Universität des tages

Der roman „1984“ von George Orwell bekommt jetzt für einige studenten in großbritannjen eine triggerwarnung, weil er voll ist mit… ähm… herausfordernden zeugs zu gewalt, gender, sexualität, klassenzugehörigkeit, rasse, missbrauch, sexuellem missbrauch, politischen ideen und anstößiger sprache [archivversjon, verlinkte seite ist in englischer sprache]. Müsst ihr verstehen, an diesen volxverblödungsinstituten, die zum hohn auf das olle ideal der bildung immer noch den namen universität tragen und sich immer noch nicht bürgerliche titelmühlen oder mentale abschlusslegebatterien nennen, da schaut man in sachen literatur jetzt auf stellen und nicht mehr aufs buch in seiner gesamtheit. Dass man dabei genau die im buch beschriebene gedankenpolizei einführt, bemerkt man dann in seinem mimosenkokon beim hl. krampf um „sichere räume“ gar nicht mehr. Wie denn auch? Das buch triggert ja so.

Lest doch einfach fix und foxi im studium!

Smartdinger des tages

Das Programm ermöglicht es Ring-Besitzern, ihre Kamera-Streams an ein „Real Time Crime Center“ anzuschliessen – d.h. an einen Überwacher am Schreibtisch, dessen neue bevorzugte Art, sich die Zeit zu vertreiben, darin besteht, Ihnen dabei zuzusehen, wie Sie zweimal pro Woche im Bademantel Ihren Müll rausbringen

Guhgell will telefonate dolmetschen…

Ich finde es ja ganz „toll“, dass guhgell demnächst eine softwäjhr für händis auf den markt schleudern will, die sprache in echtzeit übersetzen kann. Wenn ich nur daran denke, dass die kwalität dieser übersetzungen ungefähr so hoch sein wird, wie es die guhgell-übersetzung heute im internetz ist. Bevor man sich mit diesem gestammel herumschlägt, sollte man doch besser endlich einmal auf die idee kommen, eine gut entworfene und alltagstaugliche plansprache auf der ganzen welt zu lehren — an stelle des jetzigen englischen. Esperanto war schon ein schritt in die richtige richtung, ist aber leider in der gegenwärtigen form zu europa-zentriert in seinem fonehm-vorrat.

Ach, und übrigens: Was es bedeutet, wenn eine guhgell-softwäjhr ein telefongespräch so richtig unmittelbar in eine andere sprache überträgt, das wisst ihr ja. Es bedeutet, dass die klänge der sprache irgendwo bei guhgell zwischendurch in leicht verarbeitbarer textform vorliegen und möglicherweise (ja, beinahe sicher) langfristig dort gespeichert werden. Wer diesen scheiß benutzt, kann sich auch gleich eine wanze ins telefon bauen. Der nächste schritt zur totalen orwellness des internet wird vorbereitet.

Wie gesagt, esperanto war ein schritt in die richtige richtung.