, aus dem onlein-jornalismus geld zu machen. Jetzt nicht mehr mit einer guten aufbereitung für das verwendete medium, sondern im originalen druck-layout (einschließlich der drexreklame aus der papierausgabe), das wirklich ungeeignet für alle bildschirme ist. Damit man auch merkt, dass man dafür bezahlt, dass die vollpfosten von baumbestemplern und ihre hirnamputierten zuarbeiter etwas kapiert zu haben denken… :mrgreen:

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Und sicher, der artikel bei heise ist klare schleichwerbung im redakzjonellen teil, und zwar eine ganz besonders intelligenz- und leserverachtende…